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Trotz Quarantäne: Mann reist mit dem Zug

Lübeck - Travemünde: Archiv - 27.01.2021, 12.05 Uhr: Am Dienstagabend wurde die Bundespolizei zu einem Einsatz in Lübeck gerufen. Der Zugbegleiter des RE 11529 aus Travemünde kommend, bat die Beamten um Unterstützung. Er hatte im Zug einen 25-jährigen Mann ohne Fahrschein und Identitätspapiere festgestellt.

Im Zuge der Überprüfung des Mannes kam heraus, dass der Mann in einer Gemeinschaftsunterkunft in Lübeck-Travemünde lebt. Für diese Unterkunft gilt eine amtlich angeordnete Quarantäne bis zum 4. Februar 2021.

Nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt Lübeck, hätte der Mann seine Unterkunft gar nicht verlassen dürfen. Neben der Strafanzeige wegen Erschleichen von Leistungen, wird er sich zusätzlich wegen einer Straftat gegen das Infektionsschutzgesetz verantworten müssen. Er musste sofort seine Heimreise nach Travemünde antreten.

Ergänzung der Redaktion (Stand 16.20 Uhr): Es handelte sich um zwei Personen, die von einem Rettungswagen zurück nach Travemünde gefahren wurde. Die Aufnahme des Sachverhalts erfolgte über die Landes- und nicht über die Bundespolizei.

Die Bundespolizei hat eine Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz gestellt.

Die Bundespolizei hat eine Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz gestellt.


Text-Nummer: 142952   Autor: BPOL/red.   vom 27.01.2021 um 12.05 Uhr

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