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Grüne: Bruno Hönel
Grüne: Bruno Hönel

Ausstellung zur Städtebauförderung

Lübeck: "Gemeinsam Stadt bewegen - 21 Städte und Gemeinden von Berlin bis Lübeck" unter diesem Motto startete im Juli die Wanderausstellung anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Städtebauförderung. Jetzt ist sie im Lübecker Heiligen-Geist-Hospital zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Am Mittwoch wurde die Ausstellung von Schleswig-Holsteins Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack gemeinsam mit Bürgermeister Jan Lindenau und Abteilungsleiter Erwin Schwärzer aus dem Bundesinnenministerium im Heiligen-Geist-Hospital in Lübeck eröffnet.

"In diesen 50 Jahren haben der Bund, das Land und unsere Kommunen allein in Schleswig-Holstein über die Städtebauförderung etwa eine Milliarde Euro investiert, um über 100 Städte und Gemeinden lebenswerter zu machen. Deshalb freue ich mich, dass Lübeck als eine von sechs Kommunen in Deutschland als Standort für die Wanderausstellung ausgewählt wurde. Hier wird gezeigt, wie diese Fördergelder unsere Städte und Gemeinden bewegen", sagte die Ministerin.

Die Hansestadt sei ein besonders gutes Beispiel, um die lange Geschichte der Städtebauförderung darzustellen. Denn sie sei von Anfang an dabei. "Schon 1971 wurde die Lübecker Altstadt als eines der ersten Gebiete in die Förderung aufgenommen. Was zunächst mit kleineren Fördergebieten begann, hat sich im Laufe der Zeit auf fast 50 Prozent der Altstadtfläche ausgeweitet.“

In den letzten 50 Jahren seien bisher über 100 Millionen Euro an Bundes- und Landesmitteln aus vier verschiedenen Programmen der Städtebauförderung verteilt auf sieben Gesamtprojekte der Hansestadt Lübeck zugutegekommen. Zu den bekanntesten Beispielen zählt die Sanierung der Straßenzüge Ober- und Untertrave. "Die Neugestaltung der Uferpromenade bewirkt eine hohe Aufenthaltsqualität mit viel Raum für Aktivitäten, Flanieren und Außengastronomie", so die Ministerin.

Bund, Land und Gemeinden arbeiten auf verschiedenen Ebenen gemeinsam daran, über die Städtebauförderung bessere Möglichkeiten zum Leben, Wohnen und Arbeiten zu schaffen. Die Wanderausstellung zeigt anschaulich die vielfältigen Herausforderungen, vor denen die Städte und Gemeinden stehen und die sie mit Hilfe der Städtebauförderung meistern können. Die Städtebauförderung sei mit ihrem ganzheitlichen Planungsansatz in besonderem Maße anpassungsfähig und damit unverzichtbar für die Stadtentwicklung der Städte und Gemeinden.

Besonders in den Innenstädten könne die Städtebauförderung ihre Stärken ausspielen und die Gemeinden bei der Bewältigung der aktuellen Herausforderungen unterstützen. "Auch hier ist Lübeck sehr aktiv. Das zeigt sich vor allem an den zahlreichen Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen in der Lübecker Altstadt, welche nicht nur das historische Bild der Hansestadt erhalten, sondern zur Belebung und Attraktivität der Innenstadt beitragen", sagte die Ministerin.

Die Ausstellung ist kostenfrei und täglich von 10 bis 17 Uhr bis geöffnet.

Zu den größeren Projekten gehörten die neuen Promenaden an Ober- und Untertrave.

Zu den größeren Projekten gehörten die neuen Promenaden an Ober- und Untertrave.


Text-Nummer: 147122   Autor: InnenMi/red.   vom 08.09.2021 um 15.14 Uhr

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