Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.

AKW Schutt: SPD-Fraktion fordert Screening- Verfahren

Lübeck: Die SPD-Bürgerschaftsfraktion will, dass der Lübecker Verwaltungschef einen Widerspruch gegen die Zwangszuweisung einlegt und parallel – falls der freigemessene AKW-Bauschutt aus Brunsbüttel gegen den Willen der Mehrheit der Lübecker Bürgerschaft sowie der Lübecker doch nach Lübeck kommt – rechtzeitig ein Screening-Verfahren in der Umgebung der Mülldeponie-Niemark durchführt.

„Ziel muss es sein, mit Hilfe wissenschaftlicher Datenanalyse den möglichen Einfluss des AKW-Bauschutts auf die Blutkrebshäufigkeit in der Umgebung festzustellen“, erklärt der umweltpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Dr. Marek Lengen.

"Bei dem Zahlensalat der Kieler Kuddelmuddelregierung sind die jüngsten Angaben von 1.400 Tonnen sowieso nur die Spitze des Eisberges: So eine Beruhigungspille werden wir nicht schlucken“, unterstreicht Dr. Lengen. "Die jüngsten verharmlosenden Thesen zu dem Thema von der FDP sind geradezu erschreckend: Es ist unverantwortlich, wie viel Unsinn mit so wenig Wissen von einigen Vertretern aus wahltaktischen Gründen erzählt wird“, bemerkt Lengen.

Neben dem umweltpolitischen Sprecher der SPD-Fraktion waren unter den nach SPD-Angaben rund 100 Teilnehmern auch die Bürgerschaftsmitglieder Frank Zahn, Ulrich Pluschkell, Sandra Odendahl, Peter Reinhardt (alle SPD) und Antje Janssen von der GAL dabei. Der Protestzug ging von der Konrad Adenauer Straße über die Holstenstraße, Königstraße, Koberg, Beckergrube, Schüsselbuden und zum Markt.

„Eine Art Pilgerzug, um unsere Positionen für Umwelt und Klima noch mal ganz klar zu machen: Kein Atomschutt nach Niemark! Albrecht soll die Zwangszuweisung zurücknehmen. Der Mülltourismus des B90-Umweltministers bedeuten 14 Tonnen CO2 zusätzlich für 1.400 Tonnen Müll von Brunsbüttel nach Lübeck für 56 Stunden Hin und Rückfahrten“, so die SPD-Fraktion.

"Die ganzen Propaganda-Broschüren des B90-Grünen Umweltmisters unterschlagen ein Faktum: Schon der Grüne-Umweltminister Habeck hätte eine Deponie nahe Brunsbüttel bauen lassen können. Aber so sieht grüne Umweltpolitik aus, wenn sie nicht in der Opposition, sondern in der Regierung sitzt: Verschlafen und Vergessen. Wir sollen das jetzt ausbaden, und auch deshalb sagen wir ‚Nein zum AKW-Bauschutt‘!", sagt die SPD-Fraktion.

Mehrere Vertreter der SPD-Bürgerschaftsfraktion nahmen an der Demo am Samstag teil. Foto: SPD

Mehrere Vertreter der SPD-Bürgerschaftsfraktion nahmen an der Demo am Samstag teil. Foto: SPD


Text-Nummer: 144932   Autor: SPD/red.   vom 16.05.2021 um 10.58 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.