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DLRG begrüßt Vorschlag eines zentralen Impfangebots

Schleswig-Holstein: Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) im Landesverband Schleswig-Holstein begrüßt ausdrücklich den Vorschlag des Landesfeuerwehrverbandes zum Umgang mit möglichen Impfungen für Einsatzkräfte. Der Präsident der DLRG Schleswig-Holstein, Jochen Möller, hat dem Landesbrandmeister Frank Homrich dabei volle Unterstützung zugesichert.

"Eine zentrale Lösung bietet den ehrenamtlichen Einsatzkräften der Feuerwehren, Katastrophenschutzeinheiten und öffentlichen Gefahrenabwehr eine schnelle und effektive Vorgehensweise. Dies natürlich immer abhängig von möglichen Impfstofflieferungen und freien Personalkapazitäten. Also ganz klar ohne eine Konkurrenz zu anderen impfberechtigten Personen", erläuterte DLRG-Präsident Jochen Möller.

"Gerade jetzt, kurz vor Beginn der Badesaison wäre dies eine Anerkennung für den Einsatz unserer ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer und eine gute Möglichkeit, hier schnell und passgenau ein Angebot zu schaffen", so Möller weiter.

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer, egal ob in der Wasserrettung, bei der Brandbekämpfung, bei Großschadensfällen oder im Sucheinsatz, sind auch in der Pandemie jederzeit für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger in Schleswig-Holstein im Einsatz gewesen und werden dies auch weiterhin sein. Und zwar ehrenamtlich und aus Überzeugung. Die Einsatzkräfte befinden sich häufig in unmittelbarem Kontakt zu Notfallbetroffenen und sind dabei einer besonderen Gefährdung ausgesetzt. Eine zügige Impfung für die sogenannte "Blaulichtfamilie" ist jetzt angezeigt und kann in Eigenorganisation schnell und unkompliziert vorbereitet werden.

Hintergrund: Die DLRG ist die größte ehrenamtliche Wasserrettungsorganisation der Welt. Alleine in der DLRG Schleswig-Holstein haben sich über 30.000 Mitglieder vornehmlich der Rettung aus Wassergefahren und der Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung verschrieben. Jedes Jahr leisten etwa 6.000 ehrenamtliche DLRG-Einsatzkräfte Wasserrettungsdienst an der Nord- und Ostseeküste, an Binnengewässern und in Frei- und Hallenbädern. Die mobilen Einsatzgruppen der Wasserrettung sind für die öffentliche Gefahrenabwehr und Katastropheneinsätze an 365 Tagen im Jahr alarmierbar.

Zwei DLRG-Einsatzkräfte im Wasserrettungsdienst
am Strand von Scharbeutz. Foto: DLRG

Zwei DLRG-Einsatzkräfte im Wasserrettungsdienst am Strand von Scharbeutz. Foto: DLRG


Text-Nummer: 144570   Autor: DLRG SH/Red.   vom 27.04.2021 um 10.46 Uhr

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