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Klimagerechtigkeit - was ist das eigentlich?

Lübeck: Am Freitag, dem 30. April, lädt "Die Linke" Schleswig-Holstein um 19 Uhr zur Fortsetzung ihrer neuen Veranstaltungsreihe "Aufbruch - Die Linke SH Online" ein. Moderiert wird die Online-Veranstaltung von Sebastian Kai Ising, dem klima- und wirtschaftspolitischen Sprecher der Landespartei. Im Mittelpunkt steht dabei das Thema Klimagerechtigkeit.

Ising spricht mit Sophie Bachmann (Direktkandidatin "Die Linke" für den Wahlkreis Lübeck), Maximilian Reimers (Aktivist Fridays for future und Fraktionsvorsitzender der Linksfraktion im Kreistag Rendsburg-Eckernförde) und dem Bundestagsabgeordneten Lorenz Gösta Beutin (klima- und energiepolitischer Sprecher der Linksfraktion im Deutschen Bundestag) über das Thema Klimagerechtigkeit.

Sebastian Kai Ising: (")Die kommende Bundestagswahl ist eine entscheidende Richtungswahl. Es geht um die Bereitschaft, Wirtschaft und Gesellschaft so umzubauen, dass sie klimaneutral, ökologisch und sozial werden. Es geht um neue Produktions- und Lebensweisen – frei von fossilen Energien, ohne Ausbeutung von Mensch und Natur für eine bessere Lebensqualität für alle Menschen. Im Mittelpunkt dieses Erneuerungsprojekts steht die Klimagerechtigkeit - ein neuer Gesellschaftsvertrag zwischen sozialer Gerechtigkeit und Ökologie.(")

"Die Linke" stelle dieses Projekt in den Mittelpunkt ihres Programms zur Bundestagswahl. Dazu und zu konkreten Fragen über das Thema Klimagerechtigkeit können Interessierte unter us02web.zoom.us/ an der Veranstaltung teilnehmen.

Die Veranstaltung ist kostenfrei und offen für alle Interessierten und kann sowohl über Zoom, als auch über Facebook und YouTube Seiten der Linken Schleswig-Holstein verfolgt werden.

Moderator Sebastian Kai Ising ist dem klima- und wirtschaftspolitischer Sprecher der Landespartei.

Moderator Sebastian Kai Ising ist dem klima- und wirtschaftspolitischer Sprecher der Landespartei.


Text-Nummer: 144608   Autor: SKI/Red.   vom 29.04.2021 um 17.39 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Luke Vader

schrieb am 29.04.2021 um 19.21 Uhr:
Klimagerechtigkeit ist, wenn Diejenigen, die das Klima versauen, auch durch das versaute Klima zu schaden kommen ABER das wird es niemals geben, so wie Diejenigen, die heute die Schulden machen, sie morgen nicht bezahlen werden.
Bei Klima und Finanzen trifft es immer die Anderen, niemals die Verursacher.

Sven Thebler

schrieb am 29.04.2021 um 20.45 Uhr:
Es gibt verschiedene Definitionen für Klimagerechtigkeit, die der Linken ist ein leicht durchschaubares, ostalgisches Manöver, ihre verstaubten Umverteilungsfantasien in ein grünes Mäntelchen zu hüllen.

Andre Warnke

schrieb am 29.04.2021 um 21.16 Uhr:
Klimagerechtigkeit ist, wenn Deutschlands Bürger EEG, Co2 Abgabe, Ökosteuer , sowie die Abgaben die noch nach der BTW 2021 kommen werden zahlen, um den 2% CO2 Beitrag Deutschlands daran zu senken , damit andere Staaten wie China, die USA , Indien, die Amazonasländer ,samt Afrika weitermachen wie bisher, um ihre Wirtschaft nicht zu gefährden.

Wieland Wagner

schrieb am 30.04.2021 um 11.33 Uhr:
@Andre Warnke:

...und das bedeutet, wir und alle anderen Länder machen einfach weiter wie bisher?
Tolle Logik.
Erklären sie das bitte mal ihren Kindern und Enkeln.

Nebenbei:
Unter Präsident Biden setzen die USA den Klimaschutz wieder ganz oben auf ihre Liste der politischen Prioritäten, was erst vor kurzem zu einer vereinbarten Zusammenarbeit zwischen den USA und China beim Thema Klimaschutz führte.

Andre Warnke

schrieb am 03.05.2021 um 07.17 Uhr:
@ Wieland Wagner am 30.04. 21 11.33Uhr:

Das "wir weitermachen wie bisher" habe ich weder geschrieben, noch verlangt, wie Sie es hier persönlich interpretieren. Und das was 16 jährige Kinder oder Enkel meinen und wollen, halte ich nicht immer für umsetzbar oder vernünftig, bzw. vertretbar.

Ihre Vorgehensweise spiegelt aber die angebliche "Alternativlosigkeit" zu diesen und vielen anderen politischen Themen wieder:

"Es kann nur einen Weg geben und der ist ohne diskutierbare Alternativen ,und wer es trotzdem wagt , muß bekämpft werden"

Zwischen dem ständig einfältig geäußertem "alles abschalten, da umweltschädigend und CO2 erzeugend " (und dem Steuerzahler und Verbraucher weitere hohe Kosten aufzuerlegen , z. B. bei weiterer Nutzung mangels Alternativen für Normalverdiener , z. B einen Tesla kaufen) und dem "alles so lassen wie es ist", gibt es anscheinend keine weiteren Meinungen.

Warum wohl Deutschland mehr Strom aus dem Ausland *einkauft* als es exportiert ,wo es doch hier so toll und ganz ohne AKW und Kohle funktioniert?

Was bringt es dem "Weltklima" wenn die umweltbelastende Stromerzeugung und andere klimaschädlichen Dinge, in andere EU Staaten , oder andere Staaten außerhalb Europas verlegt werden , damit wir auf der Weltbühne als sauber und vorbildlich gelten?

Was bringt es der weltweiten CO2 Belastung , wenn umweltbelastende Fertigungen , nach Indien oder China verlagert werden, die Produktion von Akkus für die Elektromobilität Menschenleben kostet und die Ressourcen der Erde extrem ausbeutet, ebenso die Wasservorräte in diesen Ländern stark angreift und man dann hier im Land trotzdem das Schulterklopfen beginnt, weil man "Klimaneutral" sein will und dem angeblichen Ziel nun wieder ein großes Stück näher ist, dabei dann alles was woanders passiert ausblendet , um sich als erfolgreicher Macher einer ideologischen Schnapsidee zu inszenieren?

Das ist doch die riesige Potenzierung vom immer so wortgewaltig bei anderen Themen kritisiertem ,egoistischem "Nationalismus " , ohne nennenswerten Vorteil für das Klima , oder etwa nicht?!

Änderungen und Innovationen über Grenzen hinweg (!) einführen , die dem Klima wirklich helfen; nachhaltig und für Menschen vertretbar und in vernünftigem planbarem Zeitraum. Das muß die Devise sein.

Nicht einfach , "jetzt hier, sofort" ohne die Beachtung der Folgen für uns alle. Denn es hilft niemandem, die CO2 Beiträge Deutschlands national begrenzt alleine ,von 2% auf 1,8% zu senken und dabei , z. B. 4 Millionen Arbeitslose und nebenbei immense Energiekosten zu generieren, die für viele nicht mehr bezahlbar ist.


Die Zusamenarbeit des Hern Biden mit China bedeutet noch lange keine nennenswerten Einsparungen beim CO2 und vernünftigem Umweltschutz. Seit Jahren , oder besser Jahrzehnten, ordnet man den Umweltschutz in China der Wirtschaft unter. Zu Glauben das das jetzt mit einem Biden in den USA oder einem Xi Jinping in China plötzlich gravierend anders wird, halte ich für unrealistisch.

Klaus Bruns

schrieb am 03.05.2021 um 08.39 Uhr:
@Wagner

Ich möchte nur kurz an die bahnbrechende "Rücknahme von Elektrogeräten" aus Umweltschutzgründen in Deutschland erinnern.

Diese Geräte liegen jetzt in afrikanischen Staaten auf riesigen Halden, wo sich arme Menschen das Kupfer, usw. aus den Geräten demontieren. Der Rest beibt dort liegen und verrostet einsam und still, wobei die umliegenden Gebiete verseucht werden und das Grundwasser verschmutzt wird.Das war ein toller Vorschlag zum Umweltschutz.

By the way, Hr. Wagner: Die Umwelt liegt nicht nur im Gebiet zwischen Flensburg und Garmisch.