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SPD: Impfteams auch für das betreute Wohnen

Lübeck: Archiv - 10.01.2021, 14.51 Uhr: Die Lübecker SPD freut sich, dass die Landesregierung auf die konstruktive Kritik der Bürger reagiert hat. Das Gesundheitsministerium hat nun eine landeseigene Hotline – die zur Entlastung der 116117 beitragen soll, da diese teilweise auch für andere Notfälle blockiert war - geschaltet: Sie lautet: 0800/4556550

"Dennoch bleibt es bei unserer Forderung, dass sich nicht die Bürger telefonisch bei den Behörden melden müssen. Die SPD setzt sich weiterhin dafür ein, dass das Sozialministerium sich bei den Betroffenen meldet und zwar rechtzeitig bevor diese an der Reihe sind. Diese Herangehensweise klappt zum Beispiel in Berlin hervorragend. Nach wie vor melden sich viele Bürger bei der SPD, bestätigen unsere Einschätzung, dass viele Senioren mit der Online-Anmeldung und der Hotline überfordert sind und bitten um Unterstützung. Nicht nur die Anmeldung ist insbesondere für die über 80-jährigen eine Herausforderung, sondern auch der Weg zum Impfzentrum“, stellt Jörn Puhle klar.

„Zudem haben uns Ärzte gebeten, auch das sogenannte Betreute Wohnen durch mobile Impfteams impfen lassen“, so der gesundheitspolitische Sprecher der Lübecker SPD, Michael Tietz, ergänzend.

Der hausärztliche Internist Herr Dr. med. Gerhard Castan, von der Hausärztliche Gemeinschaftspraxis am Oberbüssauer Weg, hat sich beispielsweise mit folgender Bitte an die Lübecker SPD gewandt: „Unsere Praxis betreut den größten Teil der Bewohner der Seniorenwohnanlage Eulenspiegelweg 13-15 in Lübeck Moisling. Die meisten der 100 Bewohner sind kaum mobil, einige haben gar keine Angehörigen. Es ist völlig unrealistisch, dass die Patienten eigenständig online einen Impftermin ausmachen und sich dann auch noch ins Impfzentrum an der MUK bewegen. Bitte setzen Sie sich dafür ein, dass diese Patienten ebenfalls, wie die Altenheime, von mobilen Impfteams geimpft werden.“

„Auch dieses Beispiel zeigt, dass bei Beibehaltung der bisherigen Anmeldeverfahrens, viele Senioren durch das Raster fallen.“, ergänzt Jörn Puhle.

„Umso erfreuliches ist es, dass unser Landtagsabgeordneter, Wolfgang Baasch bei der Landesregierung Gehör fand. Die Landesregierung sichert zu, dass sobald genügend Impfstoff vorhanden ist, auch betreute Einrichtungen mobil geimpft werden.“ stellt Sophia Schiebe erleichtert fest.

Jörn Puhle und Sophia Schiebe sind die Kreisvorsitzenden der SPD Lübeck. Foto: Harald Denckmann/Archiv

Jörn Puhle und Sophia Schiebe sind die Kreisvorsitzenden der SPD Lübeck. Foto: Harald Denckmann/Archiv


Text-Nummer: 142637   Autor: SPD/red.   vom 10.01.2021 um 14.51 Uhr

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