Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.

Zuweisung von AKW Bauschutt: Lübeck legt Widerspruch ein

Lübeck: Am 10. Mai hat Lübeck den Zuweisungsbescheid für die Aufnahme von bis zu 1410 Tonnen Rückbau-Abfälle aus dem Kernkraftwerk Brunsbüttel erhalten. Die Stadt wird dagegen fristgerecht Widerspruch einlegen, sagte Umweltsenator Ludger Hinsen am Rande der Bürgerschaft im Offenen Kanal Lübeck.

Der Senat habe bereits am Montag beschlossen, die Kanzlei, die bisher auch die Stadt in dieser Angelegenheit beraten hat, mit dem Einlegen eines Widerspruchs zu beauftragen, so Ludger Hinsen. Damit folgt die Verwaltung den Beschlüssen der Bürgerschaft.

Lübeck hatte bereits im Januar nach der Ankündigung der Zuweisung eine ablehnende Stellungnahme an das Umweltministerium geschickt. Die Stellungnahme sei bewertet worden, habe aber nicht zu einer grundsätzlichen Änderung der Sicht bei den Landesbehörden geführt, so das Ministerium.

Nach einer Ablehnung des Widerspruchs steht Lübeck der Klageweg offen. Bis zur Anlieferung des ersten Bauschutts wird es also noch dauern. Der aktuelle Zuweisungsbescheid gilt bis zum Ende des Jahres 2022.

Gegen die Zuweisung des Bauschutts wird Lübeck fristgerecht Widerspruch einlegen, sagte Senator Ludger Hinsen am Donnerstagabend im Offenen Kanal. Foto: Bürgerinitiative/Archiv

Gegen die Zuweisung des Bauschutts wird Lübeck fristgerecht Widerspruch einlegen, sagte Senator Ludger Hinsen am Donnerstagabend im Offenen Kanal. Foto: Bürgerinitiative/Archiv


Text-Nummer: 145060   Autor: VG   vom 21.05.2021 um 12.35 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.