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Zentralsteri in den Sana Kliniken saniert

Lübeck: Archiv - 26.02.2021, 12.37 Uhr: Nach einem Wasserschaden im Herbst konnten die Sana Kliniken Lübeck jetzt wieder ihr sanierte Sterilisationseinheit in Betrieb nehmen. Für die Dauer der Arbeiten musste die Sterilisation in Partnerkliniken vorgenommen werden.

Sauberkeit und Hygiene erfahren nicht nur im Zuge der Corona-Pandemie allerhöchste Aufmerksamkeit. Besonders im Umgang mit Medizinprodukten im Krankenhaus ist deren strenge Einhaltung unerlässlich. So werden direkt im Anschluss an jede Operation alle im Rahmen eines Eingriffs genutzten und auch ungenutzten Instrumente zur Reinigung, Desinfektion und Sterilisation direkt in die Aufbereitungseinheit für Medizinprodukte (AEMP), auch bekannt als „Zentralsteri“, verbracht. Nach klar definierten Prozessen werden die Medizinprodukte in festgelegten Instrumentensets kontrolliert, verpackt und dann sterilisiert. Jeder dieser Arbeitsschritte wird streng überprüft lückenlos dokumentiert.

Ein Wasserschaden machte die vorübergehende Schließung und Komplettsanierung der bestehenden Anlage an den Sana Kliniken Lübeck im Herbst 2020 erforderlich. Ein Ausfallkonzept in Zusammenarbeit mit Partnerkliniken in Wismar und Hamburg sorgte aber dafür, dass sowohl die operative Notfallversorgung als auch Durchführung geplanter Operationen während der mehr als vier Monate andauernden Arbeiten aufrechterhalten werden konnten. Dass die vorübergehende Auslagerung der AEMP nicht nur logistisch, sondern auch personell ein Kraftakt war, betont Dr. Christian Frank, Geschäftsführer an den Sana Kliniken Lübeck: „Die Kolleginnen und Kollegen des betroffenen Bereiches haben über viele Wochen allergrößte zeitliche und räumliche Flexibilität bewiesen. Uns ist bewusst, dass diese bisweilen an die Grenze der Belastbarkeit und teils darüber hinaus gegangen sind. Und auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus benachbarten Bereichen haben in den vergangenen Wochen und Monaten sehr gut zum Durchhalten in dieser besonderen Zeit beigetragen. Hierfür sind wir sehr dankbar.“

Umso erfreulicher für alle Beteiligten ist es nun, dass Anfang Februar der sanierte Bereich der AEMP in den Betrieb gehen konnte. Damit ist wieder die Aufbereitung von Medizinprodukten im Krankenhaus der Lübeckerinnen und Lübecker sichergestellt, was ein wesentlicher Aspekt für die Sicherstellung der Patientenversorgung in der Hansestadt Lübeck darstellt. Geschäftsführer Dr. Christian Frank: „Durch die Aufbereitung vor Ort können wir uns deutlich schneller auf unerwartet komplexe Operationen und auch Notfälle einstellen. Davon profitieren unsere Patientinnen und Patienten ebenso wie die Operateure.“

Aus Sicht von Bettina Wienck, Leiterin der AEMP, waren die letzten Monate aufregend und anstrengend, weshalb sie sich freut, dass alles Hand in Hand bei der Sanierung letztendlich doch sehr gut geklappt hat: „Wir sind sehr froh wieder zuhause in Süd zu sein“. Bildunterschrift Bild 1:

Geschäftsführer Dr. Christian Frank und Klinikmanager Benjamin Regorz bedankten sich stellvertretend für alle Kollegen der AEMP bei Thomas Toll (Mitte) für den Einsatz der letzten Monate und überreichen Präsente zum „Wiedereinzug“. Foto: Sana

Geschäftsführer Dr. Christian Frank und Klinikmanager Benjamin Regorz bedankten sich stellvertretend für alle Kollegen der AEMP bei Thomas Toll (Mitte) für den Einsatz der letzten Monate und überreichen Präsente zum „Wiedereinzug“. Foto: Sana


Text-Nummer: 143497   Autor: Sana/red.   vom 26.02.2021 um 12.37 Uhr

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