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VfB Lübeck bringt drei Punkte aus Norderstedt mit

Lübeck: Mit einem der seltenen Auswärtssiege in Norderstedt kehrte der VfB Lübeck am Sonntag von der dritten Auswärtsreise hintereinander heim. Das 2:1 (2:0) beim FC Eintracht Norderstedt war am Ende eher ein Zittersieg, insgesamt aber aufgrund der ersten Hälfte auch nicht ganz unverdient.

Trainer Lukas Pfeiffer hatte im Vergleich zum letzten Punktspiel im Kiel wie angekündigt wieder einen Wechsel im Tor vollzogen (Eric Gründemann für Julius Schmid), auf dem rechten Flügel begann zudem erstmals Robin Krolikowski anstelle von Vjekoslav Taritas.

Die Anfangsphase vor rund 600 Zuschauern im Edmund-Plambeck-Stadion gehörte klar der Lübecker Mannschaft. Bereits die erste Standardsituation sorgte für die Führung: Einen Freistoß aus dem Halbfeld, getreten von Cemal Sezer, konnte Mateusz Ciapa relativ unbedrängt annehmen und vollendete aus rund acht Metern zum 0:1 nach gerade einmal 80 Sekunden. Auch die zweite Möglichkeit der Grün-Weißen führte zum Torerfolg. Samuel Abifade legte für Sezer ab, der vom linken Flügel nach innen zog und aufs Tor schoss. Robin Krolikowski fälschte den Ball noch unhaltbar zum 0:2 ab (6.).

Mit dem schnellen Vorsprung im Rücken kontrollierte der VfB die Partie anschließend recht gut. Von Norderstedt war lange Zeit nur wenig zu sehen. Die Lübecker waren in ihren Angriffsaktionen allerdings in dieser Phase auch zu ungenau. War der richtige Raum hinter der Abwehr erreicht, kam auch mehrmals die Abseitsfahne dazwischen. Eine Schusschance für den aufgerückten Calvin Brackelmann (35.), vor allem aber eine Großchance für Mirko Boland, dem der Norderstedter Rico Bork den Ball am Eintracht-Strafraum aufgelegt hatte (37.), hätten dennoch das beruhigende dritte Tor erbringen können. In dieser Phase kamen nun aber auch die Gastgeber zu Möglichkeiten. Insbesondere Nils Brüning hatte nach seinem Wechsel auf den rechten Flügel einige gute Ansätze (wenn auch keine klare Torchance). Die erste Großchance erspielten sich die Gastgeber unmittelbar vor der Pause, als Jan Lüneburg eine Kummerfeld-Flanke nur knapp über das Tor köpfte (45./+2).

Im zweiten Abschnitt waren die Norderstedter dann bissiger. Bei der Lübecker Mannschaft lief insbesondere im Spiel mit Ball nicht mehr allzu viel zusammen. Herausgespielte Torszenen des VfB waren nun selten, geblockte oder abgefälschte Schüsse wie von Sezer (62.), Krolikowski (64.) oder Taritas (72.) waren schon die besten Aktionen. Zu diesem Zeitpunkt hieß es aber bereits 1:2. Nach einer Hereingabe von Brüning war Elias Saad vom anderen Flügel in die Mitte gerückt und hatte relativ freistehend zum Anschlusstor vollendet (56.). Ansonsten schlugen die Norderstedter eine Vielzahl von Flanken und Ecken in den Lübecker Strafraum. Doch wirklich durchschlagskräftig waren die Bemühungen der nun klar feldüberlegenen Eintracht nicht. Tommy Grupe und Calvin Brackelmann behielten meist die Lufthoheit, zudem strahlte Torhüter Eric Gründemann Sicherheit aus.

Die Schlussphase wurde dann aber hektisch. Während der VfB einen Elfmeter reklamierte, als Jamie Shalom im Strafraum zu Fall kam, taten dies die Gastgeber nur eine Minute später, als Brüning nach einem Duell Samuel Abifade zu Boden ging. Schiedsrichter Niklas Olle winkte in beiden Fällen ab. Gründemann musste in der Schlussphase noch einmal nach einem Schuss des aufgerückten Innenverteidigers Fabian Grau parieren (87.). Die beste Konterchance vereitelte Keeper Lars Huxsohl gerade noch vor Shalom (89.). Nach vierminütiger Nachspielzeit beendete Referee Olle die Flut der hohen Bälle in Richtung VfB-Strafraum mit dem Abpfiff. Drei hart erkämpfte Zähler standen auf Seiten der Grün-Weißen.

„Es war das erwartet schwere Auswärtsspiel. Es hat gut getan, dass wir früh in Führung gegangen sind“, sagte Trainer Lukas Pfeiffer. „Wir waren dann in der zweiten Halbzeit aber zu passiv. Mit dem 2:1 wurde es noch einmal heiß, ohne dass sich der Gegner richtig viele Chancen erspielt hätte. Aber es waren viele Bälle, die in unseren Strafraum geflogen sind. Dabei haben wir unseren Mann gestanden und sind glücklich, dass wir die drei Punkte mitgenommen haben.“

Der VfB Lübeck hat am Sonntag in Norderstedt mit 2:1 gewonnen.

Der VfB Lübeck hat am Sonntag in Norderstedt mit 2:1 gewonnen.


Text-Nummer: 147194   Autor: VfB/red.   vom 12.09.2021 um 18.11 Uhr

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