Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.
Grüne: Bruno Hönel
Grüne: Bruno Hönel

Angebote für Familien in der DrogenHilfe Lübeck

Lübeck: Ein problematischer Substanzkonsum beziehungsweise eine Suchterkrankung zeigt sich meistens am deutlichsten in den zwischenmenschlichen Beziehungen, vor allem in der Familie. Wie in einem Mobile, wo die kleinste Bewegung alle Elemente aus dem Gleichgewicht bringt, so wirkt eine Suchterkrankung auf die sozialen Beziehungen im Allgemeinen und auf die Familie im Besonderen ein.

Eine familienorientierte Sichtweise ist zudem deshalb von Bedeutung, weil zum einen Elternschaft und die damit verbundenen Herausforderungen ein Risikofaktor für die Entwicklung eines problematischen Konsums darstellt, zum anderen für suchtbelastete Eltern beziehungsweise Elternteile in der Regel der gewichtigste Grund für eine Veränderung des Konsums darstellt.

Sucht ist folglich kein einfaches Thema. Es erfordert eine Menge Mut, sich ein Suchtproblem offen einzugestehen und darüber zu sprechen. Damit beweisen Eltern Stärke und nehmen der Sucht einen großen Teil ihrer Macht. Besonders schwer ist es, die Suchterkrankung gegenüber den Kindern zu benennen. Kinder haben immer ein Recht auf Wahrheit. Leichter könnte es sein, wenn Gespräche hierüber begleitetet werden. Gerne unterstützen die AWO DrogenHilfe dabei. Gemeinsam können hier Lösungsansätze erarbeitet werden.

Termine

Abend für suchtbelastete Eltern
15. September 2021, 19 Uhr
Beratungszentrum der Gemeindediakonie Lübeck, Hüxterdamm 18
Eingeladen sind alle Eltern(teile), die sich durch ihren Substanzkonsum beziehungsweise ihre Suchtbelastung gegenüber ihrem Kind/ihren Kindern unwohl fühlen und mit ihnen darüber ins Gespräch kommen möchten sowie Angehörige und Interessierte. Folgende Fragen werden diskutiert:

- Was bedeutet die Suchtkrankheit für die Kinder und wie erleben sie häufig die Situation zu Hause?
- Pro und Contra – Wann spreche ich mit meinem Kind über die Suchtkrankheit?
- Wie kann ich mit meinem Kind über die Suchterkrankung sprechen?
- Was hilft Kindern in suchtbelasteten Familien?

Rätselaktion zum Weltkindertag (für alle Kinder bis 18 Jahre mit Preisen)

20. September 2021, ganztägig zwischen 12 Uhr und 17 Uhr sind auf der Altstadtinsel 30 Kindersymbole (zum Beispiel Teddybär) aus Holz,circa 20 bis 30 Zentimeter groß, an unterschiedlichen Stellen im Stadtgebiet verteilt, die es zu entdecken gilt. Bei mindestens 3 entdeckten Symbolen, können sich alle Kinder bis 18 Jahre bis 18 Uhr einen Preis in der Drogenberatungsstelle in der Wakenitzmauer 176 abholen. Die Symbole sind zusätzlich durch einen QR-Code und durch das AWO-Logo gekennzeichnet.

Eltern-/Kindtag

7. Oktober 2021, 10 Uhr bis 15 Uhr
Treffpunkt: Drogenberatungsstelle, Wakenitzmauer 176
Für alle Familien mit Kindern bis 18 Jahren, die Lust auf eine Schnitzeljagd haben, besteht am 07.10.21 hierzu. Um eine Anmeldung bis zum 05.10.21 wird gebeten.

Start der Kindergruppe "???"

27. Oktober 2021, 16 Uhr bis 18 Uhr
Treffpunkt: Nachbarhaus der Drogenberatungsstelle, Wakenitzmauer 172
Für alle 8- bis 12-jährigen Kinder, deren Eltern(teile) durch eine Sucht belastet sind, startet am 27. Oktober die Kindergruppe "???". In zunächst 9 Abenden sollen die Kinder auf spielerische Art und Weise mehr über Sucht erfahren und sie besser verstehen.

Wunschbaum-Aktion
Ab November

Mehr Informationen: www.awo-sh.de/

Bei der AWO Drogenhilfe können Lösungsansätze erarbeitet werden.

Bei der AWO Drogenhilfe können Lösungsansätze erarbeitet werden.


Text-Nummer: 147091   Autor: AWO SH   vom 08.09.2021 um 11.19 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.

Text kommentieren.