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Grüne: Bruno Hönel
Grüne: Bruno Hönel

Dialogforum zur Beltquerung : Günther zieht Bilanz

Schleswig-Holstein: Ministerpräsident Daniel Günther hat die Arbeit des Dialogforums zur Festen Fehmarnbeltquerung gewürdigt und zugleich eine positive Bilanz der Planungen für die Hinterlandanbindung des Tunnelprojekts gezogen. "Wir haben uns für zusätzliche Trassenvarianten starkgemacht und Einfluss auf die Streckenführung nehmen können", sagte Günther bei einer Sondersitzung aus Anlass des zehnjährigen Bestehens des Dialogforums heute, am 9. September, in Oldenburg/Holstein.

"Wir haben ein Raumordnungsverfahren eingeleitet und ein agrarstrukturelles Gutachten veranlasst. Darüber hinaus gibt es erhebliche finanzielle Mittel für zusätzlichen Lärmschutz. Diese Erfolge konnten wir nur dank der hervorragenden Arbeit im Dialogforum erreichen", sagte Günther. Der Ministerpräsident dankte den Mitgliedern und Verantwortlichen des Dialogforums für ihr Engagement: "Vielen Dank, dass Sie sich mit uns an einen Tisch gesetzt haben, den Argumenten der ,gegnerischen Seite' zugehört und konstruktiv zusammengearbeitet haben. Nur gemeinsam haben wir so viel für die Region erreicht."

Die Arbeit des Dialogforums bleibe auch in Zukunft wichtig. Ziel sei es, die Risiken für die Region beim Bau des Fehmarnbelttunnels so gering wie möglich zu halten. Es gehe darum, weiterhin das Beste für die Region herauszuholen.

Der Regierungschef dankte Dr. Christoph Jessen, dem Sprecher des Forums. Der ehemalige deutsche Botschafter in Kopenhagen habe die Belange aller Beteiligten immer unaufgeregt und objektiv im Blick behalten, kontroverse Meinungen zugelassen und oft zusammengebracht. "Dass wir heute auf viele positive Ergebnisse des Dialogforums zurückblicken können, ist zum entscheidenden Teil auch Ihr persönlicher Verdienst. Vielen Dank für die erfolgreichen zehn Jahre", so Günther.

Ministerpräsident Daniel Günther würdigte die Arbeit des Dialogforums.

Ministerpräsident Daniel Günther würdigte die Arbeit des Dialogforums.


Text-Nummer: 147135   Autor: STK SH/Red.   vom 09.09.2021 um 13.01 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

w.boller

schrieb am 09.09.2021 um 18.45 Uhr:
Ja, Herr Günther, bleiben nur noch die Kosten für die Hinterlandanbindung. Dabei macht das ganze nur Sinn, wenn auch eine neue Sundquerung gebaut wird. Die alte Kalkulation war, wie immer bei Prestigeprojekten, zu niedrig und ist zeitlich schon lange überholt.
Was denken Sie? Das 3- oder 4-fache der veranschlagten Kosten?