Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.

HanDiRob: Mehr Hygiene dank deutsch-dänischem Roboter

Lübeck: Mit einer aktiven Ansprache und einer Videoanleitung soll ein Roboter zum gründlichen Hände desinfizieren animieren. Forscherinnen und Forscher der Universität Lübeck, der Fachhochschule Kiel und der Süddänischen Universität Odense erhalten Fördermittel, um einen intelligenten, sozialen Roboter mit Handdesinfektionsmittel zu entwickeln. Ziel ist die Prävention gegen Infektionskrankheiten.

Im Rahmen des neuen Interreg-Projektes "Hand Disinfection Robot – HanDiRob" werden erfahrene Akteurinnen und Akteure einen Roboter entwickeln, der sich aktiv an Bürgerinnen und Bürger wendet. Er wird in der Lage sein, Menschen zu erkennen, mit ihnen zu sprechen, ihnen zuzuhören, ihre Blicke und Handlungen zu erkennen und richtig darauf zu reagieren. So soll er zu einer gründlichen Handdesinfektion animieren, eine simple Maßnahme mit großem Effekt.

"Wir erwarten, dass unser Modul sowohl stationär, somit günstiger und besser geeignet für Bereiche mit viel Menschenverkehr, als auch mobil genutzt werden kann, um mit Menschen zu interagieren und sie zur Handdesinfektion zu motivieren. Im Rahmen des Projektes werden wir analysieren, wie gründlich Hände desinfiziert werden und untersuchen, ob der Einsatz von Videoanleitungen einen Mehrwert hat," so Dr.-Ing. Robert Wendlandt von der Universität zu Lübeck.

Die Projektbeteiligten von zwei deutschen und einer dänischen Hochschule haben bereits in der Vergangenheit zusammengearbeitet und können so das HanDiRob-Projekt auf existierenden Netzwerken und Technologien aufbauen, die sie in früheren Projekten gemeinsam entwickelt haben. Die Fachhochschule Kiel bringt ihre Expertise im Bereich Benutzerfläche und Anwendbarkeit ein, die Universität zu Lübeck trägt mit ihrem Wissen zur Medizintechnik und Evaluierung bei, während der dänische Leadpartner von der Süddänischen Universität (Maersk Mc-Kinney Møller Instituttet) primär seine Expertise aus dem Bereich Robotertechnologie und der Mensch-Roboter-Interaktion beisteuert.

Die Roboter-Module werden an zwei unterschiedlichen Krankenhäusern erprobt, um Rückmeldungen von den Nutzerinnen und Nutzern zu erhalten, die Module anzupassen und die Anwendbarkeit zu beweisen. Getestet wird am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie (Klinikdirektion Prof. Dr. Andreas Paech) und an dem dänischen Odense Universitätshospital.

Die HanDiRob-Beteiligten möchten die Verbreitung und den Einsatz des Roboters in weiteren Bereichen auch außerhalb des Gesundheitsbereich so einfach wie möglich gestalten, zum Beispiel in Schulen, Kindertagesstätten, Einkaufszentren etc., und damit noch stärker die Ausbreitung von Krankheiten verhindern. HanDiRob wird gefördert durch Interreg Deutschland-Danmark mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Das Projekt läuft vom 1. April 2021 bis zum 30. September 2022. Der Interreg-Zuschuss beträgt 403.059,70 Euro.

Mehr über Interreg Deutschland-Danmark unter www.interreg5a.eu

Forscher der Universität Lübeck, der FH Kiel und der Süddänischen Universität Odense erhalten Fördermittel, um einen intelligenten, Roboter zu entwickeln.

Forscher der Universität Lübeck, der FH Kiel und der Süddänischen Universität Odense erhalten Fördermittel, um einen intelligenten, Roboter zu entwickeln.


Text-Nummer: 144685   Autor: Uni Lübeck/Red.   vom 03.05.2021 um 10.44 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.

Text kommentieren.


Kommentare zu diesem Text:

Frieda Brandt

schrieb am 03.05.2021 um 13.27 Uhr:
Wie krank ist das denn, eine Maschine soll mich motivieren , wo fährt dieser Zug denn hin, die Menschen entfernen sich immer mehr von einander, Kennenlernen nur noch online, am Telefon nimmt kaum noch ein Mensch ab, Autos sollen allein fahren, Kassen ohne Personal, was bin ich froh, dass ich diesen Wahnsinn in meinem alltäglichen Leben noch ausblenden kann, die Menschheit wird emotional veröden und das in einem unvorstellbarem Tempo.
Herzlich Willkommen in der komplett digitalen "Traum-Welt".

A. Sommer

schrieb am 03.05.2021 um 17.17 Uhr:
Danke, Frieda, das habe ich auch gerade gedacht! Es ist scheinbar zuviel Geld im Sack und die denken wohl, wir sind alle komplett verblödet!