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UKSH: Verdi fordert Anbindung an Flächentarifvertrag

Lübeck: Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di Nord) fordert für die mehr als 2000 Beschäftigten der UKSH-Tochtergesellschaft Service Stern Nord die Anbindung an den bundesweiten Flächentarifvertrag der Länder (TV-L).

Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) wendet seit dem 1. August 2014 den Tarifvertrag der Länder an, ebenso für die eigene Tochtergesellschaft Zentrum für integrative Psychiatrie.

„Die Corona-Pandemie hat deutlich aufgezeigt, dass für eine gute medizinische Versorgung die Servicebereiche unabdingbar und wichtig sind. Vor diesem Hintergrund fordern wir für alle Beschäftigten am UKSH und in den UKSH Tochtergesellschaften den gleichen Tarifvertrag mit gleichen Arbeitsbedingungen und Vergütungen. Die Zeit der Zwei-Klassen-Gesellschaft am Uniklinikum muss endlich vorbei sein. Im Sinne der Tarifeinheit und vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie fordern wir das Land auf, die TV-L-Bindung für die UKSH-Servicetochter ordnungspolitisch herzustellen und damit das Versprechen von 2014 einzulösen: Ein UKSH – ein Tarifvertrag. Keine Spaltung der Beschäftigten mehr“, fordert Steffen Kühhirt, verantwortlich für Gesundheit und Soziales bei ver.di Nord.

Ver.di fordert eine Anbindung der Service-Kräfte am UKSH an den bundesweiten Flächentarifvertrag der Länder.

Ver.di fordert eine Anbindung der Service-Kräfte am UKSH an den bundesweiten Flächentarifvertrag der Länder.


Text-Nummer: 144701   Autor: Verdi   vom 03.05.2021 um 15.13 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Lübecker

schrieb am 03.05.2021 um 20.13 Uhr:
Es wird allerhöchste Zeit, diese 2-Klassengesellschaft zu beenden und eine EINHEIT im UKSH-Konzern zu schaffen. Es kann nicht sein,dass der Service mit allem was dazu gehört jahrelang mit Niedriglöhnen abgespeist werden.
Endlich bringt einmal eine DGB Gewerkschaft den Stein ins Rollen.
Jetzt muss die Politik endlich handeln.

Atilla

schrieb am 03.05.2021 um 20.31 Uhr:
Tja ,
Anstatt sich die Verdi und die GDS ( die Gewerkschaft die mit dem Arbeitgeber verhandelt und verhandeln darf ) sich zusammen getan hätten anstatt das die Verdi ständig versucht mit falschen Behauptungen Mitglieder von der GDS abzuwerben damit die Stimmenmehrheit bekommt.
Es wäre von Anfang an sinnvoll gewesen gemeinsam diese Hürde zu nehmen und die Tarifungleichheit am UKSH umzusetzen und einen gemeinsamen Tarifvertrag für alle Beschäftigten raus zu holen.
Im Nachhinein kann man hier viel posten und die Verdi hat damals schon nichts getan und wird es jetzt auch nicht tun.
Sie versucht nur Ärger unter Kollegen zu verbreiten anstatt die Zweiklassengesellschaft aus der Welt zu schaffen.
Und im Endeffekt freut sich der Arbeitgeber wenn sich zwei Streiten.

Lübecker

schrieb am 03.05.2021 um 20.48 Uhr:
Ich weiß zwar nicht, was dieses GDS bedeutet aber ich weiß, dass Verdi mich in vielen Jahren nie getäuscht hat und ich da sehr zufrieden bin und verstehen kann dass dort Mitglieder geworben werden, das wird der nachhaltigste Weg sein.
Macht weiter so!!
solidarische Grüße

SSN Mitarbeiterin

schrieb am 03.05.2021 um 22.08 Uhr:
Ach wie süß die Verdi meldet sich mal wieder zu Wort, nur nutzt sie die Worte der GDS! Warum erst jetzt? Warum arbeiten die Gewerkschaften nicht zusammen? Die Forderungen sind ja die gleichen.

Ein Verdianer

schrieb am 03.05.2021 um 22.34 Uhr:
Mir war so das genau dies versucht wurde von seitens der Verdi aber die ach so tolle GDS dies ablehnte weil sie Angst hatte auf Abstellgleis zu kommen. Wir wollen endlich ein fähren Tarifvertrag der uns auch für die Zukunft absichert. @Atilla Information ist alles.

Norbi7676

schrieb am 03.05.2021 um 22.42 Uhr:
Moin.ich finde es echt klasse was die GDS macht.aber nach 10 Jahren das erste mal streiken Daumen hoch.Es zieht sich alles so in die Länge das es langsam echt nervt.Es muss ein Ende kommen. Die verdi ist klasse sich für die GDS einzusetzen. Geile Sache.Ich bin sogar dafür das die Logistik hol und bring Dienst E4 bekommt. So dann warten wir mal ab was kommt. Durch halten und weiter arbeiten. 😃😃👍👍

Lutz74

schrieb am 04.05.2021 um 01.38 Uhr:
Ich bin da sehr neutral aber was mir aufgefallen ist,dass die andere Organisation ( GDS ) so ziemlich unter Druck geraten ist. Dank der Verdi verhandelt die andere Organisation endlich mal nach mehreren Jahren vernünftig ( bzw es wird versucht).Die Anforderungen der anderen Organisation ( GDS ) sind zwar Tropisch und überhaupt nicht zu vergleichen mit den letzten Verhandlungen in den Jahren davor.Aber es wird immerhin versucht. Ich frage mich, wie kommt auf einmal dieser Sinneswandel ? Warum diese hohen Forderungen ?
Man hat doch in den letzten Jahren gesehen das die andere Organisation ( GDS ) überhaupt nicht in der Lage ist vernünftig zu verhandeln. Dafür hat die andere Organisation ( GDS ) andere stärken.
Kriminelle Machenschaften ist ein guter Begriff um das Wort GDS zu beschreiben.
Beleidigungen und Einschüchterungen sind die Tagesordnung,hier werden Mitarbeiter Systematisch unter Druck gesetzt. Ungerechte Dienspläne oder Arbeitsverträge werden nicht verlängert. Und das soll also die Taktik sein um an das Ziel zu kommen ?
Ich bin gespannt und drücke beiden Parteien die Daumen...

Peter 75

schrieb am 04.05.2021 um 11.21 Uhr:
An alle Gewerkschafter und Verfechter der Demokratie,

Die Grundsätze einer Gewerkschaft sind:" sich solidarisch und für alle Arbeitnehmer/innen gleichermaßen einzusetzen, um das Bestmögliche für die gesamte Belegschaft beim Arbeitgeber herauszuholen" (z.B.Verdi, IG Metall usw)

Zur Zeit laufen Tarifverhandlungen zwischen der Service Stern Nord und einer angeblichen Gewerkschaft mit dem Namen Gewerkschaft der Service Kräfte kurz GDS. Diese GDS bevorteilt bei den Tarifverhandlungen zwei Berufsgruppen (Werksfeuerwehr und LKW- Fahrer) und diskriminiert den Rest der Belegschaft finanziell. Insbesondere sollen Mitglieder anderer Gewerkschaften und Mitarbeiter die keiner Gewerkschaft angehören einen Reallohnverlust (Kürzung des Sonderentgeltes) zugunsten der GDS Mitglieder (Erhöhung des Urlaubsentgeltes GDS Mitglieder) hinnehmen.

Noch einmal betont dies fordert die Gewerkschaft der Servicekräfte und nicht der Arbeitgeber.

Dieses Verhalten widerspricht jemand gewerkschaftlichen Verhalten und Denken, es ist einfach gesagt skandalös.

Man kann als Arbeitnehmer/innen der Service Stern Nord nur hoffen das dieses treiben ein sofortiges Ende findet.

Von Peter 75

TomTom

schrieb am 04.05.2021 um 11.58 Uhr:
Die Verdi benutzt die vorschläge von der GDS?
Wer hat als erstes welche Forderung vorgeschlagen ? Die Verdi!
Wer hat diese Vorschläge schlecht geredet ? Die GDS !
Und was fordert jetzt die GDS ? Fast genau das gleiche wie die Verdi !
Wer ist jetzt hier der Nachahmer?

Lübecker

schrieb am 04.05.2021 um 14.34 Uhr:
@TomTom
Nachdem ich jetzt ein wenig recherchiert habe, habe ich festgestellt, dass die "Zwerggewerkschaft" GDS tatsächlich sehr sehr ähnliche Forderungen hat, nur dass sich dort offensichtlich 2 Berufsgruppen deutlich vom Rest der Belegschaft abheben und diese versucht, auf einer fast schon "aggressiven" Ebene durchzusetzen. Das ist nicht solidarisch sondern eine weitere Spaltung der MA.
Eines muss wohl auch gesagt sein...
Um ein Auto mit einer Geschwindigkeit von 200 Kmh zu wenden muss ich erst abbremsen, ähnlich sieht es mit Tarifverträgen aus.

Geldbörse

schrieb am 04.05.2021 um 16.14 Uhr:
Moin
Ja endlich kommt mal etwas fahrt auf, war schon immer der Meinung
gleiche Arbeit gleicher Lohn! Hoffe hier erreicht die Verdi eine Angleichung des Lohnes.
Es kann auch nicht sein das hier Unterschiede unter Mitarbeitern gemacht werden.
Die SSN Mitarbeiter haben endlich mal ein Recht auf bessere Bezahlung.
Finde es super das hier endlich was passiert. Werde jetzt auch zu Verdi wechseln.
Sage auch warum, die Angleichung ist das beste was passieren kann.
Die GDS ist einfach nicht so gut aufgestellt und hat auch nicht das Potenzial.
Wünsche hier ein gutes Gelingen und mehr in der Geldbörse.........

Hauert

schrieb am 05.05.2021 um 16.16 Uhr:
Das ist ja lächerlich was hier Kommentiert wird.

Einer verwechselt die Zuständigkeit der Gewerkschaft mit den Aufgaben der Betriebsräte. Zudem vergisst er offensichtlich das beide Betriebsräte an beiden Campis zum großen Teil aus Verdi Mitgliedern besteht.

Dann glaubt man das Verdi für die Mitarbeiter in der SSN verhandelt. Aber etwas zu fordern alleine reicht nicht man muss auch verhandeln. Nun stellt sich die Frage warum verhandeln sie eigentlich nicht? Da muss hier doch einigen ein Licht auf gehen. Ist es wohl doch die Verdi welche in der SSN nicht gut aufgestellt ist. Selbst wenn der Arbeitgeber eine Verhandlung ablehnt muss man sich mit Streiks durchsetzen und was hat die Verdi gemacht? Genau wie seid der Gründung der SSN wieder mal nichts.

Was die Bevorteilung von Berufsgruppen betrifft: Kennt ihr die Hintergründe? Habt ihr euch mal informiert? Scheinbar nicht. Es kommt häufig vor, das Tätigkeiten sich ändern oder dessen Anforderung. Und wenn dann eine Gewerkschaft nichts unternimmt dann werden Mitarbeiter mit gleichen Qualifikationen unterschiedlich bezahlt. Die GDS geht gründlich auf die einzelnen Tätigkeiten mit seinem Haustarifvertrag ein. Wenn ihr euch mal die Flächentarife der DGB Gewerkschaften anschaut werdet ihr feststellen das dort kaum Tätigkeiten erwähnt werden welche im gesamten UKSH vorhanden sind. In Vergessenheit geraten ist wohl auch das selbst verdi für das UKSH lieber den vorherigen Haustarifvertrag neu verhandelt hätte, nur der Arbeitgeber schneller war und den Ausweg über den Arbeitgeberverband fluchtartig in den TVL beschritten hat. Schön wie Verdi nach der Niederlage behauptet das es sein Weg war.

Ach und was den Bonus für Mitglieder angeht. Schaut mal auf den Verdi Seiten und ihr werden feststellen das man nicht mit Steinen schmeißen sollte wenn man im Glashaus sitzt.