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Anmeldungen für die Fehmarnbelt Days möglich

Ostholstein: In knapp 50 Tagen treffen sich Entscheider, Akteure und Interessenten zu den fünften Fehmarnbelt Days im Ferien- und Freizeitpark Weissenhäuser Strand oder an den Bildschirmen. Die Veranstalter erwarten rund 500 Teilnehmer aus Deutschland, Dänemark, Schweden, Norwegen und weiteren Ländern zur digitalen Konferenz.

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther und Ostholsteins Landrat Reinhard Sager eröffnen die Veranstaltung am Montag, 31. Mai 2021.

„Der Tunnel unter dem Fehmarnbelt ist mehr als eine Verbindung zweier Länder, er ist das Symbol für das Zusammenwachsen von Ländern, Märkten und Menschen. Unser Ziel ist es, gemeinsam die Zukunft in einer aufstrebenden Region zu gestalten. Dafür wollen wir bei den Fehmarnbelt Days weitere Impulse geben“, sagt Dr. Arno Probst, Vorsitzender des Fehmarnbelt Business Councils (FBBC).

Ab Freitag, 16. April 2021, können sich die Teilnehmer im Internet unter www.fehmarnbeltdays.com registrieren. Das Programm für die eintägige Konferenz steht. Zu Beginn wird EU-Verkehrskommissarin Adina Vălean einen Impuls zum Green Deal der EU geben. In der anschließenden Paneldiskussion nimmt unter anderem die Zukunftsforscherin Daria Krivonos vom Copenhagen Institute for Futures Studies teil.

In parallelen Sessions geht es am Vor- und am Nachmittag um die ganze Bandbreite an Themen aus der Fehmarnbelt-Region: Wasserstoff, Tourismus, Fachkräfte, Vernetzung, Frauenprojekte, Verkehr und Logistik sowie Jugendbeteiligung – immer unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit. Zum Abschluss der Konferenz diskutieren die Verkehrsminister von Dänemark, Benny Engelbrecht, und Schleswig-Holstein, Bernd Buchholz, mit Pat Cox, dem EU-Koordinator für den TEN-T-Scandinavian-Mediterranean Corridor, über die Perspektiven der Region im Verkehrsbereich.

„Der Kreis Ostholstein erhält einmal mehr internationale Aufmerksamkeit. In seinem Norden entsteht der längste Absenktunnel der Welt“, sagt Ostholsteins Landrat Reinhard Sager. „Wir rücken nun in den Mittelpunkt einer bedeutenden europäischen Verkehrsader und Wachstumsachse. Das bietet uns große Chancen, die wir nutzen wollen, um unsere Region in die Zukunft zu führen.“

Den Organisatoren der Fehmarnbelt Days ist bewusst, dass es in der Region Menschen gibt, die den Bau des Tunnels sowie seine Anbindung an das Schienen- und Straßennetz mit Skepsis betrachten. „Wir freuen uns, wenn sie mit uns sowie den Vertretern unserer skandinavischen Nachbarländer und der Europäischen Union einen kritischen Dialog führen, um gemeinsam mit uns an den Stellschrauben für die weitere positive Entwicklung unserer Region zu drehen“, betont Sager.

Es sind die fünften Fehmarnbelt Days. 2012 war Lübeck Austragungsort, zwei Jahre später war es Kopenhagen. Hamburg war 2016 Gastgeber, vor Malmö im Jahr 2018. Die für Mai 2020 in Weißenhäuser Strand geplanten Fehmarnbelt Days mit großem Bürgerfest nach skandinavischem Vorbild mussten die Veranstalter wegen der Pandemie absagen. „In diesem Jahr sind die Fehmarnbelt Days von zentraler Bedeutung, denn die Dänen haben bereits mit den Vorarbeiten für den Tunnelbau begonnen. Da das Bundesverwaltungsgericht Ende vergangenen Jahres alle Klagen gegen das Projekt abgewiesen hat, haben in diesem Jahr auch die Arbeiten auf deutscher Seite begonnen“, so Probst. „Es ist also sehr wichtig, alle Akteure wieder zusammenzubringen. Dank der Digitalisierung können sich Referenten und Interessenten online zuschalten. Eine internationale virtuelle Konferenz passt gut zu unserer modernen und innovativen Fehmarnbelt-Region.“

Rund 500 Teilnehmer werden die Entwicklung der Region diskutieren. Foto: Harald Denckmann/Archiv

Rund 500 Teilnehmer werden die Entwicklung der Region diskutieren. Foto: Harald Denckmann/Archiv


Text-Nummer: 144285   Autor: IHK   vom 10.04.2021 um 14.15 Uhr

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