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Grüne Lübeck
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Tunnel soll weg: SPD will Angstraum beseitigen

Lübeck - St. Gertrud: Archiv - 27.04.2021, 10.19 Uhr: Im Rahmen einer kürzlich von der Hansestadt Lübeck durchgeführten Umfrage zu "Angsträumen" wurden die Busunterführungen "Zeppelinstraße" und "Jungborn" an der fünften Stelle von insgesamt 26 identifizierten Angsträumen genannt. Der SPD-Ortsverein Karlshof-Israelsdorf fordert, dass die Fußgängertunnel unter der Travemünder Allee zu den beiden Bushaltestellen durch beampelte Straßenquerungen ersetzt werden sollen.

Beatrix und Axel Brunkow, Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Karlshof-Israelsdorf, sind erfreut und genervt zugleich: (")Gut, dass das Umfrageergebnis zu den Angsträumen in Lübeck die langjährige SPD-Forderung nach einem barrierefreien Umbau der Bushaltestellen Zeppelinstraße und Jungborn bestätigt. Ärgerlich, dass Politik und Verwaltung dieses wichtige Thema erst jetzt richtig wahrnehmen. Wir verlangen, dass die Fußgängertunnel unter der Travemünder Allee zu den Bushaltestellen Zeppelinstraße und Jungborn durch beampelte Straßenquerungen ersetzt werden. Für Ältere und andere mobilitätseingeschränkte Personen sind die Treppen und Tunnel ebenso eine Zumutung wie für alle Menschen, die sich dort nicht sicher fühlen. Deshalb werden wir in dieser Sache weiterhin Druck machen.(")

Das Thema wurde bereits im Bauausschuss und Hauptausschuss erörtert. Ulrich Pluschkell, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion: (")Die Beteiligung der Bevölkerung an der städtischen Umfrage über Stellen im öffentlichen Raum, an denen sich Menschen unwohl fühlen oder gar ängstigen, war außergewöhnlich groß. Deshalb hat der Bauausschuss die Verwaltung beauftragt, umgehend mit der Beseitigung dieser Angsträume zu beginnen. Dazu gehören ebenerdige Überwege als Ersatz für die Tunnelanlagen unter dem St.-Jürgen-Ring und der Travemünder Allee. Für die Maßnahme St.-Jürgen-Ring wurden bereits 100.000 Euro im städtischen Haushalt 2021 bereitgestellt. Dies muss nun auch für die Tunnel unter der Travemünder Allee erfolgen. Dabei handelt es sich zugleich um eine Maßnahme zur Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV), welche von immer mehr Bürger gewollt wird.(")

Kristin Blankenburg, Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion für Fragen der Gleichstellung, bringt es auf den Punkt: (")Was nützen uns denn Bushaltestellen am Waldesrand, wenn sie nicht richtig genutzt werden, weil viele Menschen dort nicht hingelangen können oder sich nicht hintrauen? Dies gilt insbesondere für Frauen - mit und ohne Kinderwagen -, welche überdurchschnittlich oft die städtischen Busse benutzen.(")

Der SPD-Ortsverein Karlshof-Israelsdorf empfindet Treppen und Tunnel als Zumutung. Foto: Archiv/Oliver Klink

Der SPD-Ortsverein Karlshof-Israelsdorf empfindet Treppen und Tunnel als Zumutung. Foto: Archiv/Oliver Klink


Text-Nummer: 144571   Autor: SPD OV KI   vom 27.04.2021 um 10.19 Uhr

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