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Ärzte und Apotheker werben weiter für Grippeimpfung

Schleswig-Holstein: Während sich aktuell alle Hoffnungen auf die COVID-19-Impfungen richten, gerät das Thema Grippeimpfung in den Hintergrund. Dabei ist auch im Januar eine Schutzimpfung gegen Grippe noch möglich und sinnvoll. Darauf hat das Robert-Koch-Institut wiederholt hingewiesen. Die gute Botschaft aus Arztpraxen und Apotheken in Schleswig-Holstein lautet: Es steht noch Grippeimpfstoff zur Verfügung.

Die Nachfrage nach Grippeimpfungen war seit dem Start der aktuellen Saison so hoch wie noch nie. Deutschlandweit standen rund 30 Prozent mehr Impfdosen zur Verfügung als in der Impfsaison 2019/2020. "Diese um fast ein Drittel gestiegene Menge hatte zwischenzeitlich zu Lieferengpässen geführt, sodass die hohe Nachfrage nicht zu jeder Zeit und für jede Arztpraxis sofort durch unsere Apotheken befriedigt werden konnte," erklärt der Verbandschef der Apotheken, Dr. Peter Froese, die Situation.

"Unsere Ärztinnen und Ärzte mussten zwischenzeitlich auch mal Impfwillige vertrösten, obwohl gerade jetzt in Zeiten der COVID-19-Pandemie jede Impfung gegen Influenza, einer ebenfalls gefährlichen Atemwegserkrankung, zählt", fügt die Vorsitzende der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein, Dr. Monika Schliffke, hinzu. Umso erfreulicher sei es, dass nochmals Grippeimpfstoff nachbeschafft werden konnte und jetzt weiterhin zur Verfügung steht, stellen die beiden in einer gemeinsamen Erklärung fest. "Die Apotheken im Land können bei Bedarf noch liefern", so Froese. "Auch jetzt noch dient das Impfen gegen die Grippe in der Arztpraxis nicht nur der eigenen Gesundheit, sondern trägt auch zur Entlastung unseres Gesundheitssystems bei", betont Schliffke.

Die Grippe ist eine hoch ansteckende, zum Teil gefährliche Erkrankung, die nicht unterschätzt werden sollte. Symbolbild.

Die Grippe ist eine hoch ansteckende, zum Teil gefährliche Erkrankung, die nicht unterschätzt werden sollte. Symbolbild.


Text-Nummer: 142677   Autor: KVSH/Red.   vom 12.01.2021 um 16.59 Uhr

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