Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.

Gustav-Radbruch-Platz: Wie geht es weiter?

Lübeck - St. Gertrud: Am Mittwoch wurde das alte Gebäude auf dem Gustav-Radbruch-Platz abgerissen. Wie es mit dem Platz weiter geht, bleibt immer noch offen. In den kommenden Wochen werden Container für die Busfahrer und den Kiosk aufgestellt werden.

Bild ergänzt Text

Das alte Gebäude aus dem Jahr 1954 war baufällig und musste im August gesperrt werden. Seit Mittwoch ist nur noch ein Schutthaufen übrig. Der Stadtverkehr wird als Ersatz zwei neue Container aufstellen. Die sollen hochwertiger sein als die bisherigen Stahlkästen, die im vergangenen Jahr provisorisch eingerichtet wurden. Das wird aber noch etwas dauern, sagt Gerlinde Zielke, Sprecherin des Stadtverkehr. Man sei im Gespräch mit dem Kiosk-Betreiber. Wenn der zustimmt, werden die Container bestellt. Die Lieferzeit betrage etwa zwölf Wochen.

Bild ergänzt Text
Vor fünf Jahren wurde bereits das Wasserspiel abgerissen, da eine Instandsetzung sich kurz vor dem Umbau des Platzes nicht lohne.

Im Vergleich zu den Planungen für den Platz ist das eine kurze Zeitspanne. Im Jahr 2008 beantragte die SPD-Fraktion eine Neugestaltung. Einige Jahre später waren die Pläne fertig. Statt der kreisförmigen Straße sollte es zwei Einmündungen geben. Die Umsetzung war für 2015 geplant. Sie erfolgte nicht, weil die Idee eines Parkhauses am Abhang zur Hafenstraße aufkam. Die wurde aber wieder verworfen.

Ob es noch zu einem Umbau kommt ist unklar. Die Lösung mit den Einmündungen würde bedeuten, dass Busfahrgäste beim Umsteigen an Ampeln warten müssten.

Das alte Gebäude für Busfahrer und den Kiosk am Gustav-Radbruch-Platz wurde am Mittwoch abgerissen. Fotos: VG, JW

Das alte Gebäude für Busfahrer und den Kiosk am Gustav-Radbruch-Platz wurde am Mittwoch abgerissen. Fotos: VG, JW


Text-Nummer: 144600   Autor: VG   vom 28.04.2021 um 16.10 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.

Text kommentieren.


Kommentare zu diesem Text:

Fiete Senfgeber

schrieb am 28.04.2021 um 17.49 Uhr:
Bitte viel Grün auf den Platz, Rasen und hohe Bäume, ein gläsernes Café mit Eisbude und Kiosk mit Fahrkartenverkauf. Auf dem Dach eine Aussichtsplattform. Digitale Fahrinformation, Moderne Kunst? Wasser? Man könnte ja Fußgängerampeln so schalten, dass es für Umsteiger schnell geht? Wie wäre es einfach mit Zebrastreifen? Wäre doch klar geregelt, spart Signalanlagen und lässt den Verkehr relativ zügig funktionieren. Oder Zebrastreifen mit Bedarfsampeln... Alles ist möglich in Deutschland, ähh....Reingehaun

Jan H

schrieb am 28.04.2021 um 18.00 Uhr:
Dann müssen sie halt an Ampeln halten Gustav ist vom aussehen echt Hässlich das einzigste was dort am schönsten ist das ist die ecke rechts wo es Richtung schlutup geht

Mikael

schrieb am 28.04.2021 um 18.21 Uhr:
Wieso wurden die Container nicht schon früher bestellt? Zum Beispiel mit dem Abbruchantrag? Vergessen?

Micha

schrieb am 28.04.2021 um 18.31 Uhr:
Moin liebe Verkehrsplaner! Es sieht seit Jahrzehnten aus wie in Buxtehude auf nem Bolzplatz. Klasse wäre doch ein unterirdisches Parkhaus damit man mal vor der Stadt eine Parkmöglichkeit zu finden damit man mal bummeln gehen kann und eventuell auch etwas kauft was man nicht mit dem Bus oder Fahrrad nach Hause schleppen muss. Oben ein paar Hecken und ein paar Bäume drauf. Kann doch nicht so schwer sein?! Touristen fahren in die burgstraße und kommen da nicht weiter ...

Cyril

schrieb am 28.04.2021 um 19.37 Uhr:
2019 starben dort bzw ganz in der naehe ZWEI radelnde Damen. Dazu zahlreiche beinah-'Unfaelle'. Verkehtstechnisch muss das ganze Gegend ganz anders gestaltet werden

Frank Athmer

(eMail: f.athmer@hotmail.de) schrieb am 28.04.2021 um 20.40 Uhr:
Unglaublich, was hier in Lübeck am GRP passiert. Die hierfür eingesetzten Verantwortlichen Personen dürfen gerne darüber nachdenken, ob Sie an der richtigen Stelle sitzen.
Die freie Wirtschaft würde sagen: Nein - Sie sind entlassen!

Frank Athmer

This User

schrieb am 29.04.2021 um 08.35 Uhr:
Man könnte dort ein Wohnhaus hinbauen um der Wohnraum knappheit und den wucher Mieten entgegenzuwirken!

Hoher Norden

schrieb am 29.04.2021 um 08.47 Uhr:
@Maikel : Schon mal an Logistikprobleme gedacht?
Solche Container werden gemietet und wenn das Unternehmen nicht aufstellen kann, weil diese noch woanders länger gebraucht werden. Hab es bei unserer Firma erlebt, wir mussten unseren Umbau verschieben und am GRP konnte man Abreißen, weil ja schon Provosorisch dort Container stehen.

Dagmar Ott

schrieb am 29.04.2021 um 09.53 Uhr:
Frank Athmer:

Unglaublich, was Sie hier schreiben. Sie dürfen gerne darüber nachdenken, ob Sie sich die richtige Stelle für Ihre Mitteilungen ausgesucht haben.

Die freie Wirtschaft würde sagen: Nein - Sie sind entlassen!

Steffen Peters

schrieb am 29.04.2021 um 10.01 Uhr:
@ Frank Athmer:
Sie meinen Führungskräfte, wie bei der Bahn oder Daimler, wo Manager Boni gezahlt werden, die aus Kurzarbeitergeld finanziert sind?
Oder der diversen Autokonzerne mit der Schummel-Software?
Oder Wirecard?
Um nur drei etwas besser bezahlte Führungsriegen zu erwähnen...

Das Problem auf die Politik abzuwälzen ist zu einseitig - offensichtlich gab es bislang nicht genug öffentliches Interesse/Druck, damit sich nachhaltig mit diesem Projekt befasst wird.

Dissident

schrieb am 29.04.2021 um 11.29 Uhr:
plan- und kopflos wie immer. Aber wir sind ja auch in Lübeck ...