Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.

VNW: Wohnungswirtschaft ist gelebte Mietpreisbremse

Lübeck: Archiv - 06.05.2021, 11.32 Uhr: Wie eine aktuelle Umfrage unter den im Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) organisierten Wohnungsgenossenschaften und -gesellschaften ergab, liegen ihre Mietangebote deutlich unter den Durchschnittswerten von Online-Vermietungsportalen. "Die sozialen Vermieter in Hamburg und Schleswig-Holstein dämpfen mit ihren günstigen Mieten die Mietpreise" so der VNW.

In Schleswig-Holstein liegen die durchschnittlichen Erstvertragsmieten in Kiel (9,50 Euro pro Quadratmeter) und in Lübeck (8,88 Euro pro Quadratmeter) am höchsten. An der Umfrage, die im 1. Quartal 2021 durchgeführt wurde, hatten sich in den beiden Bundesländern 30 im VNW organisierte Wohnungsunternehmen beteiligt. Diese Unternehmen bieten insgesamt rund 127.000 Wohnungen zur Miete an.

"Die VNW-Unternehmen sind die gelebte Mietpreisbremse", sagt Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW). "Selbst in besonders nachgefragten Städten finden Wohnungssuchende bei diesen Unternehmen eine bezahlbare Wohnung. Auch bei Neubauwohnungen sind die durchschnittlichen Mieten mit monatlichen Quadratmeterpreisen von unter zehn Euro bezahlbar." Die VNW-Wohnungsunternehmen bieten ihre Wohnungen oftmals selbst an und übernehmen zumeist auch die Vermittlung selbst, so der VNW-Direktor weiter. "Deshalb sind ihre Durchschnittsmieten nur teilweise in den von Vermietungsportalen veröffentlichten Daten enthalten. Genossenschaften und kommunale Unternehmen können ihren Wohnungsbestand aufgrund der Preisvorteile oft ohne die Unterstützung kommerzieller Plattformen neu vermieten. Die von den Plattformen veröffentlichten Durchschnittsmieten stellen deshalb die wirkliche Lage auf dem Wohnungsmarkt verzerrt dar."

Nichtsdestotrotz bleibe die Aufgabe, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, auf der Tagesordnung. "Die Landesregierungen und die Kommunen müssen daher alle Hebel für die Schaffung von öffentlich geförderten Wohnungen in Bewegung setzen", sagt VNW-Direktor Andreas Breitner. "Notwendig sind mehr und günstigere Baugrundstücke, digitalisierte und damit schnellere Genehmigungs- und Planungsverfahren sowie weniger Bauauflagen."

In Schleswig-Holstein sind die durchschnittlichen Erstvertragsmieten in Lübeck (nach Kiel) am höchsten. Foto: Archiv/JW

In Schleswig-Holstein sind die durchschnittlichen Erstvertragsmieten in Lübeck (nach Kiel) am höchsten. Foto: Archiv/JW


Text-Nummer: 144757   Autor: VNW/Red.   vom 06.05.2021 um 11.32 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.