Stadtwerke Lübeck Marathon
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VfB holt drei Punkte in Heide

Lübeck: Die sportlich immer unangenehme Aufgabe sicher gelöst, große Gastfreundschaft in Heide genossen und drei Punkte mit auf die Heimreise genommen – für den VfB Lübeck verlief der Samstag in Heide erfolgreich. Die Grün-Weißen feierten vor 948 Zuschauern, darunter wohl rund 150 aus Lübeck, einen 2:0 (1:0)-Arbeitssieg, der genau die seriöse Herangehensweise widerspiegelte, die Trainer Lukas Pfeiffer zuvor gefordert hatte.

Beide Seiten hatten mit einigen Personalsorgen zu kämpfen, der VfB zudem das erst 65 Stunden zuvor beendete Spiel gegen den Hamburger SV II in den Beinen. Die VfB-Aufstellung war personell auf zwei Positionen verändert im Vergleich zum Mittwoch: Der verletzte Jamie Shalom und Alexander Schmitt (mit dickem Knie nur für den Notfall auf der Bank) wurden durch Calvin Brackelmann (nach abgelaufener Sperre) und den Torschützen vom Mittwoch, Fynn Kleeschätzky, ersetzt. Zudem stellte Pfeiffer auch taktisch um und wählte das 3-5-2 aus der besseren zweiten Hälfte gegen den HSV. Brackelmann rückte dabei auf die Sechserposition.

Die Grün-Weißen hatten von Beginn an klare Feldvorteile an der Meldorfer Straße. Die Akteure nahmen wie gefordert die Zweikämpfe an und hielten gut dagegen – auch wenn fußballerisch längst nicht alles optimal lief. Doch hinten gab es eigentlich nur eine wirklich brenzlige Situation: Nach einem langen Ball von Hinrich Schröder stand die Dreierkette einmal falsch, doch der durchgebrochene Vagner Vieira Cassama verzog aus 16 Metern (13.). Es war der einzige Moment, in dem das Spiel wirklich einen anderen Verlauf zu nehmen drohte. Der VfB erspielte sich regelmäßig seine Möglichkeit. Schon Mirko Boland hätte nach 50 Sekunden per Fallrückzieher treffen können. Deutlich verbessert zeigte sich die Mannschaft bei Standardsituationen. So erbrachte schon die erste Ecke eine Großchance, als Tommy Grupe den Ball nach Sezers Hereingabe ans Lattenkreuz köpfte (15.). Immer wieder brachten ruhende Bälle oder die wenigen Umschaltsituationen, die Heide ermöglichte, gefährliche Aktionen. Aus einem solchen Konter entstand der zweite Alúminiumtreffer, als Samuel Abifade nach einem Antritt aus spitzem Winkel den kurzen Pfosten traf (24.). Der angesichts der Feldüberlegenheit erlösende Treffer fiel nach 37 Minuten: Mateusz Ciapa lief bei einer Sezer-Ecke gut ein und lenkte den Ball per Kopf in die lange Ecke. Der Pole hatte kurz darauf auch noch eine gute Schusschance (40.).

Im zweiten Abschnitt profitierte der VfB von einem Heider Schnitzer, der das 0:2 ermöglichte. Allerdings war auch ein ganz hervorragender Diagonalpass von Abifade in die Tiefe auf Jan Lippegaus vorausgegangen – doch dass der Linksverteidiger ins leere Tor schieben konnte, war Heides Keeper Raphael Bartell zu verdanken, der den eigentlich schon gewonnenen Ball nicht behauptet hatte (49.). In dieser Phase hätte der VfB das Spiel entscheiden müssen. Heide fand einige Zeit lang überhaupt nicht mehr in einen Rhythmus. Sezer hatte Bartell bereits umspielt und nur noch das Tor mit einem Feldspieler auf der Linie vor sich, konnte sich aus etwas spitzem Winkel aber nicht zum Schuss entschließen und ließ sich auf dem Weg in eine noch bessere Position den Ball vom Fuß nehmen (52.). Ein Freistoß von Sezer (54.), ein Schuss von Boland (56.), ein Kopfball von Brackelmann (66.), ein Schlenzer von Fakhro (77.) – Möglichkeiten gab es noch reichlich.

In der Schlussphase drängten die Heider dann noch einmal auf das Anschlusstor. Aus dem Spiel heraus geriet unsere Abwehr, von Grupe gut organisiert, kaum einmal in ernste Bedrängnis. Doch im Anschluss an eine Ecke musste Eric Gründemann bei einem Schuss von Leif Hahn noch einmal sein ganzes Können aufbieten (83.). Am Ende war der Sieg jedoch ungefährdet. Positive Erkenntnisse gab es ansonsten auch abseits der drei Punkte: Nach Morten Rüdiger feierte auch Nathaniel Amamoo sein Comeback, auch wenn ihm anzumerken war, dass den Spielrhythmus noch finden muss. Und nicht zuletzt genossen auch unsere Fans mal wieder ein Auswärtsspiel ohne größere Beschränkungen, in dem zudem die unkomplizierte und zuvorkommende Organisation der Dithmarscher Gastgeber sowohl beim Trainerteam als auch bei den Anhängern Gefallen fand.

Am Ende stimmten die Lübecker Fans dann auch die Mannschaft schon einmal verbal auf das bevorstehende Stadtderby ein – ab sofort steht dieses Spiel, das uns eine Saisonrekordkulisse auf der Lohmühle bescheren wird, im Blickpunkt des Interesses. Die Vorfreude ist jedenfalls spürbar.

Der VfB Lübeck erreichte einen 2:0-Arbeitssieg in Heide.

Der VfB Lübeck erreichte einen 2:0-Arbeitssieg in Heide.


Text-Nummer: 147471   Autor: VfB   vom 25.09.2021 um 19.53 Uhr

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