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Grüne: Bruno Hönel
Grüne: Bruno Hönel

Bürgermeister diskutierte mit Grundschülern

Lübeck - St. Lorenz Nord: Kinderrechte ins Grundgesetz. Diese Forderung des Kinderschutzbundes wollte der Lübecker Ortsverband in diesem Jahr besonders in den Fokus rücken. Und er hatte einen prominenten Gast: Bürgermeister Jan Lindenau war zu Besuch an der Schule Falkenfeld.

"Das Grundgesetz ist die höchste Werteordnung in Deutschland", sagt Geschäftsführer Nicola Leuschner. "Durch eine Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz, würden wir unmissverständlich klarstellen, wie wichtig uns Kinder sind und dass wir sie fördern, beteiligen und schützen möchten."

Um diese Forderung zu verdeutlichen, haben neun Schüler des Offenen Ganztags der Grundschule Falkenfeld Bürgermeister Jan Lindenau zum Austausch eingeladen. "Wir benötigen dringend einen Zebrastreifen vor der Schule", so Emine, 10 Jahre alt. "Ich wäre schon mal fast von einem Auto umgefahren wurden", bestätigt Yousef, 9 Jahre alt. Aber auch die Klettergerüste auf dem Schulhof waren ein großes Thema. Zurzeit gibt es nur ein Klettergerüst für die gesamte Schule, ein zweites ist schon seit Monaten gesperrt, weil Teile defekt sind. Sophia Schiebe, Leiterin des Offenen Ganztags ergänzt, dass die Wiesen des Schulhofs immer noch nicht mit neuen Geräten bebaut werden dürfen, weil durch die Umbauarbeiten der Schule Bauschutt mit der Erde vermischt wurden.

Die Schüler des Ganztags hatten sich gut vorbereitet und viele Fragen an den Bürgermeister mitgebracht. Dieser hörte den Kindern geduldig zu und versprach alle Anliegen mit in die Lübecker Verwaltung zu nehmen. Zu einigen Themen kann ich euch sicherlich kurzfristig eine Rückmeldung geben, so Bürgermeister Jan Lindenau. Bei anderen wird die Bearbeitung sicherlich ein wenig dauern, da wir als Stadt nicht immer direkten Einfluss haben, wie zum Beispiel bei den Zebrastreifen. Zugleich hatte er aber auch eine Idee um kurzfristig Abhilfe zu schaffen: "Vielleicht können wir aber auch eine Bremsschwelle vor die Schule bauen. Damit wären die Autofahrer gezwungen vom Gas zu gehen."

Bürgermeister Jan Lindenau sagt den Schülern zu, einen Zebrastreifen vor der Schule zu prüfen. Foto: DSKB

Bürgermeister Jan Lindenau sagt den Schülern zu, einen Zebrastreifen vor der Schule zu prüfen. Foto: DSKB


Text-Nummer: 147261   Autor: DSKB   vom 15.09.2021 um 12.56 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Weidezaun

schrieb am 15.09.2021 um 13.28 Uhr:
Ein Zebrastreifen wäre dort als minimum angebracht und dann jeden Morgen das Ordnungsamt vorbeischicken um an all die Eltern Tickets zu verteilen die dort ihre Kinder am liebsten noch direkt ins Klassenzimmer fahren würden.

Musikfreund aus Lübeck

schrieb am 15.09.2021 um 13.58 Uhr:
Es ist eine gute Sache das sich unser Bürgemeister auch um die kleinen kümmert.

Eine Ergänzung von Artikel 6 GG mit dem Hinweis, dass die in der UN-Kinderrechtskonvention festgelegten Kinderrechte in Deutschland Teil der Grundrechte sind, wäre zu begrüßen.

Es sei aber der Hinweis gestattet, dass die UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland bereits geltendes Recht und damit Teil der staatlichen Ordnung ist. Daher besteht auch ein Bezug zu Artikel 6 Satz 1 der die Ehe und die Familie- und damit auch die Kinder- unter besonderen Schutz der staatlichen Ordnung stellt.

Aber die Kinderrechte würden ein ganz anderes Gewicht bekommen, wenn sie nicht nur indirekt im GG stehen würden.....

Waldemar Wagner

schrieb am 16.09.2021 um 07.58 Uhr:
Das ist ja alles ganz niedlich, und die Interessen der Kinder müssen natürlich berücksichtigt werden. Hierfür sind Eltern, Schulen und die entsprechenden Verbände wie auch der Kinderschutzbund zuständig.

Ein Bürgermeister sollte sich als Leiter einer Verwaltungsorganisation hauptsächlich mit dieser beschäftigen. Insbesondere dann, wenn die Verwaltung in weiten Teilen dysfunktional ist und/oder unverhältnismäßig hohe Kosten produziert.