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VfB unterliegt Meppen mit 0:2

Lübeck: Archiv - 19.12.2020, 17.32 Uhr: Im letzten Spiel vor der kurzen Winterpause schaffte es der VfB Lübeck nicht, sich mit einem positiven Gefühl in die einwöchigen Weihnachtsferien zu verabschieden. Gegen den SV Meppen gab es eine 0:2 (0:1)-Heimniederlage, die insgesamt als verdient zu bezeichnen war. Gegen defensiv gut eingestellte Gäste gelang es den Grün-Weißen zu selten, sich klare Chancen herauszuspielen.

Schon in der Anfangsphase kamen die Landerl-Schützlinge nicht so gut ins Spiel. Die Emsländer nahmen die Zweikämpfe an und suchten aus einer tiefen Grundordnung heraus ihre Chancen auf Konter. Nachdem aus solchen Szenen zwei Ecken erarbeitet wurden, fiel in der weiteren Folge des zweiten Eckstoßes das 0:1. Luka Tankulic behauptete sich gut und legte zurück. Marcus Piosseks Schlenzer aus knapp 25 Metern senkte sich leicht abgefälscht zur Gäste-Führung genau in den Winkel (11.).

Im Anschluss hatte der VfB zwar viel mehr Ballbesitz – doch kaum einmal in der gefährlichen Zone. Es fehlte die letzte Überzeugung im Spiel nach vorn. Für die gegen den Ball in zwei tiefen Viererketten formierten Gäste war es meist nicht schwer, die Angriffsbemühungen zu durchschauen und zu verteidigen. Nach einer guten Einzelaktion von Yannick Deichmann verpasste Soufian Benyamina in der Mitte knapp (14.). Osarenren Okungbowa köpfte im Anschluss an eine Thiel-Freistoßflanke knapp vorbei (30.). Das waren auch schon die gefährlichsten VfB-Szenen bis zur Pause. Die Meppener waren bei ihren gelegentlichen Gegenstößen ähnlich gefährlich: Lukas Krüger scheiterte per Kopf an Lukas Raeder (28.), Dejan Bozic traf nach einem Konter das Außennetz (42.).

Nach der Pause änderte sich das Bild kaum: Der VfB rannte an, doch viel zu selten gelang es auf dem tiefen Boden, Tempo und Präzision in die eigenen Aktionen zu bringen. So blieben die Bemühungen bis in die Schlussphase hinein komplett harmlos. Meppen verteidigte den Vorsprung ohne große Mühe und hatte selbst bei einem Konter durch Bozic (56., Außennetz) sogar die einzig gute Torszene dieser Phase. Mit einer der ganz wenigen spielerisch guten Aktionen der Partie sorgte der Gast für die Entscheidung: Tankulic spielte sich gut durchs Mittelfeld, spielte auf den rechten Flügel und lief selbst durch, um René Guders Hereingabe per Kopf zu verwerten – 0:2 (78.).

Im Anschluss daran war immerhin keine Resignation spürbar, der VfB hielt bis zum Schluss den Druck aufrecht, hatte allerdings weiterhin kaum herausgespielte Torszenen. Immerhin wurde Eric Domaschke im Meppener Tor jetzt noch zwei Mal ernsthaft geprüft. Den ersten Schuss von Deichmann hielt er sicher (79.), den zweiten dann mit einem starken Reflex (81.) – und damit letztlich auch die Null für die Emsländer fest.

Für den in der schiefen Tabelle der 3. Liga auf einen Abstiegsplatz abgerutschten VfB gilt es nun, in der kurzen Pause Kraft zu tanken, die richtigen Schlüsse zu ziehen, dabei aber auch nicht nur die Eindrücke aus dem schlechten letzten Spiel in den Fokus zu rücken. Das nächste Spiel steht am 10. Januar beim FSV Zwickau auf dem Programm.

Der VfB Lübecker lieferte am Samstag einen enttäuschenden Jahresabschluss.

Der VfB Lübecker lieferte am Samstag einen enttäuschenden Jahresabschluss.


Text-Nummer: 142370   Autor: VfB   vom 19.12.2020 um 17.32 Uhr

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