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Grüne: Bruno Hönel
Grüne: Bruno Hönel

Zeugen gesucht: Streit zwischen Rad- und Autofahrer

Ostholstein: Am Freitagabend, 3. September 2021, kam es in Niendorf/Ostsee zu einer Auseinandersetzung zwischen Verkehrsteilnehmern. In deren Verlauf wurde ein Vater beleidigt sowie sein Sohn bedroht und verletzt. Die Polizei in Timmendorfer Strand sucht nun weitere Zeugen, die den Vorfall möglicherweise beobachtet haben.

Gegen 18.45 Uhr befuhr ein 62-jähriger Ostholsteiner in einem Auto die Strandstraße in Richtung Timmendorfer Strand. Auf dem Beifahrersitz saß sein 17-jähriger Sohn. Im Verlaufe der Strandstraße versuchte der Autofahrer an zwei männlichen Radfahrern vorbei zu fahren. Dies gelang ihm nicht sofort, da beide Radfahrer nebeneinander auf der Fahrbahn fuhren. Aus diesem Grund machte er die beiden auf ihr Verhalten aufmerksam. Den Hinweis quittierten beide Radfahrer mit Gepöbel und Beleidigungen.

Als die Insassen des Autos an einer roten Ampel halten mussten, fuhr einer der beiden Radfahrer schimpfend vorbei. Der jüngere der beiden Radler befand sich an der Beifahrerseite des Autos und beugte sich hinein. Er ergriff den Sohn im Arm-Schulter-Bereich und bedrohte und beleidigte ihn. Der Vater stieg aus und es kam zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen den vier Beteiligten. Im Verlaufe des Streites schlug der ältere der beiden Radfahrer den Sohn einmal kräftig in das Gesicht. Um den Ort des Geschehens zu verlassen, stiegen Vater und Sohn wieder ins Auto ein und fuhren davon.

Der Vater suchte mit seinem Sohn eine Arztpraxis auf, um die Verletzung behandeln zu lassen.

Die Polizeistation Timmendorfer Strand hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Bedrohung, Körperverletzung und Beleidigung eingeleitet. Zwei weitere Radfahrer, die an dem Geschehen nicht beteiligt waren, sollen sich auf der rechten Fahrbahnseite der Strandstraße aufgehalten haben. Die beiden Personen haben den Sachverhalt möglicherweise beobachtet und werden gebeten sich bei der Polizeistation Timmendorfer Strand unter der Telefonnummer 04503/40810 oder per E-Mail TimmendorferStrand.Pst@polizei.landsh.de zu melden.

Symbolbild.

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Text-Nummer: 147118   Autor: PD Lübeck   vom 08.09.2021 um 14.42 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

margit H.

schrieb am 08.09.2021 um 14.54 Uhr:
Das kann man bei Radfahrern häufig beobachten :
Agressiv und pöbelnd auftreten und dann für die " Rechte " der Radfahrer
eintreten .
Vielleicht sollte der ADFC Entspannungskurse für solche Radfahrer anbieten .

Pavel

schrieb am 08.09.2021 um 15.32 Uhr:
Entspannungskurse für alle! Ich will gar nicht wissen, was da im einzelnen los war. Vollpanne.

Janina

schrieb am 08.09.2021 um 15.37 Uhr:
Hmmm, in der Strandstraße kann man eh nur regelkonform überholen, wenn kein Gegenverkehr ist. Also in diesem Fall unerheblich, ob dort zwei Fahrräder nebeneinander fahren und hintereinander. Hier wollte wohl von Seiten des Autofahrers mal wieder mit zu wenig Seitenabstand trotz Gegenverkehr überholt werden.

Das rechtfertigt natürlich nicht das Verhalten der Fahrradfahrer.

@Margot: wie wäre es mal mit einer MPU für einige Autofahrer, die so aggressiv fahren, dass sie allein damit schon andere massiv gefährden. Allem voran das besagte zu dichte Überholen oder die Vorfahrt nehmen. Vielleicht sollte der ADAC da mal umfassende Schulungen anbieten

Markus

schrieb am 08.09.2021 um 15.51 Uhr:
Das kann man bei Autofahrern häufig beobachten :
Agressiv und pöbelnd auftreten und dann für die " Rechte " der Autofahrer
eintreten .
Vielleicht sollte der ADAC Entspannungskurse für solche Autofahrer anbieten .

K.Bruns

schrieb am 08.09.2021 um 16.04 Uhr:
Nichts Neues. Zu zweit oder dritt nebeneinander und einfach den Autofahrer ohne Not hinterherfahren lassen. Und sich dabei kaputt lachen und auf "seine Rechte" hinweisen!

Tagtäglich dasgleiche. Da man kein Kennzeichen hat, hat man Narrenfreiheit!
Wie konnte der Mann auch den Radfahrer zur Rede stellen wollen, den Radfahrern gehört schliesslich der Verkehrsraum , bzw die Fahrbahn alleine.

Bürger aus HL

schrieb am 08.09.2021 um 16.49 Uhr:
So sind sie die speziellen Radfahrer. Zum Glück nur wenige. Aber immer wieder im Schutz des schnellen Verschwindens auf dem Rad mit der großen Klappe unterwegs. Ob im Unrecht oder nicht gilt für diese Spezies das Gesetz des leicht verletzbaren als Grund immer Recht zu haben. Schade nur für die übrigen Radler, die dadurch ggf ins schlechte Licht gerückt werden. Es gibt noch wenige vernünftige.

Hardy

schrieb am 08.09.2021 um 18.17 Uhr:
@Marcus

Den Artikel selbst haben Sie aber schon gelesen UND verstanden?

Sollte dem so sein, macht ihr Kommentar nämlich keinen Sinn!

Nordmann

schrieb am 08.09.2021 um 21.19 Uhr:
Eine Furchtbare Sache von Seiten der Radfahrer, waren wahrscheinlich Alkoholisiert.
Solche Gruselige Gestalten begegnen mir leider sehr häufig ob es nun Radfahrer, Autofahrer oder Fußgänger sind.
Solange manche Menschen nicht verstehen warum ein Soziales und Mitmenschliches miteinander Wichtig ist, wozu auch Gegenseitige Rücksichtnahme gehört, wird unsere Gesellschaft nicht zur Ruhe kommen.

Electric Arthrose

schrieb am 09.09.2021 um 06.56 Uhr:
Radfahrer eben. Sind sich mangels Kennzeichen Ihrer Anonymität bestens bewußt.

Manfred Vandersee

schrieb am 09.09.2021 um 08.05 Uhr:
Gerade jetzt im Spätsommer, wo die Straßen ohnehin voll sind, kommen Konfliktsituationen im Straßenverkehr sehr häufig vor. Es gibt kaum noch ein Mitenander und viele Menschen bewegen sich im Straßenverkehr unsicher, aggressiv und sehen Konfliktsituationen schlichtweg zu spät unabhängig vom verwendeten Verkehrsmittel. Es gibt nicht "die" Kamikazeradfahrer oder "alle" rücksichtslosen rasenden Autofahrer. Es sind einige wenige, die durch nicht umsichtige Verhaltensweisen im Straßenverkehr unangenehm auffallen, die zum Glück meistens an andere Verkehrsteilnehmende geraten, die mitdenken.

MrX

schrieb am 09.09.2021 um 09.11 Uhr:
Immer fair bleiben, - der Text spiegelt nur die Aussage der Autofahrer da..also Einseitig. Kein Radfahrer fährt mit dem Messer zwischen den Zähnen los und hat Bock auf Stress mit einem Autofahrer . Die Situation kann auch anders entstanden sein, aus eigener Erfahrung kann ich sagen das die Verkehrsbelehrungen inkl dichtem Auffahren, Hupen und drängeln auch nicht ganz unüblich sind.

Alle gerne mal etwas im Verkehr etwas zurück nehmen, egal ob Roller, Rad oder PKW.

T. Schneider

schrieb am 09.09.2021 um 09.46 Uhr:
Die Fronten sind verhärtet. Beide Seiten haben offenbar schlechte Erfahrungen mit der anderen gemacht. Sünder gibt es aber auch auf beiden Seiten. Der Autofahrer ist immer der stärkere. Er hat aber stets auch ein Interesse daran, sein Auto nicht zu beschädigen. Außerdem hat er die Regeln des Straßenverkehrs lernen müssen. Er ist meist auch anhand des Nummernschildes identifizierbar.

Wir müssen damit aufhören, alle Autofahrer zu verteufeln und die Radfahrer stets als Opfer darzustellen. Es sollten kleine Nummernschilder für Fahrräder und eine gesetzliche Versicherung (25,00€ pro Jahr) eingefűhrt werden. Dann würde auch nicht mehr passieren, was ich selbst - und ich bin beides - habe erleben müssen, nämlich dass ein Radfahrer auf dem Fußweg eine alte Frau umfährt, die sich dabei den Arm gebrochen hat, und er sofort pöbelnd verschwindet und nicht ermittelt werden kann.