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AfD warnt: Lübeck darf nicht zum Netzkollaps beitragen

Lübeck: Die Hansestadt Lübeck und ihre Gesellschaften seien dabei, den Stromverbrauch in Lübeck drastisch zu erhöhen, kritisiert die Lübecker AfD Fraktion. Gleichzeitig komme das deutsche Stromnetz zusehends an seine Belastungsgrenze. Die AfD Fraktion habe deshalb einen Antrag gestellt, erheblich den Stromverbrauch steigernde Maßnahmen zurückzustellen, bis das Stromnetz ausreichend ertüchtigt sei.

Dazu erklärt David Jenniches, der Vorsitzende der AfD Fraktion in der Lübecker Bürgerschaft:

(")Ob E-Busse für den Stadtverkehr, E-Mobilitätsförderung durch die Stadtwerke oder E-Autos für das städtische Wohnungsunternehmen TRAVE: diese Politik treibt den Stromverbrauch in die Höhe. Gleichzeitig erscheint die Versorgungssicherheit am Strommarkt zusehends gefährdet. So warnte jüngst der Bundesrechnungshof, dass das Bundeswirtschaftsministerium die Wirkung des beschlossenen Kohleausstiegs auf die Versorgungssicherheit nicht ausreichend berücksichtigt.

Die Energiepolitik der Bundesregierung baut bereits genug Risiken auf. Die Hansestadt Lübeck sollte dabei nicht auch noch mitmachen. Vielmehr muss auch die Lübecker Stadtpolitik verantwortungsvoll mit Ressourcen und kritischer Infrastruktur umgehen. Darauf zielt unser Antrag.(")

David Jenniches ist der Vorsitzende der AfD Fraktion in der Lübecker Bürgerschaft.

David Jenniches ist der Vorsitzende der AfD Fraktion in der Lübecker Bürgerschaft.


Text-Nummer: 144607   Autor: AfD Fraktion/Red.   vom 29.04.2021 um 11.38 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Al Bundy

schrieb am 29.04.2021 um 12.07 Uhr:
E Autos und Konsorten das Nervthema überhaupt. Für die breite Masse gar nicht zu gebrauchen ,eher ein Hobby und sollte maximal besteuert werden. Zusätzlich sollte eine Umweltabgabe im hohen tausender Bereich erfolgen. Der normale Bürger weiß in diesen Zeiten kaum wie er den teuren Strom bezahlen soll und auch nicht wie in Zukunft. Da werden sich die Taschen gefüllt und zusätzlich Mrd an die Energieversorger zusätzlich gezahlt für die Abschaltung der Atomkraftwerke. Diese Konzerne hat niemals einer gezwungen diese zu betreiben ,stattdessen wurden sich Jahrzehnte lang schön die Taschen gefüllt...und immer weiter.. Klima Gretel lässt grüssen jedem ist doch wohl bewusst in welchen Umfang die stromkosten in die Höhe schießen werden.

Zacki

schrieb am 29.04.2021 um 12.53 Uhr:
Eingentlich sollte man so einen Hanebüchenen Unsinn gar nicht kommentieren.
Nur mal zu bedenken das es immer mehr Elektroverbraucher gibt.Der Stromverbrauch der Wirtschaft und der privaten Haushalte wird nicht zu einer Überlastung der Netze führen.
Der Rückwärtsgewandten AFD geht es im Grunde nicht um die Versorgungssicherheit sondern um ein zurück zum Atomkraftwerk oder zum stinkenden Diesel.
Die Sinnlosigkeit dieser Debatte zeigt sich bei den Zulassungszahlen für Elektroautos un Deutschland.
Man merkt es ist Wahlkampfzeit.....

Marc

schrieb am 29.04.2021 um 13.52 Uhr:
@Al Bundy: Ganz im Gegenteil. Der Strom wird teurer, weil große Konzerne gepudert werden - auch, und da liegen Sie richtig - mit Kompensationszahlungen weit über das faire Miteinander für den AKW-Ausstieg.

Wenn man die Gestehungskosten korrekt berechnet, bei AKWs eben auch inkl. der Entsorgung (bei dem Thema halten sich E.on & Co. ja vornehm zurück) und bei Kohlekraftwerken auch in Bezug auf den CO2-Ausstoß, ist sonnenklar, dass nur den erneuerbaren Energien die Zukunft gehört.

Interessanterweise verbraucht auch die Raffinierung von Benzin und Diesel wirklich _viel_ Strom, aber der AfD musste man ja noch nie mit Fakten kommen.

Niemand behauptet, dass Elektroautos der Weisheit letzter Schluß sind, aber es gibt mehr und mehr Einsatzszenarien, wo diese gut nutzbar und sonnvoll(er) sind als Verbrenner. Die beste Mobilität ist die, die nicht notwendig wird, aber solange Leute pendeln müssen, ist es besser für den Planeten (und den Geldbeutel), elektrisch zu fahren.

Momentan sind das vielleicht noch vermehrt Pioniere, und natürlich muss sich dort noch viel verbessern - aber sobald es in einigen Jahren dazu auch einen vergleichbaren Gebrauchtwagenmarkt gibt, lassen sich damit schon ein paar Probleme lösen.

Die AfD-Helden würden das Elektroauto vermutlich mit einem Brennstab betreiben, der mit Braunkohle gezündet wird - wenn man das aber mit ökoligisch sauberem Strom vom Dach oder den Stadtwerken (die wirklich ganz attraktive Ölostromtarife haben) betreibt, hilft das dem Klima schon merklich.

Lübecker

schrieb am 29.04.2021 um 14.30 Uhr:
@Zacki : Wo soll der ganze Strom für die E-Autos und E-Roller denn herkommen? Genau, der Strom kommt aus der Steckdose. Haha. An der Aussage vom Politiker ist schon was dran. Wozu benötigt man E-Roller in Lübeck, wenn man doch in der Innenstadt sowieso alles recht schnell zu Fuß erreichen kann?

Natürlich, wir müssen alle ökologischer werden, aber E-Autos sind der größte Schwachsinn überhaupt. Ja, die Autos selbst produzieren kein CO2. Aber der ganze Strom kommt nicht nur von den Solarzellen und Windkrafträdern. Dieser kommt nämlich noch zum großen Teil von den Kraftwerken. Und bei dem Lithium in den Autobatterien weiß keiner, wie man es entsorgen soll, denn wiederverwenden kann man dies nicht.
Wenn das E-Auto brennt, das muss es in einem speziellen Container der Feuerwehr abbrennen.
Fazit: Die E-Autos sind umweltschädlich..., dass wollen nur viele nicht wahr haben!

Mr. Cherrystone

schrieb am 29.04.2021 um 14.38 Uhr:
Danke Zacki!!! (keine Ironie)

Al Bundy

schrieb am 29.04.2021 um 14.50 Uhr:
😳🤔@zacki .. sie schnuppern also am Diesel....und um Vergleich zum benziner riechen sie ob billig Sprit oder markensprit drinn ist ?????
Gegen wir Mal eine sek auf das Thema ein- zurück zur Atomenergie - praktisch jedes europäische Land hat diese am laufen... Man könnte auch gleich zeitig beides machen mit einem zb Sehr viel billigen Strom produzieren und das netz modernisieren geht dann auch genauso das ausbauen dieses dafür bedarf es im übrigen keiner eeg Umlage da der Strompreis ja schon versteuert wird!
Es bedarf auch keiner Märchen Öko Steuer und co wie die so heissen und mit welchem Recht gibt es eine Förderung für e Autos. Moderne Autos haben mind 2 Filtersysteme weil es ja offensichtlich Menschen gibt die am Diesel schnuppern .
Das die angeblich schlechten Motoren so sind wie sie sind Mensch dann mach doch die Öko plörre raus siehe da Verbrauch sinkt Reichweite steigt aber das wäre ja nicht zu ertragen für einen Hobby e Rennfahrer.😂
Ob die AFD nun rückständig ist 🤔 oder einfach nur Ziele hat nicht ebend dieses übertriebene wir müssen iwas machen von den so genannten altparteien was immer nur zu Lasten des Bürgers geht lassen wir auch Mal dahin gestellt. Den dabei kommt absolut erst Recht nichts brauchbares heraus!

Mikael

schrieb am 29.04.2021 um 14.54 Uhr:
@ Zacki, stimme vollkommen zu. Die Frage ist doch, hört die AfD sich selber zu. Die Berechnungen, die als Grundlage für den Beitrag gedient haben, würde ich gerne mal einsehen.

Zacki

schrieb am 29.04.2021 um 16.42 Uhr:
@ Aö Bundy
Der Atomausstieg ist längst beschlossen und kommt.
Billiger Strom?
Wenn Sie sich nur ein wenig mit der Geschichte des Atomstroms auskennen würden,wüsten Sie das selbst die Energieerzeuger keine A-kraftwerke wollten.
Das die Entsorgung und der Rückbau uns noch Milliarden kosten wird blenden Sie einfach aus.
Egal,für Sie hat die AFD dieses Fass aufgemacht.
Für alle anderen ist der Lolli längst gelutscht.

Peter Poppe

schrieb am 29.04.2021 um 18.07 Uhr:
Das Schlimme an den Aussagen von Politikern ist nicht die Aussage selbst, sondern, dass viele Menschen diesen auch noch Glauben schenken. Aussagen von Politikern sind immer interessenorientiert (natürlich die eigenen), doppelzüngig oder aber schlicht verlogen.

In diesem Fall ist es nur leider schnell auszumachen.

Fehlt nur noch, dass nicht mehr so viele Solarmodule und Photovoltaicanlagen aufgestellt werden dürfen, damit die Sonne nicht so schnell verbraucht wird.

Andreas

schrieb am 29.04.2021 um 19.11 Uhr:
@Al Bundy: gerade für die breite Masse ist ein E-Auto geeignet. 60% aller Fahrten mit einem PKW sind kürzer als 5km! Allerdings ist das auch ein Argument für das Fahrrad fahren. E-Autos mit Reichweiten größer 400km sind sogar für mich mit beruflichen Tagesetappen von bis zu 800km machbar. Mein Arbeitgeber hat umgestellt auf E- Autos umgestellt und mir einen Tesla Model 3 zur Verfügung gestellt. Sie sehen, es geht. Man muß nur zukunftsorientiert sein wollen. Das Motto "Offen für alles Alte" kann man sich geben, muss man aber nicht.

Newmann

schrieb am 29.04.2021 um 20.06 Uhr:
Ich kann mich noch gut an die Bürgerschaftssitzung erinnern, als es um den „Ausruf“ ging, Lübeck (Bürgerschaft entscheidet „Klimanotstand), sie hat es getan. Ebenfalls kann ich mich ganz genau daran erinnern, was von Seiten der AfD zum Thema NGO‘s gesagt wurde.... das war sehr sehr peinlich.. ich denke , die AfD hat heute nen mega Schreck bekommen nach dem Urteil vom Bundesverfassungsgericht, da kann man auch gerne mit ggf „Blackouts“ anregen, drohen oder sonst etwas...es wird nachgebessert auch nach der Bundestagswahl.. und auch hier in HL... wird und bleibt spannend... hauptsache, wir hauen uns hier nicht noch alle in HL... „die Zukunft wird nicht von denen gemacht, die am „Vergangenem“ kleben..

Kai

schrieb am 30.04.2021 um 07.05 Uhr:
Mal abgesehen von der - sagen wir mal - dürftigen Darstellung der vermeintlichen Zusammenhänge...
Das bezeichnende ist, was hier einmal mehr als "Alternative" von der AfD aufgezeigt wird, nämlich: nichts tun. Gar nichts. Bloß nichts machen. Bloß nichts verändern...
Herr Jenniches präsentiert sich wieder und wieder als erzkonservativer Bremser, der alles gern so lassen möchte wie es ist und es schlimm findet, dass es nicht mehr wie gestern ist....
Klimapolitik der Stadt Lübeck: falsch. Alternative: keine Klimapolitik.
Integration von Migranten in Lübeck: falsch. Alternative: keine Integration.
Verkehrspolitik in Lübeck: falsch: Alternative: keine Verkehrspolitik.
Umgang mit der Drogenszene: falsch: Alternative: keine Drogenpolitik.

Herr Jenniches: es ist laaaaangweilig zu lesen, was sie alles nicht wollen. Sagen Sie doch mal, wie Sie das in Lübeck gestalten möchten. Am besten so, dass Sie damit auch noch überzeugen.
Um NICHTS zu machen, müssen Sie nicht in die Bürgerschaft gehen. Das können Sie zuhause auf dem Sofa auch....

ungrün

schrieb am 30.04.2021 um 08.52 Uhr:
Die AFD'ler haben offensichtlich als einzige erkannt dass die derzeitige Energiepolitik der Bundesregierung zu einem Stromkollaps führen muss.

Wer da anderer Meinung ist sollte sich einfach mal die öffentlich zugänglichen Statistiken der Bundes-Netz-Agentur ansehen.
Und ob diese dann die ganze Wahrheit sagen ist auch nicht sicher.

Warum hier teilweise echt ziemlich dämlich gegen die AFD gewettert wird kann ich nicht verstehen.

Nur weil Herr Jenniches uns eine Wahrheit mitteilt die niemand hören will, kann man ihn doch nicht verdammen.

Belogen werden wir hinsichtlich der Zukunftsaussichten einer elektrifizierten Verkehrsinfrastruktur von den anderen Parteien.

Opas gegen Links

schrieb am 30.04.2021 um 10.49 Uhr:
@ Andreas

Für die breite Masse geeignet ?
Meinen Sie breite Masse die sich gebrauchte Kleinwagen kauft, weil für ein Tesla 3 gerade keine 45.000 € auf der Seite liegen.

Die breite Masse die in Mietwohnungen lebt, und keine Möglichkeit hat den Wagen in der gemütlichen Garage zu "Tanken"

Andreas

schrieb am 30.04.2021 um 16.21 Uhr:
@ Opas gegen Links: Nein, ich meine genau die anderen 80%.