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SPD: Stadtpräsidentin mit Herz und Verstand

Lübeck: Am kommenden Donnerstag wählt die Bürgerschaft eine neue Stadtpräsidentin oder einen neuen Stadtpräsident. Die Kooperationspartner SPD und CDU schicken jeweils eigene Kandidaten ins Rennen. Die CDU hat Klaus Puschaddel aufgestellt, die SPD Sabine Haltern. In einer Pressemitteilung begründet die SPD ihre Entscheidung für Sabine Haltern.

Wir veröffentlichen die Mitteilung der SPD im Wortlaut:

(")Sabine Haltern hat jahrzehntelange, kommunalpolitische Erfahrung mit nach Lübeck, in ihre gewählte Heimatstadt gebracht und sich mit ihrer sympathischen, offenen Persönlichkeit auch hier sofort für die Gemeinschaft engagiert.

Ihr erstes Mandat erhielt sie für den Gemeinderat von Süderbrarup, das war ihre Grundausbildung, sagt sie selber über diese Zeit. Schnell wuchsen die Aufgaben, damit auch Erfahrungen und Fähigkeiten. Als Ratsmitglied in Schortens (Kreis Friesland) war sie Vorsitzende des Schul-Jugend- und Sozialausschusses und Mitglied im Finanz- und Wirtschaftsausschuss. Später war sie dann als Kreistagsmitglied Vorsitzende des dortigen Ausschusses für Wirtschaft, Tourismus, Kreisentwicklung und Finanzen sowie Gesellschaftsvertreterin bei Kreisvolkshochschule und Kreismusikschule.

In allen Themenfeldern hat sie ihre Erfahrungen und Inhalte aus der Arbeit am Runden Tisch gegen häusliche Gewalt, dem Präventionsrat Schortens, dem Arbeitskreis „Frauen in der Kommunalpolitik“ und dem Arbeitskreis Jugendarbeit eingebracht.

Das ist und war ihr Anliegen: Soziale Gerechtigkeit und Gleichstellung für alle. Das Frauennetzwerk Schortens lag ihr besonders am Herzen und sie half mit, die internationalen Beziehungen etwa zur ungarischen Partnergemeinde, durch gemeinsame Projekte auszubauen.

Heute ist sie einundsechzig Jahre alt, sie ist verheiratet und hat zwei Kinder. Ihr Interesse galt schon in jungen Jahren der Geschichte der Hanse, spiegelte sich in ihrer Berufswahl wider. Sie erlernte den Beruf der Speditionskauffrau.

Als sie nach Lübeck zog, engagierte sie sich rasch im Ortsrat Travemünde, war dort stellvertretende Vorsitzende von 2014 bis 2020, arbeitet im Vorstand des Gemeinnützigen Vereins zu Travemünde mit und zog nach Engagement im Bauausschuss seit 2018 im Februar 2020 in die Bürgerschaft ein.

Sie mag Gemeinschaft und geht auf alle Menschen mit Offenheit und Freundlichkeit zu. Sie kann zuhören und Initiativen entwickeln, ist empathisch und bündelt große Lebenserfahrung mit politischem Gespür.

Die SPD-Fraktion und die SPD Lübeck schlägt sie, die Frau mit viel Herz und Verstand, als Stadtpräsidentin vor, weil sie alle Voraussetzungen für das Amt erfüllt.(")

Sabine Haltern (rechts) bei ihrer Vereidigung als Mitglied der Bürgerschaft im Februar. Foto: Harald Denckmann

Sabine Haltern (rechts) bei ihrer Vereidigung als Mitglied der Bürgerschaft im Februar. Foto: Harald Denckmann


Text-Nummer: 141802   Autor: SPD/red.   vom 20.11.2020 um 10.54 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Stefan Höfel

schrieb am 20.11.2020 um 11.26 Uhr:
Moin zusammen!
Da der Text auf der "SPD-Seite" trotz meiner Hinweise immer noch aktualisiert wurde, zitiere ich ihn erneut.

"Der SPD-Bürgerschaftsfraktionen gehören zwei Frauen und 10 Männer an.
Die 12 Mitglieder der SPD-Bürgerschaftsfraktion üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. Die hauptberuflichen Tätigkeiten bilden ein breites Spektrum. So sind u.a. vertreten: Erzieher, Krankenpfleger, Bankkaufmann, Lehrerinnen und Lehrer, Verwaltungsbeamte, Studenten und Selbstständige. Dies ermöglicht der SPD-Bürgerschaftsfraktion die vielfältigen Entscheidungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten und gute Entscheidungen zu treffen."

Keine der beiden dort gezeigten Frauen ist Frau Haltern! Bereits seit dem Pleistozän gehören drei Frauen der Lübecker SPD-Bürgerschaftsfraktion an. Ist die SPD überall so nachlässig?
MfG und kommt gut durch die Zeit SH

Hardin Tenger

schrieb am 20.11.2020 um 12.02 Uhr:
Schön und traurig - Die kleine Welt der kommunalen Lübecker SPD. Wenn eine Sachbearbeiterin ihre Zukunft durchrechnet.
Die Bürger der Stadt Lübeck haben es einfach nicht verdient, von einer SPD pur geführten Verwaltungsspitze, bestehend aus einen sehr linkslastigen und wenig eloquenten Bürgermeister sowie womöglich auch noch eine der SPD Fraktion entstammende anzulernende Stadtpräsidentin, vertreten zu werden.

U. Cardio

schrieb am 20.11.2020 um 12.37 Uhr:
Liebe SPD, was Sie über die Eigenschaften und Erfahrungen Ihrer Kandidatin für die Stadtpräsidentin schreiben, ist alles schön und lieb und gut. Das ist eine Ansammlung von Erfahrungen der Kategorie "Klein-Klein" in Kleckershausen an der Knatter. Sorry, die Bürgerschaft ist eine ganz andere Liga und die bisherigen Erfahrungen und das was sie als politisches Vorleben mitbringt, reichen nicht aus, um eine so komplex reagierende Bürgerschaft auf effiziente Entscheidungsfindungen hinzuführen. Die ausgebufften Strategen insbesondere bei der CDU werden hier ein lockeres Spiel haben, diese gut meinende Dame vorzuführen. Es wäre gut, wenn diese Frau ersteinmal einige Jahre einen wichtigen Ausschuss der Bürgerschaft leiten würde. Dann kann man darüber Reden, ob sie für die Stadtpräsidentin das Zeugs hat.

Jule Mandel

schrieb am 20.11.2020 um 13.52 Uhr:
Ich bleibe dabei: wenn die SPD Frauenförderung auch bei sich selbst ernst nehmen würde, wäre diese Kandidatur toll. So ist es nur ein heuchlerisches Manöver, um wieder jemand von der SPD auf dem Posten zu haben.

Mit dieser Doppelmoral schadet die SPD vor allem der Sache der Frauen.

HWiechmann

schrieb am 20.11.2020 um 15.40 Uhr:
Wenn Frau Haltern für die SPD eine, wie in der obigen Pressemitteilung so bemüht dargestellt, wichtige Person wäre, hätte sie doch auf einer der aussichtsreichen Listenplätze kandidiert. Tatsächlich aber ist Frau Haltern erst nach dem dubiosen Abgang von Herrn Schaffenberg in die Bürgerschaft nachgerückt.
Dieses schwierige Gremium braucht eine integrierende Führungsfunktion, die "weiß wie der Laden läuft". Dass ist Frau Haltern der Kürze ihrer Mitgliedschaft in diesem Gremium nicht.
Ohne dass ich jemals die CDU wählen würde: Die CDU hat mit Herrn Puschaddel einen geeigneten Kandidaten aufgestellt. Als langjähriges Bürgerschaftsmitglied und stellvertretender Stadtpräsident ist er bekannt für eine stringente Sitzungsführung mit Humor, Weit- und Durchblick, die der scheidenden Stadtpräsidentin leider nur zu oft fehlten.

Dr.Tetzlaff wundert sich

schrieb am 20.11.2020 um 17.36 Uhr:
denn seit Wochen zieht das Gerücht durchs Lübecker Rathaus, Frau STADTTPRÄSIDENTIN Schopenhauer will zurücktreten,
Das wurde auch Zeit, nach dem vergessenen (?) Blumenstrauß für die Verdienste von Herrn Puschaddel (während einer Bürgerschaftssitzung MUK)
Jede NachfolgeDiskussion überflüssig,nur Herr Puschaddel kann es werden.
Erstaunlich, wie die junge UNABHÄNGIGE-Fraktion bereits die juristisch richtige Weichenstellung zum Erfolg beleuchtete... Weiter so !

Lisa

schrieb am 20.11.2020 um 21.47 Uhr:
@Stefan Höfel: Die Seite der SPD-Fraktion ist ja noch interessanter als Sie beschreiben.
https://www.spdfraktion-luebeck.de/fraktion/mitglieder.html

Da sind angeblich noch in der Fraktion:
Herr Schaffenberg (es wissen wohl nur Eingeweihte, weshalb er gegangen ist)- für ihn ist Herr Brozio nachgerückt -
und Herr Schalnat - der auch lieber gegangen ist - für ihn ist Frau Haltern nachgerückt.
Dann Frau Schopenhauer, die jetzt geht, Frau Odendahl rückt nach, obwohl sie gar nicht die nächste auf der Liste der SPD ist. Frau Duggen und Herr Flasbarth hatten ihr Mandat mitgenommen. Wundert einen ja fast, dass die nicht noch drauf stehen :-)
Heißt 5 Personen, die in 2,5 Jahren gegangen sind. Das gibt doch zu denken. Was mag da wohl los sein in der Fraktion? Gut dass die Liste der SPD über 30 Leute enthielt, da gibt es noch reichlich Potential für Nachrücker.

Jedenfalls spricht es nicht für digitale Kompetenzen der SPD, wenn nach Monaten der Rücktritte die Internetseite der SPD Fraktion nicht aktualisiert worden ist. Vielleicht spart man sich bei dem Ringelreihen aber auch lieber die Mühe.

Bernd Feddern

schrieb am 20.11.2020 um 22.02 Uhr:
Die sPD bringt wieder nichts als inhaltsleeres Blahblah zustande.
Scha(n)de für Lübeck und die Demokratie. Das gilt für mich auch für die cdU Lübecks.
Danke für überhaupt gar nichts!