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Grüne: Bruno Hönel
Grüne: Bruno Hönel

Heißt Flagge: 132. Travemünder Woche gestartet

Lübeck - Travemünde: Archiv - 23.07.2021, 19.40 Uhr: Nach einem Jahr Zwangspause wegen der Corona-Pandemie geht es wieder los: Die 132. Travemünder Woche ist eröffnet. Schon die Eröffnung war in diesem Jahr anders. Möwenschiet spielte auf der Festivalbühne, das Hissen der Flagge erfolgte ohne Publikum im kleinen Kreis.

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Ministerpräsident Daniel Günther als Schirmherr der Regatta- und Festivalwoche und Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau eröffneten das Event am Freitag vor geladenen Gästen. Um 18 Uhr setzte Jan Lindenau mit dem traditionellen „Heißt Flagge!“ das Startsignal zu einer Travemünder Woche, die in 2021 noch unter besonderen Auflagen steht.

Schon die Eröffnungsfeier zeigte, dass die Auswirkungen der Pandemie weiterhin die Festivalwoche einschränken. Statt der publikumsträchtigen Feier vor der „Lisa von Lübeck“ gab es diesmal nur eine kleine Feierstunde mit geladenen Gästen aus Sport, Politik und Wirtschaft. Und auch das eingeschränkte Festivalareal soll dafür Sorge tragen, dass es nicht zu steigenden Infektionszahlen kommt.

Das Regattaprogramm mit seinen rund 1350 Teilnehmern aus über 30 Nationen zeigt die internationale Beliebtheit der Travemünder Woche für hochklassigen Sport und ein friedliches Treffen von Athleten. Und das breite Sportangebot mit Seglern alles Alters- und Leistungsklassen macht Hoffnung, dass 2022 wieder eine Travemünder Woche in gewohntem Maße gelingen kann.

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Ministerpräsident Daniel Günther hob in seiner Begrüßung die Bedeutung der Regattawoche hervor: „Die Travemünder Woche ist für Schleswig-Holstein sportlich, kulturell und wirtschaftlich ein wichtiger Faktor und macht unser Land weit über die regionalen Grenzen hinaus bekannt. Der Sport, die Zusammenkunft verschiedener Länder und der friedliche Wettstreit sind großartige Momente dieses Events. Allein in diesem Jahr sind trotz zahlreicher Einschränkungen über 30 Nationen bei den Wettkämpfen vertreten. Das zeigt, wie beliebt die Travemünder Woche als Sportereignis ist. Wer in den vergangenen Jahren erlebt hat, wie die Menschen in Lübeck und ihre Gäste den Sommer zur Travemünder Woche feiern, wie sie das maritime Flair und die Abende an der Trave genießen, der weiß, dass auch das Festivalgeschehen von herausragender Bedeutung ist. Diese Verzahnung aus Sport und Kultur ist eine einmalige Mischung, die die Travemünder Woche so liebenswert und beliebt macht.“

Gemeinsam mit Lübecks Bürgermeister ist sich der Landesvater einig, dass in 2021 noch die Vorsicht im Vordergrund steht. Jan Lindenau betonte: „Die Begehrlichkeiten nach Feiern, Sommerspaß und Geselligkeit kann ich gut verstehen. Aber die Gesundheit der Travemünder und ihrer Gäste genießt oberste Priorität. Deshalb kann es nur ein schrittweises Öffnen der Einschränkungen geben. Das Virus zeigt uns immer wieder neue Gesichter, die Inzidenzien müssen wir daher unbedingt im Auge behalten. Es nützt nichts, nach einem zu sorglosen Sommer in einen Herbst mit erneuten Beschränkungen zu schlittern. Das Festivalgeschehen zur Travemünder Woche ist seit jeher eng verknüpft mit dem Sport, das macht das Ereignis aus. Aber in diesem Jahr ist Zurückhaltung geboten, die wir von den Besuchern ebenso erwarten wie von den Sportlern. Nur dann kann der Restart nach dem Ausfall in 2020 gelingen und im kommenden Jahr in eine Travemünder Woche im gewohnten Stil münden.“

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Traditionell fällt der erste Startschuss zur Travemünder Woche auf der Seebahn. Am Samstag um 11 Uhr werden die Yachten auf den Kurs zu ihren Kurzwettfahrten geschickt. Es folgt bis zum 1. August ein Programm mit zwei Welt- und zwei Europameisterschaften sowie sieben deutschen Titelkämpfen und zehn Ranglistenregatten.

Der Shanty-Chor Möwenschiet eröffnete die Travemünder Woche für das Publikum. Fotos: Karl Erhard Vögele

Der Shanty-Chor Möwenschiet eröffnete die Travemünder Woche für das Publikum. Fotos: Karl Erhard Vögele


Text-Nummer: 146271   Autor: TW/red.   vom 23.07.2021 um 19.40 Uhr

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