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Tim Klüssendorf will für die SPD nach Berlin

Lübeck: Archiv - 13.02.2021, 15.46 Uhr: Ein bisschen Stolz schwang schon mit in der Stimme von Jörn Puhle, als er in seiner Funktion als Kreisvorsitzender am Samstag die Wahlkreiskonferenz für die Sozialdemokraten des Wahlkreises 11 eröffnete.

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Der Lübecker Bezirk, und die Lauenburger Anteile am Wahlkreis 11 waren aufgerufen, den Bundestagskandidaten der Sozialdemokraten zu bestimmen. Da gab es nur einen. Tim Klüssendorf, engagierter Nachwuchspolitiker und derzeit Referent von Bürgermeister Jan Lindenau, schickte sich an, die Sozialdemokraten von seiner Person zu überzeugen.

Als Premiere für Schleswig-Holstein fand das ganze in Form einer Hybridveranstaltung statt. Die Konferenz wurde im virtuellen Raum veranstaltet, die Stimmabgabe dann aber wieder analog, im auch für die Lauenburger Genossen hinreichend zentral gelegenen Wahllokal in Moisling. Dort saß auch Sophia Schiebe, die als Co-Kreisvorsitzende während der virtuellen Veranstaltung die Basis im Auge behielt und die Wortmeldungen koordinierte. Das Präsidium, angeführt von Sabine Haltern, hatte sich derweil bei der Vorwerker Diakonie im Sendesaal versammelt. Man hatte sicherheitshalber alles länger geprobt, und das zahlte sich aus. Der Ernstfall klappte technisch hervorragend.

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In einer engagierten Rede stellte Tim Klüssendorf dar, wie er sich seinen künftigen Einsatz in Berlin vorstellt. Zunächst einmal möchte er natürlich durch Mobilisierung aller Kräfte den bei der letzten Wahl verloren gegangenen Wahlkreis der CDU wieder abringen. Natürlich weiß er, dass er mit Claudia Schmidtke (CDU) und Bruno Hönel (Die Grünen) äußerst ernst zu nehmende Mitbewerber hat. Über die hat er allerdings in seiner Bewerbungsrede kein Wort verloren. Er wünscht sich einen fairen Wahlkampf, in dem jeder versuchen soll, Wählerinnen und Wähler ohne persönliche Diffamierungen von den jeweiligen Schwerpunkten der Politik zu überzeugen. Es soll um Inhalte gehen. Tim Klüssendorfs Bewerbungsrede haben wir im Originalton im Anschluss an den Text angefügt.

Am Ende wurde er mit 69 Stimmen von 76 Delegierten als Bundestagskandidat der SPD für den Wahlkreis 11 aufgestellt. Bei vier nein-Stimmen und drei Enthaltungen ist das eine Zustimmungsrate von nahezu 91 Prozent.

Weiterhin gewählt wurden zwölf Mitglieder der Landesdelegiertenkonferenz.

Jetzt ist es amtlich: Tim Klüssendorf ist Direktkandidat für den Bundestag im Wahlkreis 11. Screenshots, O-Ton: Harald Denckmann

Jetzt ist es amtlich: Tim Klüssendorf ist Direktkandidat für den Bundestag im Wahlkreis 11. Screenshots, O-Ton: Harald Denckmann


Hier hören Sie den Originalton:

Text-Nummer: 143262   Autor: Harald Denckmann   vom 13.02.2021 um 15.46 Uhr

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