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Grüne: Flächensparen geht uns alle an!

Lübeck: Im aktuellen Web-Seminar der Grünen Bürgerschaftsfraktion Lübeck wurde engagiert über das Querschnittsthema Flächenverbrauch diskutiert. Rund 50 Teilnehmer brachten sich nach interessanten Impuls-Vorträgen von Experten mit Beiträgen zu den Themen Wohnen, Gewerbe und Natur ein. Das Web-Seminar steht ab sofort bei YouTube zur Verfügung und kann dort kostenlos und ohne Registrierung auf dem Profil von ‚Grüne Lübeck‘ angesehen werden.

Schnell wurde in der Veranstaltung klar: Der Flächenverbrauch ist zu hoch. In Deutschland, in Schleswig-Holstein und auch in Lübeck: Während der Anteil von Siedlungs- und Verkehrsflächen in Lübeck seit 2005 achtmal stärker gestiegen ist als die nur langsam wachsende Bevölkerungszahl, gingen Freiraumflächen um über 7% zurück, wie Merlin Michaelis vom BUND ausführte. Ein Grund dafür: Die stetige Zunahme der pro-Kopf Wohnfläche.

Christian Stolte, Leiter der Abteilung Stadtentwicklung bei der Hansestadt Lübeck gab einen Einblick in den aktuell stattfindenden Prozess der Neuaufstellung des Flächennutzungsplans (FNP). Dieses wichtige Instrument stelle die Weichen für die mittel- bis langfristige Flächenentwicklung der gesamten Stadt, so Stolte. Dabei wurde deutlich: Das „Mehr“ an Flächeninanspruchnahme, das viele Nutzungsarten anstreben, führt zu einem Zielkonflikt. Boden ist naturgemäß ein begrenztes Gut und erfüllt nur unversiegelt seine wichtigen ökologischen Funktionen. Stolte kündigte an, dass noch in 2021 eine Stadtentwicklungskonferenz geplant sei, um ein breite Öffentlichkeitsbeteiligung im Prozess der Neuaufstellung zu gewährleisten.

In der engagierten Diskussion wurden unter anderem neue innovative Bau- und Wohnformen abseits des klassischen Einfamilienhauses im Neubaugebiet, die Aufwertung von Wohn- und Freiflächen in der Stadt durch die sogenannte doppelte Innenentwicklung und die Konsequenzen für die Bodenpolitik aus der Feststellung des Klimanotstands der Hansestadt Lübeck im Jahr 2019 thematisiert. Die Anregungen und Erkenntnisse aus dem Web-Seminar werden nun von Mandy Siegenbrink und Arne-Matz Ramcke, die für die Grüne Fraktion durch die Veranstaltung führten, aufgearbeitet.

Das Web-Seminar kann unter folgendem Link nachträglich abgerufen werden: youtu.be/L-vTqP1HNWg

Die Diskussion wurde online geführt. Screenshot: Grüne

Die Diskussion wurde online geführt. Screenshot: Grüne


Text-Nummer: 144678   Autor: Grüne   vom 02.05.2021 um 18.42 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Andre Warnke

schrieb am 03.05.2021 um 07.20 Uhr:
Ach so, der *Flächenverbrauch* ist zu hoch. Klar!

Vor Kurzem hieß es noch: "Wir haben Platz" und wir benötigen mehr Menschen im Land!

Manfred Oschwald

schrieb am 03.05.2021 um 08.30 Uhr:
Es wird nicht mehr lange dauern (spätestens nach einer eventuell gewonnenen Bundestagswahl) dann werden die Grün*innen die Geburtenkontrolle (China 1 Kind Politik) einführen wollen.

Dissident

schrieb am 03.05.2021 um 10.22 Uhr:
mit dem von den GRÜNEN geplanten Verbot für Einfamilienhäuser und Eigenheimen wird das Flächensparen bestimmt gelingen.

ungrün

schrieb am 03.05.2021 um 10.23 Uhr:
Aufgepasst! Hier zeigt der Grüne vorsichtig sein Gesicht!

Natürlich geht es wieder einmal um ideologisch motivierte Gleichmacherei.

Es sollen einfach keine Menschen schöner wohnen als andere. Jedenfalls nicht wenn sie nur mehr arbeiten als andere und es sich deshalb leisten können.

Grüne Politik ist scheinheilig, unehrlich und führt in eine öko-sozialistische Transformation der Gesellschaft.

Tobias Möller

schrieb am 03.05.2021 um 13.00 Uhr:
Richtig, es werden zu viele wertvolle Ackerflächen und Waldgebiete für grüne Spinnereien vernichtet.
Siehe die Verspargelung der Landschaft mit vögelhäckselnden Propellern oder die Verkachelung von Böden mit Solarpanelen mit der einhergehenden Verödung darunter.

Und wozu ? Für nicht grundlastfähigen unberechenbaren Zufallswetterstrom.

Und wie sieht es noch gleich mit dem Flächenverbrauch unnützer Rad- und Radschnellwege aus ?

K.-H. Kutschner

schrieb am 04.05.2021 um 16.42 Uhr:
"Boden ist naturgemäß ein begrenztes Gut und erfüllt nur unversiegelt seine wichtigen ökologischen Funktionen"...
Na...dann mal schnell die Straßen wieder entsiegeln.
Können wir auch ruhig machen, weil wenn wir wieder mit dem ümgehängten Fell auf Pferd und Wagen unterwegs sind, reichen Knüppeldämme ja auch vollkommen aus.