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Ein ganz normaler Freitag bei der Lübecker Polizei...

Lübeck: Die Polizei hat am Freitag einen Einblick in ihre Arbeit gegeben. Rund 200 Einsätze, die in der Regionalleitstelle Lübeck aufliefen, wurden bei Twitter aufgeführt. Die reichten von Hühnern auf der Straße bis zu Wohnungseinbrüchen.

"Wir wollen Einblicke in die vielfältigen Einsätze liefern, die Polizistinnen und Polizisten im Streifendienst tagtäglich zu bewältigen haben", sagt Polizeisprecher Stefan Muhtz. Die Aktion lief in mehreren Bundesländern, in Schleswig-Holstein beteiligte sich die Regionalleitstelle Lübeck, die auch die Notrufe aus den Kreisen Ostholstein, Stormarn und Herzogtum Lauenburg bearbeitet.

Um 11 Uhr startete die Aktion. Die erste Meldung man schnell: Ein Schüler randalierte in einer Schule, weil er seine Prüfung vorzeitig abbrechen musste. Die Beamten klärten den Sachverhalt: "Schummeln lohnt sich nicht." Der Schüler musste das Gebäude verlassen, für die Polizei war der Fall erledigt. Dafür gab es den nächsten Einsatz. In Lübeck-Karlshof drohten Hühner auf die Straße zu laufen. Drei Minuten später die Entwarnung: Die Tiere hatten beim Eintreffen der Polizei die Flucht ergriffen. Der dritte Fall aus Lübeck: In Travemünde parkte ein Mercedes verkehrsbehindernd. Die Polizei machte den Fahrer ausfindig und verwarnten ihn. Fall 4 am Freitagvormittag: An einem Bahnübergang in Kücknitz haben Unbekannte einen Kühlschrank entsorgt.

Für viel Arbeit sorgten kleinere Verkehrsunfälle und Betrunkene. So sprang ein Patient, der offensichtlich Alkohol und Drogen konsumiert hatte, in der Fackenburger Allee "mit voller Verkabelung" aus einem Rettungswagen. Auch häusliche Streitigkeiten sorgen für Einsätz, in einem Fall wurden auch Diensthunde eingesetzt.

Ein kurioser Fall: Die Polizei half einem ausländischen Fahrer, der seit zwei Tagen auf einer Autobahnraststätte vergeblich versuchte, sein E-Auto zu laden. Der Mann hatte nichts mehr zu Essen und zu Trinken.

Die Bilanz der Polizei am Freitagabend: Es war ein durchschnittlicher Einsatztag. Wer sich die Einsatzlage komplett anschauen möchte: twitter.com/SH_Polizei

Die Einsatzleitstelle der Polizei twitterte am Freitag zehn Stunden lang ihre Einsätze. Foto: Polizei

Die Einsatzleitstelle der Polizei twitterte am Freitag zehn Stunden lang ihre Einsätze. Foto: Polizei


Text-Nummer: 147599   Autor: VG   vom 01.10.2021 um 20.47 Uhr

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