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Grüne: Bruno Hönel
Grüne: Bruno Hönel

Dritt-Impfungen für über 60-Jährige starten

Schleswig-Holstein: In Schleswig-Holstein können jetzt weitere Personengruppen eine Auffrischimpfung gegen das Coronavirus erhalten. Gesundheitsminister Heiner Garg hatte sich für die Erweiterung der Gruppe eingesetzt und die Gesundheitsministerkonferenz hat einen entsprechenden Beschluss gefasst.

Die Auffrischimpfung können jetzt erhalten:

- Personen über 60 Jahre nach individueller Abwägung und ärztlicher Beratung und Entscheidung, sofern die vollständige Impfung mindestens sechs Monate zurückliegt (Personen über 80 Jahre konnten diese wie zuvor mitgeteilt bereits erhalten)

- Bewohnerinnen und Bewohner in Pflegeeinrichtungen, Einrichtungen der Eingliederungshilfe und weiteren Einrichtungen mit vulnerablen Gruppen, sowie Pflegekräfte und weitere Beschäftigte, bei denen die vollständige Impfung mindestens sechs Monate zurückliegt

- Personen, die beruflich in regelmäßigem Kontakt mit infektiösen Menschen stehen, beispielsweise medizinisches Personal ambulant und stationär, Personal des Rettungsdienstes, bei denen die vollständige Impfung mindestens sechs Monate zurückliegt

- wie mitgeteilt Personen, die immungeschwächt oder immunsuppremiert sind – z.B. HIV-infizierte Personen oder Patienten während einer Krebstherapie – und bei denen die vollständige Impfung mindestens sechs Monate zurückliegt

- wie mitgeteilt Personen, die vollständig mit einem Vektorimpfstoff (AstraZeneca, Johnson & Johnson) geimpft wurden und bei denen die vollständige Impfung mindestens sechs Monate zurückliegt

Minister Garg betont: „Nutzen Sie bestehende Impfangebote und lassen Sie sich impfen, wenn die Zweitimpfung bereits mehr als sechs Monate zurückliegt. An vielen Praxen und Impfzentren werden daneben weiterhin Erstimpfungen durchgeführt. Wer jetzt noch nicht geimpft ist, sollte sich impfen lassen. Damit schützen Sie Ihre Gesundheit und die Ihrer Mitmenschen. Die Impfung eröffnet zudem eine Rückkehr zu einer weitgehenden Normalität ab 20. September!“

Seit Beginn der Auffrischimpfungen haben sich in Schleswig-Holstein bereits mehr als 3500 Berechtigte impfen lassen. Die Impfung kann in den 28 Impfzentren durchgeführt werden, bevor diese am 26. September (letzter Tag) schließen. Terminbuchungen sind über www.impfen-sh.de möglich.

In den Pflegeeinrichtungen impfen anders als im Frühjahr in der Regel die dort behandelnden Ärztinnen und Ärzte. Bei den Impfungen kann es deshalb auch dazu kommen, dass Impfungen der Bewohnerinnen und Bewohner bei der Betreuung von verschiedenen behandelnden Ärztinnen und Ärzte auch zu unterschiedlichen Zeiten durchgeführt werden. Ärztinnen und Ärzte, die in ihren Praxen die Corona-Schutzimpfungen anbieten, finden Interessierte online unter: arztsuche.kvsh.de

Der Kreis der Berechtigten für eine Dritt-Impfung gegen Corona wurde erweitert.

Der Kreis der Berechtigten für eine Dritt-Impfung gegen Corona wurde erweitert.


Text-Nummer: 147123   Autor: SozMi/red.   vom 08.09.2021 um 16.39 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

PeterPan

schrieb am 09.09.2021 um 09.00 Uhr:
Fast bettelnd empfiehlt der Herr Garg eine Zweit-/Drittimpfung als eine "alles wird gut" Auffrischungsimpfung. "Damit schützen Sie Ihre Gesundheit und die ihrer Mitmenschen". Woher weiß dieser Mann das so genau ? Gestartet wird mit der Gruppe > 60 Jahre (Versuch macht klug). Dieser Minister aber hat, wie auch viele seiner Kollegen, von der ganzen Materie, wie Langzeit Auswirkungen auf den menschlichen Körper durch Impfung/Serum gegen Covid-19, weniger als Null Ahnung. Opportunistisches Geplapper von Politikern und TV-verliebten Virologen verwirren nur.
Wir geimpften Menschen hören/lesen doch nicht erst seit gestern von gefährlichen-, teils extrem gesundheitsschädigenden Nachwirkungen.
Und nun "on Top" noch einen Picks drauf ?
Bevor das Thema Nachwirkungen nicht völlig geklärt ist, verzichte ich auf diese "Auffrischung".

Sven-Erik Mahnkeit

schrieb am 09.09.2021 um 11.40 Uhr:
PeterPan:

Genau, der Gesundheitsminister hat natürlich gar keine Ahnung. Selber Schuld, wenn er sich von Ihnen keine zielführenden Ratschläge holt...

Im Falle einer Infektion wünsche ich Ihnen jedenfalls einen angenehmen Intensivstationsaufenthalt mit bis dahin hoffentlich noch motiviertem Pflegepersonal.

AlbertEinstein

schrieb am 09.09.2021 um 12.53 Uhr:
Man sollte sich immer vor Augen halten, wo wir als Gesellschaft ständen, wenn es die Impfung nicht gäbe!
Keiner der Impfgegner/Kritiker hat bisher belastbare Argumente genannt, aus denen hervorgeht, dass ein dritter Picks schlimmer sei als die ersten beiden. Und die hat meine Familie (+ich) gut vertragen. Dass es eine Impfreaktion vom Körper gibt, ist doch logisch und sollte nie mit "gefährlichen Nachwirkungen" verwechselt werden. Potentielle Nachwirkungen sind ein Restrisiko, dass zum Glück sehr klein zu sein scheint.
Dass >60 zuerst die Auffrischung erhält, hat mit dem größeren Risiko dieser Altersgruppe zu tun - der Ansatz ist daher logisch begründet.

PeterPan

schrieb am 09.09.2021 um 16.08 Uhr:
@ S-E-Mahnkeit, A.Einstein
Is` ja gut ! Nach dem 1. Picks kommt der 2. Picks, dann der 3. Picks und auch noch der 4. + 5. Picks. Alles nach der unvollendeten Version Spahn und seinen Mitspielern.
Ohne jegliches Hintergrundwissen ist der dritte Picks wohl lockerer zu ertragen.
Aber einer Person, die in Biologie mit Schwerpunkt "makromolekularer Forschung/Intensive-Medizin" seit Jahren an eben diesen Chemischen Verbindungen arbeitet und forscht, diesem Expertentum würde ich nicht Ahnungslosigkeit unterstellen wollen.

Gut`s Nächtle

Otto Schneider

schrieb am 09.09.2021 um 20.46 Uhr:
Die WHO rät von einer Drittimpfung zur Zeit ab, weil in den armen Ländern im Durchschnitt erst 2 %der Bevölkerung aufgrund des Impfstoffmangels geimpft sind.
So wird die Pandemie nicht in den Griff bekommen.
Erst mit der Solidarität der reichen Länder, die jetzt lieber den Impfstoff an die armen Länder verteilen sollen.

Dann ist auf der gesamten Welt eine besser Imofrate, die die Pandemie in den Griff bekommt.

So wird ein Schuh draus