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BfL: Lübecker Banken zur Großzügigkeit ermuntern

Lübeck: Unverschuldet geraten derzeit viele Unternehmen und Privatpersonen in wirtschaftliche Not. Geldinstitute sollten jetzt sicherstellen, dass ihre Kunden in schwierigen Zeiten über ausreichend Liquidität verfügen. "Banken müssen den in Not geratenen Schuldnern weit entgegenkommen – allein Kredite zu verlängern reicht nicht aus", betont Lothar Möller, BfL-Vorsitzender und Mitglied der Lübecker Bürgerschaft.

"Egal ob es privat der Ratenkredit fürs Eigenheim ist oder geschäftlich die Investition ins Unternehmen – Tausende Lübecker müssen sich aktuell die Frage stellen, wie sie in den nächsten Wochen ihre Kreditschulden tilgen können. Das betrifft sowohl die Kreditvergabe in der Corona-Krise als auch die Stundung von Ratenzahlungen. Den Banken kann diese Not nicht entgangen sein, Kulanz ist das Gebot der Stunde, sowohl für den privaten wie auch für den gewerblichen Bereich. Wir alle erinnern uns an die Anstrengungen zur "Bankenrettung" und "Finanzkrise", jetzt können sich die Banken erkenntlich zeigen" so die BfL.

"Wesentlich ist, dass die Banken ihre Beratung hochfahren, denn viele Lübecker brauchen dringend Rat. Dass es den Lübecker Geldinstituten derzeit nicht an der nötigen Liquidität mangelt ist offensichtlich. Die Lübecker Banken haben genug Spielraum, um die Kredite auszuweiten. Schließlich parken sie trotz Negativzinsen noch immer hohe Summen bei der Europäischen Zentralbank (EZB)", so Lothar Möller abschließend.

	
Lothar Möller ist Mitglied der Bürgerschaft und Vorsitzender der BfL.

Lothar Möller ist Mitglied der Bürgerschaft und Vorsitzender der BfL.


Text-Nummer: 141754   Autor: BfL/Red.   vom 18.11.2020 um 09.38 Uhr

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