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Bürgermeister: So wird sich die Innenstadt ändern!

Lübeck: Jahrelang ging es bei der Diskussion über die Innenstadt immer nur die Zukunft des Einzelhandels. Das wird sich in Lübeck ändern. "Die Zeiten, als sich Ladengeschäft an Ladengeschäft gereiht hat, sind vorbei", sagt Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau. Die Innenstadt werde sich ändern und dabei sogar attraktiver werden.

„Die Revitalisierung der Innenstadt ist ein sensibles Thema, das uns gerade nach der Pandemie besonders umtreibt,“ so Jan Lindenau. Für den Bürgermeister ist klar: Einzelhandel, Gastronomie, Kultur und Bildung werden in Zukunft das Bild der Lübecker Innenstadt gemeinsam prägen. Es gehe darum, mehr zu bieten als Shopping-Center und das Prädikat Weltkulturerbe. Dazu gehöre Erholung, Überraschung und Bildung. Der Garten auf dem Koberg sei ein gutes Beispiel für den neuen Weg. Eigentlich sollte das Projekt nur eine Woche aufgebaut bleiben. "Ich weiß, dass es Skeptiker gibt, aber die werde ich noch überzeugen: Der Komplimentegarten bleibt den ganzen Sommer über."

Der Bürgermeister hat dabei nicht nur Touristen im Blick. Er möchte die Altstadt auch für die Lübecker spannend machen. Dabei ist ihm auch klar, dass die Innenstadt für die Lübecker erreichbar sein muss.

Mit dabei sind auch der Einzelhandel und die "Lübeck und Travemünde Marketing GmbH" (LTM). So ergänzen viele Händler in der Altstadt den Garten auf dem Koberg mit eigenen Pflanzaktionen. "Die Stadtmarketing-Kampagne 'Immer noch dieselben' weist mit ihren Aktionen darauf hin, dass sich ein Besuch der Innenstadt für Gäste und Bürger lohnt. Sie vermittelt den Bürgern Zuversicht und Vorfreude, wieder auf vertrauten Pfaden wandeln zu können, und ist ein klares Signal der Geschäfte: Wir sind noch da und wir freuen uns auf Euch!", so LTM-Geschäftsführer Christian Martin Lukas.

Stefan Krappa, Projektleiter Innenstadtentwicklung bei der Wirtschaftsförderung Lübeck GmbH, entwickelt dabei detaillierte Konzepte für die Innenstadt und spricht mit den Einzelhändlern vor Ort. So habe die Mühlenstraße zum Teil ein Problem mit den Fassaden.

Bürgermeister Jan Lindenau und Tourismus-Chef Christian Martin Lukas wollen die Innenstadt auch für Lübecker attraktiver machen. Foto: JW

Bürgermeister Jan Lindenau und Tourismus-Chef Christian Martin Lukas wollen die Innenstadt auch für Lübecker attraktiver machen. Foto: JW


Text-Nummer: 145355   Autor: VG   vom 05.06.2021 um 17.00 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

S.W.

schrieb am 07.06.2021 um 07.59 Uhr:
Der Koberg hat schon andere Fehlversuche überstanden. Ist aber so zugegeben eine hübsche FotoKulisse für den Bürgermeister.
Derweil etablieren sich in den pleite gegangen Geschäften Testzentren.
Der Niedergang der Königspassage war ja nun nicht coronabedingt und ist Aushängeschild für ganz anderes Versagen. Das Herdercenter ist auf dem gleichen Weg. Die Plastikkultur in der Beckergrube ist auch nicht so der Bringer. Eijeijei...
Leute Fahrt Mal nach Schwerin/Schlosspark-Center, Leipzig/Maedlerpassage, Hamburg....

Martina Riemann

schrieb am 07.06.2021 um 09.20 Uhr:
Mir langt die "Attraktivität" mit Barbieren, Wettbüros, Spielhallen, Handyläden, 1€ Läden und Shishabars schon jetzt. Dazu kommen die immer bereiten fleißigen Ordnungsamtmitarbeiter/innen, denen kein Falschparker auch nur 5 Minuten entgeht.
Soll das alles denn noch attraktiver werden? So wie vor dem Haerder Center vielleicht? Außerdem mit Leerstand bei König Passage, Haeder Center und Holstenpassage?
Dann müssen wir ja aufpassen , um von Menschen ncht überrannt zu werden.

S. Willing

schrieb am 07.06.2021 um 12.18 Uhr:
Alte Besen kehren gut, doch der Alte kennt die Ecken.

Wortspielereien und Komplimente im Garten prägen die Innenstadt.
Nicht nur die Fassaden bröckeln.

Haut weiter auf den Putz.
Ihr kriegt das hin!

Verschandelt schön das Weltkulturerbe.

Lübecky

schrieb am 07.06.2021 um 12.20 Uhr:
Ja die Innenstadt… egal wie viel Steuergelder da noch versenkt werden, die vergangenen Jahrzehnte kann man nun mal nicht zurückdrehen.
Wer einkaufen will in gut sortierten Läden, geht zu Citti, Luv oder kauft im internet. Bei allen drei Formen hat man keine teure Parkplatznot, und keine gruseligen Gestalten die einem im besten Fall nur anschnorren.
Gerade bei Citti und Luv stimmen die Leute mit den Füssen ab und zeigen deutlich , wie ein Einkauf sein soll:
-Gratis parken und sehr gut erreichbar
-Gute Auswahl der Läden ( kein Shishabar,1€Krempel oder Handyshop)
-sehr gepflegtes Umfeld ohne Müll, Bettler, Dealer,Pisse, Kotze

Die Innenstadt als Einkaufsmeile wie in den vergangenen Jahrzehnten hat längst ausgedient. Taugt nur noch als idealisiertes ewig gestriges Steuergeldergrab oder Fotokulisse für Wichtigfühler. Da reitet man den toten Gaul…

Geht euch mal andere Städte anschauen, was die wirklich schönes aus ihren historischen Stadtkernen machen! Lübeck hat Potential, aber man muss es halt auch nutzen!

Lübecks Altstadtinsel ist bis auf gaaanz wenige Ausnahmen, ein totales Desaster. So ne Art BER, jeder darf mal ran und mit unsinnigen Ideen ohne Ahnung Steuergelder verschleudern …

Klaus Bruns

schrieb am 07.06.2021 um 17.40 Uhr:
@Lübecky vom 07.06.2021 um 12.20 Uhr

Ich stimme da zu 100 Prozent zu. Die diversen Bistros, Restaurants und Cafe`s und Eisdielen dort in den Shopping Malls haben sie vergessen zu erwähnen. Und die direkte Busanbindung ebenso. Und bei Regen hat man alles, was man benötigt unter einem Dach und wird nicht patschnass.
Das Niveau ist erheblich besser und die "Partymeute" , erlebnsorientierte Jugendliche sind kaum zu finden. Auch das ist erwähnenswert.

Denn wer will schon wegen "dumm gucken" oder "blöd labern" Ärger haben.

Jessica Stockmann

schrieb am 08.06.2021 um 14.39 Uhr:
Jetzt noch mehr Betonkübel und Plastikbänke mit noch mehr Barbieren, Spielhallen, Handyläden und Imbissen? Und noch mehr Leerständen und Gruppen von Männern?

Das passt zum Niveau Lübecks. Ob man seitens der Verantwortlichen schon mal in der Schloßparkpassage in Schwerin oder Europapassage in Hamburg war?

Da würden zwei Welten aufeinander prallen. Aber ohne Betonkübel, Plastikbänke und Springbrunnen an denen Alkoholiker und Drogensüchtige sitzen.

Malik

schrieb am 08.06.2021 um 14.48 Uhr:
Exakt aus diesem Blickwinkel wird es deutlich, der Platz ist ebenso hässlich wie zuvor. Anstelle eines Friedhofcharakters in Form von, auf Europaletten gestellte Holkisten zu schaffen, wäre eine "wirkliche" Gartenanlage 1000 mal besser.