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Schon 4000 Bestellung für luca-Anhänger

Lübeck: Archiv - 13.04.2021, 15.58 Uhr: Die Nachfrage nach Corona-Schlüsselanhängern hat am ersten Tag der kostenlosen Abgabe zu einer starken Nachfrage geführt. Innerhalb weniger Stunden wurden mehr als 4.000 Bestellungen aus der Lübecker Bevölkerung aufgenommen, die jetzt bearbeitet und versendet werden.

Aufgrund der großen Nachfrage kann der Versand einige Zeit in Anspruch nehmen. Die Verwaltung arbeitet mit Hochdruck am Versand, bittet jedoch um Verständnis, wenn die Zustellung bis zu einer Woche dauern kann.

Die Verteilung der luca-Schlüsselanhänger ist ein Service der Stadt für die Lübecker. Die Hansestadt Lübeck weist aufgrund von Nachfragen darauf hin, dass der luca-Schlüsselanhänger nur dann benötigt wird, wenn die Nutzer kein Smartphone haben. Wer die luca-App auf dem Smartphone nutzt, benötigt keinen zusätzlichen Schlüsselanhänger.

Ausführliche Informationen zur luca-APP sowie zum Schlüsselanhänger sind online abrufbar unter www.luebeck.de/luca

Hintergrund

Die App ist ein digitales Instrument, um einerseits die Öffnung von Betrieben oder Einrichtungen zu unterstützen, die Gesundheitsämter in die Lage zu versetzen, schnell und zuverlässig Kontakte verfolgen zu können und gibt dem Gast die Sicherheit, schnell informiert zu werden, wenn dieser Kontakt zu einer infizierten Person hatte.

Zur Verwendung der Luca-App muss sich der Betrieb oder die Einrichtung in der Luca-App als Betreiber registrieren lassen. Der Betreiber hat dann die Möglichkeit, für seinen Betrieb oder Teile davon einen QR-Code zu erzeugen. Betritt ein Gast den Bereich scannt er diesen Code und ist eingecheckt und damit als Kontakt aufgenommen. Der Check-out kann automatisch erfolgen, wenn der Gast den Standort wieder verlässt. Voraussetzung ist, dass der Gast die Luca-App auf seinem Gerät installiert hat.

Die Nutzung der luca-App ist freiwillig. Niemand hat Zugriff auf diese zweifach verschlüsselten Daten. Erst wenn eine Person positiv getestet wird, hat sie die Möglichkeit, ihre Historie der Kontakte der letzten 14 Tage auf dem Gerät (freiwillig) mit dem Gesundheitsamt zu teilen. Dazu muss die Person die Historie aktiv freigeben. Daraufhin würde das Gesundheitsamt den Betreiber eines Betriebes oder Einrichtung bitten, die Check-Ins (Kontaktregistrierungen) im relevanten Zeitraum im luca-System freizugeben. Nur das Gesundheitsamt kann dann die QR-Codes entschlüsseln und die Kontaktpersonen informieren.

Der Vorteil: Aufgrund der rein digitalen und damit medienbruchfreien Kontaktverfolgung wird die Reaktionszeit erheblich verkürzt. Das Gesundheitsamt kann innerhalb kürzester Zeit Kontaktpersonen identifizieren und somit Infektionsketten unterbrechen.

Bürgermeister Jan Lindenau zeigt einen Schlüsselanhänger, der als Ersatz für Smartphone-App genutzt werden kann. Foto: Hansestadt Lübeck

Bürgermeister Jan Lindenau zeigt einen Schlüsselanhänger, der als Ersatz für Smartphone-App genutzt werden kann. Foto: Hansestadt Lübeck


Text-Nummer: 144342   Autor: Presseamt Lübeck/red.   vom 13.04.2021 um 15.58 Uhr

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