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AKW-Bauschutt: Unabhängige kritisieren Verharmlosung

Lübeck: Archiv - 02.03.2021, 09.36 Uhr: Die Unabhängigen lehnen die Einlagerung von freigemessenen Bauabfällen auf der Deponie Niemark entschieden ab. Der gesundheitspolitische Sprecher der Unabhängigen, Dr. Rolf Tetzlaff-Gahrmann und das Bürgerschaftsmitglied Lars Lehrke erklären dazu gemeinsam: "Wir kritisieren die Verharmlosungsstrategie der Landesregierung. Die Bauabfälle aus dem Rückbau der Atomkraftwerke, die in Niemark eingelagert werden sollen, sind kein normaler Bauschutt."

Und führen aus:

(")Die Freimessung besagt mitnichten, dass das Material unbelastet ist. Dessen Einlagerung bedeutet eine zusätzliche Belastung und eine solche ist auch unterhalb festgesetzter Grenzwerte zu vermeiden. Diesem Grundsatz widerspricht die Verbringung und Einlagerung in Lübeck. Deshalb wollen wir Minister Albrecht mit kritischen Argumenten konfrontieren und zum Umdenken bewegen.

Nicht die auf der Deponie Beschäftigten oder Anwohner müssen beweisen, dass Gefahren durch freigemessenen AKW-Bauschutt bestehen, sondern die AKW-Betreiber müssen Gesundheitsgefahren durch Freigemessenes ausschließen. In dem Zusammenhang fordern wir die Veröffentlichung der Krankheitsstatistiken, wie im Fall der Krebsstudie zur Deponie-Schönberg. Mangelnde Aufklärung der Bevölkerung mit zunehmender Ungewissheit machen Angst und schlussendlich krank.(")

Die Unabhängigen planen dazu am 11. März 2021 um 18 Uhr eine Online-Informationsveranstaltung mit Minister Albrecht, bei der auch Umweltmediziner, Umweltschützer und Anlieger zu Wort kommen sollen. Die Zugangsdaten werden rechtzeitig veröffentlicht.

Bürgerschaftsmitglied Lars Lehrke lehnt die Einlagerung von freigemessenen Bauabfällen auf der Deponie Niemark ab.

Bürgerschaftsmitglied Lars Lehrke lehnt die Einlagerung von freigemessenen Bauabfällen auf der Deponie Niemark ab.


Text-Nummer: 143561   Autor: DU HL/Red.   vom 02.03.2021 um 09.36 Uhr

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