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Pauls: Verkauf von Impfterminen stoppen!

Schleswig-Holstein: Wie der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag (shz) berichtet haben soll, sollen Impftermine käuflich erworben werden können. Dies sei ein Akt unfassbarer Respektlosigkeit, kritisiert die stellvertretende Vorsitzende und sozialpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Birte Pauls.

Birte Pauls im Wortlaut:

(")Der Verkauf von Impfterminen ist ein Akt unfassbarer Respektlosigkeit und entbehrt jeglicher Form der Solidarität. Ich erwarte, dass die Landesregierung dem einen Riegel vorschiebt. Hier wird mit der Angst von Menschen gespielt, die sich nichts sehnlicher wünschen, als endlich einen Impftermin zu erhalten. Das System der Impfterminvergabe über eine Hotline, die sonst Konzerttickets verkauft, macht das möglich.

Alle paar Wochen werden Impftermine freigegeben, Kinder und Enkelkinder und etliche freiwillige Helfer versuchen stundenlang einen Termin für die Älteren zu ergattern, weil die Älteren oft mit dieser ganz besonderen Form des Glückspiels überfordert sind.

Noch immer sind Menschen, die zur Prioritätengruppe 1 und 2 gehören, nicht geimpft. Sie haben es aufgegeben und warten jetzt auf einen Termin beim Hausarzt. Ein Verkauf von Impfterminen verschärft diese Situation noch.

Die SPD hat von Anfang an vorgeschlagen, dass die Menschen eine Einladung samt Impftermin erhalten sollen, so wie es beim Mammographiescreening seit Jahren bewährte Praxis ist. In Dänemark läuft das prima, jeder kann sehen, wann er ungefähr ein Impfangebot erhält. Das hätte vielen Menschen viel Stress und Angst erspart.

Aber diese Landesregierung setzt eher auf den Zufallsgenerator als auf Solidarität.

Gut, dass die Hausärzte jetzt endlich mehr und mehr impfen können.(")

Birte Pauls ist stellvertretende Vorsitzende und sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion in Schleswig-Holsteinischen Landtag.

Birte Pauls ist stellvertretende Vorsitzende und sozialpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion in Schleswig-Holsteinischen Landtag.


Text-Nummer: 144713   Autor: SPD LTSH/Red.   vom 04.05.2021 um 10.42 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Manfred Oschwald

schrieb am 04.05.2021 um 13.11 Uhr:
Hier sieht man einmal wie verkommen einige Teile der Gesellschaft schon sind. Das gilt in diesem Fall für Käufer und Verkäufer.

Frank Walter

schrieb am 04.05.2021 um 13.41 Uhr:
Merkwürdiger Artikel:

Verlag „soll berichtet haben,dass Impftermine käuflich erworben werden können“.
Tatsache oder Hörensagen?
Butter bei die Fische und keine Gerüchte verbreiten,
SPD springt natürlich sofort auf diese Gerüchte an, billig.

Margret Petschukat

schrieb am 04.05.2021 um 14.08 Uhr:
Ja, das ist schon traurig. Mir graut schon vor Donnerstag, wenn ich mich mit meinen 69Jahren in den Kampf um einen Impftermin begeben muss

HaJo

schrieb am 04.05.2021 um 14.13 Uhr:
Wie soll das ablaufen? Die über https://www.impfen-sh.de vergebenen Termine sind personalisiert und können nicht nachträglich auf andere Personen übertragen werden. Das Impfticket wird beim Termin gescannt und Personalausweis bzw. Reisepass müssen vorgelegt werden. Die Impfberechtigung muss über Alter, Arbeitgeberbescheinigung oder Attest nachgewiesen werden. Insofern kann ich mir einen Verkauf von Terminen dort nicht vorstellen. Arztpraxen haben im Rahmen der Priorisierung vielleicht mehr Möglichkeiten. Doch welcher Arzt macht so etwas?

Was ich mir allenfalls vorstellen kann, dass im Auftrag von Impfberechtigten weitere Akteure (oder Software) bei der Vergabe "mitbieten". So wie es jetzt oft Familienangehörige und Bekannte für Impfberechtigte tun.

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein schreibt dazu:
"Die Buchungsseite ist so programmiert, dass man weder mit der Programmierung von Skripten noch mit BOTs einen Termin buchen kann.

Dies wird u.a. damit verhindert, dass man nach dem ersten Schritt aktiv eine E-Mail bestätigen muss, um im Prozess weiterzukommen. Jede E-Mail-Adresse kann zudem maximal drei Buchungen durchführen.

Bei solchen Hilfsangeboten muss man eher aufpassen, dass nicht damit versucht wird an die persönlichen Daten zu kommen. Diese können im Netz ja bekanntermaßen dann dazu genutzt werden ungesetzliches zu tun."

Bianca

schrieb am 05.05.2021 um 07.54 Uhr:
Journalismus wäre es, beim Land S.-H. Und bei Eventim nachzufragen um dann darstellen zu können was tatsächlich hinter so einer Meldung steckt. So ist dieser Artikel leider einer von vielen in heutiger Zeit die aufschrecken und die Gemüter in Wallung bringen. Verantwortung sieht anders aus!

Electric Arthrose

schrieb am 05.05.2021 um 09.58 Uhr:
Selten so einen Schmarrn gelesen, dass Termine "verkauft" werden.


Es ist eher löblich dass Kinder und Enkel mit Ihren IT Kenntnissen für berechtigte Familienangehörige Termine buchen.

Angelika Bog

schrieb am 05.05.2021 um 12.08 Uhr:
Was soll dieser zusammengewürfelte Artikel, in dem weder Ross noch Reiter benannt werden? Wer hat wann unter welchen Umständen wem einen Impftermin zum Kauf angeboten? Wie wurde von der Impfstelle damit umgegangen? Einzelheiten, Fakten bitte und kein In-den-Raum-stellen irgendwelcher nichtssagenden Worthülsen.

Ansonsten könnte der Verdacht aufkommen, dass dies eine verdeckte Werbung für die ach so begehrte Impfung einer unausgereiften, ins Erbgut eingreifenden Substanz ist, für deren potentielle Schäden offiziell niemand haftet.