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Opfer verblutete auf Spielplatz: Prozess beginnt

Lübeck: Am Montag, dem 26. April, muss sich ab 9 Uhr ein 21-Jähriger vor der Großen Strafkammer am Lübecker Landgericht wegen Totschlags verantworten. Er soll einen 22-Jährigen im Oktober 2020 auf einem Spielplatz in Grönwohld getötet haben.

Der Angeklagte soll am Abend des 21.10.2020 in Grönwohld seinem Opfer im Rahmen eines verabredeten Treffens auf einem Spielplatz mit einem Schlagring mit ausklappbarer Klinge eine Vielzahl von Messerstichen in den Rücken, den Nacken und in Richtung des Kopfes versetzt haben, sodass das Opfer noch am Tatort verblutete. Beide Männer waren in Grönwohld wohnhaft und miteinander bekannt.

Nach dem Ergebnis der Ermittlungen geht die Staatsanwaltschaft davon aus, dass beide sowohl über gemeinsame Betäubungsmittelgeschäfte in Verbindung standen, als auch eine gemeinsame geschäftliche Betätigung im Bereich des Baugewerbes planten. Wie genau sich letztere gestalten sollte, konnte bislang nicht geklärt werden.

Das Gericht hat sechs Hauptverhandlungstage anberaumt und 21 Zeugen sowie zwei Sachverständige geladen.

Das Gericht hat sechs Hauptverhandlungstage anberaumt.

Das Gericht hat sechs Hauptverhandlungstage anberaumt.


Text-Nummer: 144550   Autor: StAHL/Red.   vom 26.04.2021 um 09.35 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Jean Paul Muzzi

schrieb am 26.04.2021 um 09.57 Uhr:
Selbst bei einem so schwerwiegenden Verbrechen, kaum Informationen über den Täter..
Weiß jemand warum das heutzutage schon fast "Standard" ist?

Jean Paul

Bernd groß

schrieb am 26.04.2021 um 10.27 Uhr:
Jean Paul Muzzi
Sie sollen kein falsches Bild von Mitbürger bekommen sie sollen auch keine unbequeme Fragen stellen.
Es gibt ja schon so einige Fragen die man hätte aber stellen kann man sie nicht sonst ist man Rechts Oder man verliert seinen Job sowie bei den Schauspieler Aufstand
So liebes hl live Team bitte veröffentlichen sie mein Kommentar da ich gute Beziehungen zu Honecker Habe
Ich habe nichts negatives über unser Land gesagt und liebe es
Oh mein Gott ist war das zu weit rechts?

Kai

schrieb am 26.04.2021 um 10.36 Uhr:
@ Jean Paul Muzzi Ja. Der Täter ist 21, also gegebenenfalls noch Jugendstrafrecht anwendbar. Der Täter ist noch nicht verurteilt - bis dahin gilt grundsätzlich eine Unschuldsvermutung. Auch die Ausübung eines schweren Verbrechens führt nicht dazu, dass der mutmaßlich Täter seine Persönlichkeitsrechte verlieren würde. Das ist nicht "heutzutage" Standard, sondern seit 1949. Grund waren schlechte Erfahrungen insbesondere im Zeitraum 1933 bis 1945...
Welche Angaben genau über den Täter fehlen Ihnen denn, und wofür genau benötigen Sie diese Angaben denn?

Mischa

schrieb am 26.04.2021 um 10.48 Uhr:
Danke Kai!
Sie haben mir viel Schreiberei erspart.

Micha

schrieb am 26.04.2021 um 10.56 Uhr:
...ob rechts oder nicht...welche Infos will man haben?
Ist doch ewig das gleiche vor Gericht...der arme arme Täter...hatte doch so eine schwere Kindheit und Drogensüchtig ist der arme auch noch, weil ihn jemand unfreiwillig angefixt hat...und das böse Opfer wollte vielleicht nicht so, wie er wollte und war gezwungen, so zu handeln...ach man...es hängt einem doch zum Halse raus...Täter sind die Opfer und Opfer die Täter...die Gerichte sind dann auch noch so blöd und lassen milde walten...

Wieland Wagner

schrieb am 26.04.2021 um 11.54 Uhr:
@Bernd groß
Sie regen sich stark auf und äußern Dinge wie "ist das zu rechts"?
Dazu kann ich nur sagen:
Ich verstehe nicht, was ihr Kommentar mit dem Artikel, zu tun hat.
Ich verstehe aber ehrlich gesatgt auch nicht, wie sich jemand "rechts" bzw. "Deutsch" und "national" geben kann, wenn Inhalt, Syntax und die gesamte Rechtschreibung darauf hinweisen, das der Verfasser im Schulfach "Deutsch" sehr oft Kreide holen war.

Kai

schrieb am 26.04.2021 um 14.24 Uhr:
@ Micha: Super - da brauchen wir das Gericht doch eigentlich gar nicht mehr, wenn Sie sich so gut auskennen... Wenn wir auf Sie gehört hätten, würde der VfB Lübeck auch aufsteigen... Und die Sonne öfter scheinen...