Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.

Eltern: Kitas zu - Ausschuss tagt?

Lübeck: Archiv - 24.02.2021, 22.20 Uhr: Die Kreis- und Stadtelternvertretung Lübeck (KEV/SEV) ist sehr verärgert über die Entscheidung der Lübecker Verwaltung und Kommunalpolitik, den Jugendhilfeausschuss am 4. März 2021 nicht virtuell, sondern in Präsenz stattfinden zu lassen und gleichzeitig mit Verweis auf die hohe Inzidenz in Lübeck keinen Regelbetrieb unter Pandemie-Bedingungen in den Kitas zu ermöglichen.

Mascha Benecke-Benbouabdellah, Delegierte der KEV im Jugendhilfeausschuss:

(")Es ist für uns als KEV/SEV absolut unverständlich, dass mit Verweis auf die Inzidenz in Lübeck und die große Gefahr durch die Corona-Mutation die Kitas nicht im Regelbetrieb unter Pandemie- Bedingungen für alle Kinder öffnen, aber gleichzeitig Erwachsene in großer Runde in einem geschlossenen Raum über mehrere Stunden eine Sitzung abhalten. Dadurch werden ohne Not neue Infektionen mit dem Virus riskiert, die eine weiterhin hohe oder gar steigende Inzidenz und damit einen fortdauernden Ausschluss der Lübecker Kinder von der außerschulischen Bildung in den Kitas bedeuten.(")

Juleka Schulte-Ostermann, Delegierte SEV im Jugendhilfeausschuss:

(")Die Digitalisierung bietet uns alle Möglichkeiten, den Jugendhilfeausschuss im virtuellen Raum abzuhalten. Sollten Abstimmung im virtuellen Raum nicht möglich sein, so können diese im Umlaufverfahren nach der digitalen Sitzung nachgeholt oder aber so lange vertagt werden, bis der Regelbetrieb in Kita und Schule und dann auch ein Jugendhilfeausschuss in Präsenz wieder möglich ist. Es gibt auf der Tagesordnung des kommenden Jugendhilfeausschuss nach unserem Kenntnisstand nicht ein einziges Thema, das zwingend jetzt beschlossen werden müsste – alles, was es grundsätzlich zu beschließen gibt, könnte und müsste in der derzeitigen Lockdown-Situation problemlos vertagt werden.(")

Beide Elternvertretungen sind sich einig: „Wir tragen das Risiko einer möglichen Vielzahl an Infektion durch die Präsenz der Teilnehmer im kommenden Jugendhilfeausschuss nicht mit. Die Gefahr, dass die Kitas und die Schulen dadurch noch länger nicht im Regelbetrieb laufen, Familie noch länger der Vielfachbelastung von Kinderbetreuung, Frühförderung, Begleitung im Distanz-Unterricht und Home-Office ausgesetzt sind, ist uns einfach zu groß. Es ist für uns völlig unverständlich, dass Kinder weiterhin keine außerschulische, keine schulische Bildung, keine sozialen Kontakte haben dürfen, während sich Erwachsene persönlich treffen, weil sie das Zeitalter der Digitalisierung verschlafen haben. Zudem fragen wir uns: Wenn wir teilnehmen - bringen wir dann unsere Kinder mit? Denn wie alle Eltern stehen auch wir vor dem Problem, dass es in der derzeitigen Situation jeden unnötigen Kontakt zu vermeiden gilt und die Lockdown-Bedingungen zusätzlich externe Kinderbetreuungsmöglichkeiten zum Beipsiel über Großeltern ausschließen."

Juleka Schulte-Ostermann ist Vertreterin der Stadtelternvertretung im Jugendhilfeausschuss.

Juleka Schulte-Ostermann ist Vertreterin der Stadtelternvertretung im Jugendhilfeausschuss.


Text-Nummer: 143469   Autor: SEV/KEV   vom 24.02.2021 um 22.20 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.