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Fridays for Future: Nächster Klimastreik im März

Lübeck: Inmitten der verschiedenen gesundheitlichen, gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen Krisen, mit denen sich die Welt zu Beginn des neuen Jahres konfrontiert sieht, kündigt Fridays for Future den nächsten globalen Klimastreik am 19. März an. Nicht nur Staats- und Regierungschefs, sondern auch Lübecker Politiker müssten der anhaltenden Klimakrise endlich konkrete und ehrgeizige Maßnahmen entgegensetzen.

Angesichts der wetter- und klimabedingten Katastrophen, die im vergangenen Jahr verschiedene Länder verwüstet haben, wollen die Klimaaktivisten die Dringlichkeit der Krise aufzeigen und sofortiges Handeln einfordern. "Deutschland hat sich das Ziel gesetzt, 'Netto-Null'-Emissionen bis 2050 zu erreichen", erklärt Juri von Drigalski von Fridays for Future Lübeck. "Das ist nicht ausreichend, um dem Pariser Klimaabkommen gerecht zu werden, aber selbst das Erreichen des niedrigeren deutschen Ziels ist in Gefahr. Umso wichtiger ist es, dass es kein leeres Versprechen bleibt. Wir brauchen jährliche verbindliche CO2-Minderungsziele und sofortige Emissionssenkungen in allen Bereichen unserer Wirtschaft" so Fridays for Future Lübeck.

Seit nun über zwei Jahren gehen Aktivisten aus aller Welt für Klimagerechtigkeit auf die Straße. Am 19. März fordern sie unter dem Motto #NoMoreEmptyPromises sofortige Maßnahmen mit wissenschaftlicher Wirkungsevidenz.

Mit unterschiedlichen Aktionen versuchen Fridays for Future  auf die Dringlichkeit der Situation aufmerksam zu machen. Foto: Archiv/JW

Mit unterschiedlichen Aktionen versuchen Fridays for Future auf die Dringlichkeit der Situation aufmerksam zu machen. Foto: Archiv/JW


Text-Nummer: 142717   Autor: FFF/Red.   vom 14.01.2021 um 11.19 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Micha

schrieb am 14.01.2021 um 12.14 Uhr:
...als wenn es keine anderen Probleme zur Zeit gäbe...auf der einen Seite, ja, stehe da zu, aber auf der anderen Seite bin ich der Meinung, Gesundheit und corona Krise gehen im Moment vor...wer weiß, was im März ist...vielleicht haben wir dann jeden Tag friday und no Future...weil die Wirtschaft noch weiter eingebrochen ist...

Tobias Möller

schrieb am 14.01.2021 um 12.15 Uhr:
(...)
Die Sonne, deren Aktivität einzig und allein für das Klima auf der Erde (wo es schon vor den Menschen wesentlich wärmer war und sich wieder abkühlt) verantwortlich ist, werden diese Forderungen bestimmt so richtig doll beeindrucken.

(...)

Bruno Bär

schrieb am 14.01.2021 um 14.01 Uhr:
Damit ist dann ja der Moment erreicht an dem JEDES Schülergejammerbezüglich Bildungsnachteilen wegen Corona 0 und nichtig ist. Es gibt zur Zeit exakt 1 Krise.
Corona.
Die Schönwetterparanoia der Schwedin und ihrer Hüpf und Klatschfans ist nicht relevant. Es gibt keinen Menschengemachten Klimawandel. Das Klima ändert sich seit Anbeginn der Zeit und wird es auch lustig weiter machen. Völlig egal was der Homo Sapiens macht oder sagt.
Das einzige was sofort passieren muss ist die Rücknahme der CO2-Steuer. Millionen Menschen sind in Kurzarbeit
Firmen werden Massenhaft sterben und so ein Blödsinn läuft einfach weiter

Nachgefragt

schrieb am 14.01.2021 um 14.55 Uhr:
Ich - und ich denke so geht es den meisten Lesern - denke das unser Planet zur Zeit wesentlich größere Probleme zu verkraften hat. Ist den Demonstranten irgendwann einmal das Licht aufgegangen das um etwas zu verändern auch etwas da sein muss mit dem gearbeitet werden kann?
Derzeit ist wohl das Überleben der Menscheit nicht von Klimaveränderungen abhängig.
Mal darüber nachgedacht das die finanziellen Mittel derzeit für ganz andere und elementarere Dinge benötigt werden?

A. Schmidt

schrieb am 14.01.2021 um 15.01 Uhr:
Danke F4F, dass Ihr weiter beharrlich dran bleibt.

Die Corona-Pandemie zeigt, wie wenig wir auf Krisen eingestellt sind, bei denen Gegenmaßnahmen nicht sofort greifen, und damit präventiv ergriffen werden können. Wer schon einmal seinen persönlichen CO2-Fußabdruck berechnet hat weiß, dass man individuell einen Beitrag leisten kann, dass dieser aber nicht reicht und die Politik hier systematische Änderungen bewirken muss. Es hilft auch wie bei Corona nicht, den wissenschaftlichen Konsens zu leugnen: die Klimakrise ist in menschengemacht, es sind Werte weit über die natürlichen Schwankungen hinaus (Gruß an den Kommentator drüber).

Wie im letzten Sommer findet sich bestimmt ein Weg, Abstände einzuhalten und Masken zu tragen. Oder man findet andere kreative Alternativen zur Demo mit vielen Menschen.

Klardenker

schrieb am 14.01.2021 um 15.09 Uhr:
@ Bruno Bär Gerade wollte ich einen Kommentar formulieren, da sah ich, dass Sie schon alles Wichtige geschrieben haben.

Johannes Witt

schrieb am 14.01.2021 um 15.26 Uhr:
Wir bezahlen doch nun alle brav die tolle CO2 Steuer beim Tanken. Die Umwelt wird sich sicher umgehend regenerieren, wenn man sie genügend mit Geld beschmeißt.

Die kleinen Kinderlein sollten mal richtige Probleme kennenlernen - schade, dass es mit dem europaweiten Blackout letzte Woche doch nicht geklappt hat. Da wäre der ganze Unsinn mit der grünen alternativen Realität ganz schnell Geschichte..

Das beste für die Umwelt wäre, wenn der Mensch aufhört, zu existieren..aber das wäre unethisch..

Misanthrop

schrieb am 14.01.2021 um 16.42 Uhr:
Immer wieder spannend, wie erwachsene Männer sich in ihrer Männlichkeit angegriffen fühlen, nur weil eine junge Frau dringende Probleme anspricht.

Aber hey... Gegen eine junge Frau bzw. junge Schüler kann man(n) natürlich richtig hart austeilen. Da fühlt man sich wieder richtig männlich.

Männer... Ihr müsst ja sooo stolz auf euch sein!

andre klar

schrieb am 14.01.2021 um 16.57 Uhr:
Jaja, wir haben aktuell "wichtigere Probleme". Hatten wir heute vor einem Jahr übrigens auch und waren daher, trotz jahrelanger Warnung von Experten, nicht auf eine Pandemie vorbereitet (keine Masken,keine Desinfektionsmittel, kein gar nix).
Also weiter so mit wir haben "wichtigere Probleme", hat ja gerade super geklappt.

Jan H

schrieb am 14.01.2021 um 17.59 Uhr:
Solange die sich an die Maskenpflicht halten wird es mit sicherheit kein problem geben halten die sich nicht an die Maskenpflicht wird der streik eh beendet und ob es sich lohnt zu streiken da sind die Meinungen ganz verschieden

Heutzutage gibt es nichts umsonst auch den Bus nicht auch wenn sie es so wollen

Bleibt alle Gesund ich wünsche allen ein Frohes Schaffen bei der Arbeit oder zuhause lg Jan H

Jens Dieter Friedrichs

schrieb am 14.01.2021 um 20.52 Uhr:
Typisch Männer die hier meinen wir haben gerade ein anderes Thema zu lösen und daher keine ,,Kraft,, für Weiteres!!
Deshalb haben auch Frauen nur die Fähigkeit Kinder zu bekommen, denn wärend Sie Kinder erziehen, sollen sie noch Haushalt, Arbeit und den Mann bespaßen und bekochen hinbekommen. Also Multitasking!! Männer können ja nur eins zur Zeit und das oft noch grottenschlecht.
Was sie aber besonders gut können(die Männer die hier soetwas schreiben), sich drücken, vor Verantwortung, vor Mehrarbeit und sie können besonders gut alles besser wissen, wärend sie andere kritisieren!!

Alle die hier meinen wir hätten ja derzeit mit Corona genug zu tun, nur weil ihr euch ständig überfordert fühlt, dann schweigt doch einfach und zeigt nicht ständig eure Unfähigkeit in Form eurer Kommentare und lasst die Anderen doch machen, denn die machen es gut, auch ohne euch!!

An die FfF Bewegung, ihr seid super, bleibt am Ball, ihr macht das Richtige!!

Ralle

schrieb am 15.01.2021 um 01.02 Uhr:
Bei den momentanen Problemen sowas von überflüssig...

Attila

schrieb am 15.01.2021 um 10.11 Uhr:
@Misanthrop:

in keinem der Kommentare habe ich einen persönlichen Angriff auf Greta selbst gelesen.

Dass die Kinder in ihrem Leben noch keinen wirklichen Probleme zu bewerkstelligen hatten, die meisten derer aus wohlhabenden Elternhäusern kommen, darf schon genannt werden, ohne dass es von Ihrer Seite aus persönlich werden muss.

Im übrigen ist Ihre "Argumentation" schon über ein Jahr alt; denken Sie sich mal was Neues aus.

A. Schmidt

schrieb am 15.01.2021 um 11.46 Uhr:
@Attila

> Dass die Kinder in ihrem Leben noch keinen wirklichen Probleme zu bewerkstelligen hatten, die meisten derer aus wohlhabenden Elternhäusern kommen, darf schon genannt werden, ohne dass es von Ihrer Seite aus persönlich werden muss.

Das ist erstens eine Unterstellung, dass die F4F Kinder aus wohlhabenden Elternhäusern sind. Es scheitert schon daran, dass nicht nur Kinder daran gelegen ist, dass die Klimakrise nicht weiter geschürt wird und daher auch sehr viele ältere Menschen auf den Demos dabei sind. Es gibt einige Untergruppen (Parents4Future, Scientists4Future, Teachers4Future etc), die sich zudem zu Schwerpunkten organisieren.

Wichtiger ist aber zweitens: Die Klimakrise ist ein wirkliches Problem.


> Im übrigen ist Ihre "Argumentation" schon über ein Jahr alt; denken Sie sich mal was Neues aus.

Das macht die Argumentation doch nicht falsch, gerade weil nichts getan wurde, bleibt sie weiterhin richtig. Auch vor der Pandemie wurde der Klimaschutz nicht effektiv angegangen, die Demos waren ja vorher auch schon präsent. Wir haben gerade nicht alles wegen der Pandemie gestoppt, sondern sie wird als Ausrede benutzt, dass weiterhin nichts passiert. Dabei müsste gerade bei den jetzt nötigen Reformen und Hilfsprogrammen der Klimaschutz mitgedacht werden (siehe Lufthansa oder Tönnies).

Andre Warnke

schrieb am 15.01.2021 um 11.55 Uhr:
@A. Schmidt

schrieb am 14.01.2021 um 15.01 Uhr:

"Danke F4F, dass Ihr weiter beharrlich dran bleibt.

Die Corona-Pandemie zeigt, wie wenig wir auf Krisen eingestellt sind, bei denen Gegenmaßnahmen nicht sofort greifen, und damit präventiv ergriffen werden können. Wer schon einmal seinen persönlichen CO2-Fußabdruck berechnet hat weiß, dass man individuell einen Beitrag leisten kann, dass dieser aber nicht reich...(Zitat Ende)

Leider macht man genau das im falschen Land. Denn genau DAS müßte man in den Amazonasländern machen, die Wälder abholzen, die sehr wichtig und die "Lungen der Erde" sind (Unwandlung Co2- O2) und in China, USA oder Indien, usw., wo man "massgeblich" einen großen Anteil an der CO2 Bildung hat.

Liebe F4F, Ihr seid bei dem Anteil den man hier hat, im ganz falschen Land/Kontinent!Ganz einfach.
Denn der Tropfen am heimischen Wasserhahn macht bei einer Sturmflut im Meer nicht das "Wesentliche" aus.

Manfred Oschwald

schrieb am 15.01.2021 um 12.13 Uhr:
Warum gehen die FfF Aktivisten eigentlich bis März 21 nicht auf die Straße?: Weil sie bei dem Mistwetter entweder mit dem Auto fahren, sich fahren lassen oder im Keller das Fahrrad putzen.

Misanthrop

schrieb am 15.01.2021 um 13.49 Uhr:
Ach Attila,

ich zitiere einfach mal den Bruno:

"Die Schönwetterparanoia der Schwedin und ihrer Hüpf und Klatschfans ist nicht relevant."

Respektvoller Umgang sieht anders aus. Aber hey... Wenn man(n) sich dadurch besser fühlt und (...), weil man(n) es den "Hüpf und Klatschfans", den verwöhnten Gören und den ganzen Kindern, die noch nie Leid erfahren haben, eins verbal vom heimischen Rechner auswischen konnte, dann ist das schon eine beachtliche Leistung. Man(n) hat ja sonst nichts im Leben erreicht.

Ich verstehe das schon. Solange man gegen F4F, Flüchtlinge, die Politik und den Corona Verordnungen sowie die GEZ hetzen kann, muss man(n) sich nicht mit der eigenen Situation auseinander setzen. Irgendwo muss man(n) ja sein "Hoch"Gefühl herbekommen. Wenn man(n) sonst nichts im Leben hat.

A. Schmidt

schrieb am 15.01.2021 um 16.27 Uhr:
@AndreWarnke

Den Reflex verstehe ich, er ist aber leider nicht richtig. Betrachtet man die CO2-Emissionen pro Kopf, dann liegt Deutschland zwar hinter Deutschland, aber vor China, UK, Chile, Brasilien, Indien... Quelle: https://ourworldindata.org/co2-emissions #per-capita-co2-emissions

Wir müssen etwas tun und können nicht nur mit dem Finger auf andere zeigen. Es ist auch zu spät, um auf andere zu warten.

Wie ich oben schrieb, kann man dazu aber nur zum Teil etwas persönlich beitragen, es ist daher auch kein persönlicher Vorwurf. Unsere Wirtschaft und Infrastruktur muss aber umgestellt werden, und das kann nur die Politik bewirklen (zumindest glaube ich nicht, dass der Markt das alleine schafft, das hat er in den letzten Jahren auch nicht).

Dazu kommt noch (als unabhängiges Argument): Deutschland hat weiterhin ein gewisses Ansehen in der Welt. Wir dürfen hier auch gern mal Vorbild sein. Das erhöht auch den Druck auf andere Länder, die jetzt noch sagen "schaut mal, Deutschland hat ja auch noch Kohlestrom".