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Pflegenotstand: Lübecker Linke warnen vor Kollaps

Lübeck: Nicht erst seit der Corona-Krise wird deutlich wie überlastet das Gesundheitssystem ist. Aber nun drohe es zusammenzubrechen, warnt die Lübecker Fraktion der "Die Linke". Man stehe schon lange auf der Seite der Beschäftigten in der Pflege und mahne seit Jahren den Pflegenotstand an, so die Partei.

Zuwenig Personal habe schon vor Corona für geschlossene Stationen und Engpässe in der Versorgung der Betreuung der Patientinnen und Patienten gesorgt. Nun spitze sich die Lage immer weiter zu. Laut Berichten der Fernsehsendung "Panorama" würden immer mehr Pflegekräfte kündigen und jede sechste denke an das Aufhören.

In der Krise wurden die Pflegekräfte zu Heldinnen und Helden erklärt. Aber positive Veränderungen gäbe es für sie keine. Zeit für die Kranken hätten sie viel zu wenig, denn die Krankenhäuser würden am Personal spare. Das habe dramatische Folgen für sie - und auch für die Patientinnen und Patienten.

"Die Heldinnen und Helden der Corona-Krise haben mehr verdient als nur Applaus. Wir brauchen einen Systemwechsel im Krankenhauswesen: Gemeinwohl vor Profit" so die Fraktion.

"Das sind alarmierende Zeichen die wir nicht weiter übergehen dürfen. Im März wurde den Pflegekräften noch vollmundig gedankt und es wurden ihnen großzügige Prämien versprochen und von allen Seiten wurde brav geklatscht. Diese Prämien haben aber manche gar nicht bekommen, wenn dann erst im Dezember. Auch geklatscht wird nicht mehr, es wird schlicht vergessen was die Pflegekräfte da seit Monaten leisten", erklärt Katjana Zunft, Fraktionsvorsitzende der Lübecker Linken.

"Die Linke" habe klare Forderungen, denn Gesundheit dürfe nicht weiter zu einem Markt verkommen, auf dem die Profite mehr zählen würden als die Menschen. Statt immer weiter zu privatisieren, müsse Gesundheit als Teil des Sozialstaats öffentlich organisiert werden. Für die Aufwertung und gesetzliche Personalbemessung in Gesundheit und Pflege müssten dringend 100.000 Pflegekräfte mehr in die Krankenhäuser.

"In der Corona-Krise sind die vielen Risse und Mängel des Gesundheitssystems und in der Pflege offensichtlich geworden. Jahrelang wurden die Krankenhäuser auf Markt und Profit zugeschnitten, denn es musste sich "rechnen". Die Betten und Stationen müssen immer (fast) ausgelastet sein. Wenn der Bedarf dann steigt wie jetzt mit Corona, gibt es keine Reserven. Das ist schlechte Planung und schlechte Politik, die Tausende Menschen das Leben kosten kann", ergänzt Andreas Müller, Vorsitzender und sozialpolitischer Sprecher der Linken Lübeck.

"Die Linke" Lübeck fordert sowohl auf kommunaler Ebene, als auch Bund und Länder auf, sich dem Pflegenotstand zu stellen und dringend Abhilfe zu schaffen.

Andreas Müller und Katjana Zunft fordern, dass man sich dem Pflegenotstand stellt.

Andreas Müller und Katjana Zunft fordern, dass man sich dem Pflegenotstand stellt.


Text-Nummer: 142716   Autor: Fraktion Die Linke   vom 14.01.2021 um 09.59 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Finn Schneider

(eMail: Finnschneider85@web.de) schrieb am 14.01.2021 um 10.29 Uhr:
Liebe Linke,

sieht es in Thüringen denn besser aus?

Trotzdem gebe ich Ihnen im Grundsatz Recht. Dieser Kapitalismus, der am Menschen spart, um den Gewinn der Reichen zu maximieren, wird diesen Planeten kaputt machen. Er spaltet Gesellschaften plündert die Ressourcen und hat den Bundestag und andere Parlamente dieser Welt schon lange und ganz unauffällig mit Geldkoffern gestürmt.

Sobald der Kapitalismus die grüne Wiese bis auf den letzten Halmen abgegrast hat, so hinterlässt er den perfekten Nährboden für Extremisten!

Mario Laskowski

schrieb am 14.01.2021 um 10.38 Uhr:
Wenn man eure Überschrift liest könnte man denken "oh Gott " aber es ist seit Jahren bekannt und nicht erst jetzt, das Pflegepersonal fehlt. Es werden Krankenhäuser oder Stationen geschlossen wegen fehlenden Personal siehe Sanakliniken Lübeck.
Es hat sich keiner früher interessiert dafür und es liegt nicht an Corona das jetzt Personal Mangel ist. Es war schon vor Corona der Personal Mangel da.
Der Beruf muss eben besser bezahlt werden. Für das was verlangt wird ist es zu wenig und uninteressant.
Sowie Krankheiten die aus dem Beruf heraus kommen (z.b.Rücken leiden) sollten als Berufskrankheit anerkannt werden.

Sebastian Berger

schrieb am 14.01.2021 um 10.54 Uhr:
Meine Forderung; sofortige Ablösung des Bundesminister für Gesundheit Jens Spahn.

Er beweist wieder einmal seine Unfähigkeit iin Ausführung seines Amtes.

Bevor es noch schlimmer wird...

Andre Warnke

schrieb am 14.01.2021 um 11.10 Uhr:
Danke für die *Warnung*

Leider 30 Jahre zu spät, wie bei allen anderen auch.Das Gesundheitssystem ist Jahrzehnte kaputtgespart worden. Mit dem Wissen der Linken, die in einigen Landtagen lange mit vertreten sind.

Sabine Schütt

schrieb am 14.01.2021 um 11.19 Uhr:
Haben Sie liebe Linke den kürzlich kommunizierten neuen Vorstand für das UKSH und deren Tochterbetriebe nicht mitbekommen?

Das ist genau das Gegenteil zu besseren Bedingungen für die Pflege.

Nicht alles ist Gold was glänzt.

Maria

schrieb am 14.01.2021 um 12.02 Uhr:
"Willst du heute schnell reich werden?
Dann eröffne ein Alten/Seniorenheim!
Hier werden die Betroffenen bis zum letzten Pfennig geschröpft. "Gelebt"
wird dann von 100€ die vom Sozialamt kommen,also von uns allen.
(...)

Solange unsere Gesellschaft es gut findet dass ein Autobauer zusätzlich zu seinem sehr gutem Gehalt noch jährlich tausende von Euro an Prämie bekommt und dass viele Pflegekräfte NICHT den zugesagten Bonus von 1500€ einmalig bekommen haben,solange unsere Gesellschaft nicht aufsteht dass Pflegekräfte in einer ZWANGSKAMMER ohne Nutzen gezwungen wird solange wird sich gar nichts ändern.
Nach durchschnittlich 6 Jahren sind die Menschen platt und steigen aus dem Beruf aus.
Uns sollte jetzt noch eine Impfflicht,auch durch die Hintertür kommen werden diese in Scharen von der Fahne gehen.
Applaus bringt uns gar nichts,den könnt ihr euch sparen.

Angela

schrieb am 14.01.2021 um 14.09 Uhr:
Vielleicht sollte man mal den Hebel bei der Arbeitnehmerüberlassung ansetzen! Seit Jahren schiessen diese Unternehmen - speziell für Berufe im Gesundheitswesen - wie Pilze aus dem Boden.
Bessere Löhne/Gehälter, gute Zusatzleistungen und Arbeitszeiten nach Wunsch, so finden diese Unternehmen immer mehr Zulauf.

Nicht nur unsere Regierung muss da etwas tun, jedes Unternehmen in dieser Branche kann einen Teil zur Verbesserung beitragen. Dabei geht es nicht nur um die Anpassung der Löhne und Gehälter, auch das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf findet im Gesundheitswesen viel zu wenig Beachtung. Würde man z. B. mal weg von den starren Dienstplänen
/Schichtmodellen hin zu flexibleren Arbeitszeitmodellen gehen, würde das die Arbeit in dieser Branche schon um einiges attraktiver machen.
Ebenso frage ich mich, warum jetzt, während dieser Krise, Beschäftigte im Gesundheitswesen, aus Unternehmen die zur Zeit nicht ausgelastet sind, nicht "leihweise", in Unternehmen die zur Zeit überlastet sind, aushelfen können. Also z.B. Mitarbeiter A aus dem UK-SH geht freiwillig und auf Zeit, in ein Klinikum nach z. B. Sachsen.

Ich hoffe, dass bald wieder Normalität in unser aller Leben einkehrt! In diesem Sinne .... bleibt gesund!

Andre Warnke

schrieb am 14.01.2021 um 14.25 Uhr:
@Maria

Was hat die "Prämie für Autobauer" mit unserem leider immer mehr privatisiertem Gesundheitssystem zu tun?

Die Frage lautet eher:

Warum haben die Veratwortlichen der Regierung unseres Landes ,nicht im Entferntesten auf die langjährigen Hinweise auf den Pflegenotstand reagiert , bzw. noch mehr Klinikschliessungen und noch mehr Sparen angemahnt und durchgesetzt, obwohl die Realität schon weit vor der Pandemie derart angespannt war, das Menschen, die als Pfleger oder Helfer in den Kliniken tätig waren, völlig überfordert waren und viele ihren Beruf aufgaben?

PS:
Stellen Sie sich einmal bei einem Autohersteller im 3-Schichtbetrieb an eine Maschine, oder den Montagetisch im Akkord mit Leistungsentlohnung und setzen sich dem Lärm, Wärme, Schmutz und der Belastung in so einem Betrieb aus.

By the way:

Die Prämien zahlt nicht der Steuerzahler über seine Abgaben, wie bei unserem kaputten Gesundheitssystem.
Und Sie könnnen diese Zulagen und Prämien auch haben , indem Sie in so einem Wirtschaftszweig als Facharbeiter im Leistungslohn arbeiten. Und das ist anders als "Homeoffice" mit Kaffee und Hintergrundmusik.
Dann können Sie mitreden!

Finn Schneider

(eMail: Finnschneider85@web.de) schrieb am 14.01.2021 um 14.57 Uhr:
Herr Warnke...

Belesen Sie sich einfach, wie die wohlhabenden Autobauer durch Steuergelder, die seit Jahren im sozialen Bereich eingespart werden, subventioniert werden.

Maria

schrieb am 14.01.2021 um 16.07 Uhr:
@Warnke

Und Sie könnnen diese Zulagen und Prämien auch haben , indem Sie in so einem Wirtschaftszweig als Facharbeiter im Leistungslohn arbeiten. Und das ist anders als "Homeoffice" mit Kaffee und Hintergrundmusik.
Dann können Sie mitreden!

Genau Ihre Haltung spiegelt unsere gesellschaftliche Einstellung zu sozialen Berufen wieder. Arbeit mit Menschen ist nichts wert....Industrie sehr wohl.

Ich arbeite in der Pflege,also weiß ich wovon ich rede,Sie anscheinend nicht.Sie können gerne mal eine unserer 3 Schichten übernehmen.
Ich empfehle Ihnen die Nachtschicht.
58 Bewohner/innen mit 1 examinierten und 1 Hilfskraft.
Wohlgemerkt 50 demente und 80% davon mit Pflegegrad 4 oder 5
Sie würden sich nach Lärm am Fließband sehnen und würden nach spätestens 2 Stunden alles hinschmeißen.

So ich muss jetzt ins Home Office und Kaffee trinken☕...

Andre Warnke

schrieb am 14.01.2021 um 20.51 Uhr:
@Maria

@Warnke

Und Sie könnnen diese Zulagen und Prämien auch haben , indem Sie in so einem Wirtschaftszweig als Facharbeiter im Leistungslohn arbeiten. Und das ist anders als "Homeoffice" mit Kaffee und Hintergrundmusik.
Dann können Sie mitreden!

Genau Ihre Haltung spiegelt unsere gesellschaftliche Einstellung zu sozialen Berufen wieder. Arbeit mit Menschen ist nichts wert....Industrie sehr wohl.(Zitat Ende)

Sie haben mich gar nicht informiert, das Sie in einer Klinik arbeiten. Daher kann ich Sie gar nicht über meine "gesellschaftliche Einstellung informiert oder beleidigt" haben.
Ich schätze Menschen wie Sie sehr. Daher war mein Kommentar in keinem Falle an SIE oder Ihre Kollegen/innen gerichtet.
Wenn dies so verstanden wurde, bitte ich Sie aufrichtig um Entschuldigung!
Da Sie ja offensichtlich Betroffene sind, kann ich Ihre Empörung auch verstehen. Denn das habe ich ja nicht wissen können, da Sie es nicht klar formuliert hatten.
Ich stelle immer öfter fest, daß über Leute wie UNS, die eben nicht im Büro sitzen und Homeoffice machen können, gar nicht mehr berichtet wird. Und, glauben Sie mir, ich sehe das ebenso wie Sie.
Die Versäumnisse der Verantwortlichen sind eklatant. Dies wird aber auch nicht mehr(m. A. n.) durch diese Pandemie berichtigt werden. Außer "Klatschen" hat man für Sie und ihre Kollgen nichts übrig, traurig aber wahr.

A. Schmidt

schrieb am 15.01.2021 um 11.36 Uhr:
@AndreWarnke

"Da Sie ja offensichtlich Betroffene sind, kann ich Ihre Empörung auch verstehen. Denn das habe ich ja nicht wissen können, da Sie es nicht klar formuliert hatten."

Bitte überdenken Sie auch hier nochmal Ihre Formulierung, zu Neudeutsch heißt das Victim Blaming. Es ist nicht Marias Aufgabe, sich zu erklären und auch ohne diesen Hintergrund ist es keine Lösung, Menschen in Pflegeberufen gegen Menschen mit Schreibtischarbeitsplätzen gegeneinander auszuspielen. Im Gegenteil: so beschäftigen sich die Menschen mit unteren und mittlerem Einkommen schön gegenseitig, die mit höherem Einkommen brauchen sich weiter nicht darum scheren.

Das nur als Anmerkung, ich verstehe aber auch, dass die Pandemie uns alle weiter belastet, solche Formulierungen i.d.R. nicht persönlich gemeint sind.

Die Linke hat hier recht und es ist auch ihr politisches Ziel, solidarische Arbeits- und Sozialpolitik voranzutreiben. Das kann man anders sehen und warten, wie der Markt das regelt (meiner Meinung nach sehen wir gerade das Ergebnis), oder die Politik muss hier ran. Der Linken als Opposition im Bund bleibt hier leider nur die Forderung, da Fallpauschalenvergütung, Mindestlohn, Arbeitsschutz etc, die es hier zu verbessern gäbe, i.d.R. in der Kompetenz des Bundes liegen.

Dennoch glaube ich, dass es immer kleine Stellschrauben gibt, an denen man auch in der Lokalpolitik drehen kann. Hier würde ich mir tatsächlich wünschen, dass die Linke nicht nur nach oben fordert, sondern konstruktive und machbare Vorschläge macht. Wenn diese nicht ganz abwegig sind, werden sie von den regierenden Parteien auch ab und an aufgegriffen (ja, die schreiben dann den eigenen Namen dran und streiten ab, dass es eine Idee der Opposition war). Das braucht es, um hier endlich voran zu kommen.

Ansonsten sehen wir uns alle nach der Pandemie gern bei Demos für eine bessere Vergütung der Pflegekräfte und weiteren Berufsgruppen, bei denen jetzt die Mängel sichtbar werden. Dann komme ich auch aus dem Home-Office dazu. Aktuell kann ich für die Pflegekräften vermutlich nicht mehr tun, als dort zu bleiben (ich bin aber gern für realistische Vorschläge offen, hier mehr zu tun).

Andre Warnke

schrieb am 15.01.2021 um 14.13 Uhr:
A. Schmidt

schrieb am 15.01.2021 um 11.36 Uhr:
@AndreWarnke

"Da Sie ja offensichtlich Betroffene sind, kann ich Ihre Empörung auch verstehen. Denn das habe ich ja nicht wissen können, da Sie es nicht klar formuliert hatten."

Bitte überdenken Sie auch hier nochmal Ihre Formulierung, zu Neudeutsch heißt das Victim Blaming....(Zitat Ende)


Ich überdenke meine Formulierung nicht. Denn ich habe Maria nicht als Opfer dargestellt, sonder nur klargestellt, daß ich nicht wußte, das sie Betroffene ist und mir war der Vergleich des Gesundheitswesens mit der Industrie nicht schlüssig. Denn ich könnte dann auch JEDE Finanzierung, oder Zahlung anführen, die staatlich getätigt wird, z. B Zahlungen an die EU, die mkr persönlich nicht gefallen.

Überlegen Sie sich in der Ursachenanalyse bitte lieber ,warum derartige "Verantwortliche" in ÖR-Medien gelobt, in den Vordergrund gestellt, geradezu vor dem "Mob" beschützt werden, wenn berechtigte Kritik geübt wird und alles was von dort kommt als "alternativlos" bezeichnet wird und nicht kritisiert werden darf, ohne das man mit abwertenden Begriffen tituliert zu wird.
Und obendrein noch gewählt werden, obwohl sie die Verantwortung für das Volk übernommen und in dieser, wie in vieler anderer Hinsicht m. A. n versagt haben.

Wer allerdings glaubt mit sozialistischen Parteien und Parolen , die Vorschläge aus der Mottenkiste der Vergangenheit ,von vor 1989 und früher lösen zu können, ist leider in dieser Zeit stehengeblieben und hat die Komplexität nicht erkannt.

(Um noch einmal klar zu stellen, was zum "Volk" gehört: Es gehören auch Migranten, Zugewanderte und ehemalige Asylbewerber , die anerkannt wurden, und Nichtdeutsche zum "Volk" . Nicht das einem bei diesem Begriff wieder "völkisches Denken", o.ä unterstellt wird.

A. Schmidt

schrieb am 15.01.2021 um 16.15 Uhr:
Das sind alles legitime Meinungen. Dennoch wäre eine Entschuldigung nicht nötig gewesen, wenn man gleich von vorn herein respektvoll und auf Augenhöhe diskutiert. Es war nicht Marias Schuld (daher Opfer), dass sie Sie nicht über ihren beruflichen Hintergrund aufgeklärt hat, das muss sie nicht tun und ihre Meinung wäre genauso legitim gewesen.

Andre Warnke

schrieb am 15.01.2021 um 17.39 Uhr:
@Finn Schneider

(eMail: Finnschneider85@web.de) schrieb am 14.01.2021 um 14.57 Uhr:
Herr Warnke...

Belesen Sie sich einfach, wie die wohlhabenden Autobauer durch Steuergelder, die seit Jahren im sozialen Bereich eingespart werden, subventioniert werden.(Zitat Ende)

Nur die?
Nicht die NGO`s , die Kirchen mit Zahlungen außerhalb der Kirchensteuer, Milliarden für Menschen, die nicht einmal legal hier in der EU und in Deutschland sind, Zahlungen an China, die Zahlungen an Parteien und parteinahe Stiftungen , horrende Beträge nur für Pensionszahlungen an die EU, Schuldenübernahmen für andere Länder , die es laut CDU geben sollte?

Die Industrie hat Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen und Deutschland nach dem 2.WK aufgebaut. Wo haben die ersten Gastarbeiter denn gearbeitet und auch Steuern gezahlt? Bei Ford, Opel, Mercedes , den Zulieferern , usw.

Und heute sind Millionen dort beschäftigt und sichern ihren Lebensunterhalt und zahlen Steuern. Haben Sie scho einmal den Zusammenhang gesehen?

Andre Warnke

schrieb am 15.01.2021 um 21.27 Uhr:
@A. Schmidt

15.01.2021 um 16.15 Uhr:
"Das sind alles legitime Meinungen. Dennoch wäre eine Entschuldigung nicht nötig gewesen, wenn man gleich von vorn herein respektvoll und auf Augenhöhe diskutiert. Es war nicht Marias Schuld (daher Opfer), dass sie Sie nicht über ihren beruflichen Hintergrund aufgeklärt hat, das muss sie nicht tun und ihre Meinung wäre genauso legitim gewesen"

Danke für den Hinweis. Das handhabe ich dann wie bisher. Fakten und klare belegbare Aussagen und wenn es auch einigen nicht passen mag und lasse weder Respekt, nich an Augenhöhe mangeln. Die Aussagen von Maria zu dem Personalnotstand teile ich zu 100%. Die Aussagen zu Zahlungen an die Industrie nicht. Denn dann müsste ich auch bei Zahlungen für "illegale Migranten, NGO`s , Kirchen, die außerhalb der Kirchensteuer noch Gelder aus Steuermitteln erhalten , die Stiftungen der Parteien, die Zahlungen und Kredite an China, an die EU betitelt "Coronahilfen" usw. in den Fokus stellen und kritisieren". Das war aber gar nicht das Thema, denn das war unzweideutig der *Pflegenotstand*