Stadtwerke Lübeck Marathon
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VfB nach Stadtderby gegen Phönix enttäuscht

Lübeck: Das 140. Lübecker Stadtderby endete mit einer Enttäuschung für den VfB. Das 2:2 (2:1) gegen den Lokalrivalen 1. FC Phönix war nicht das Resultat, das die Grün-Weißen sich erhofft hatten. Insgesamt war das Ergebnis allerdings gerecht. Die Kulisse von 5.877 Zuschauern war am Ende das Beste an einem Abend, an dem Kampf Trumpf war, aber fußballerisch viel Luft nach oben zu erkennen war.

Spielerische Akzente setzten in der ersten halben Stunde beide Mannschaften kaum. Erstmals hatte Trainer Lukas Pfeiffer wieder Nathaniel Amamoo in der Startelf gebracht, für den in einer etwas offensiveren Ausrichtung als zuletzt beim 2:0 in Heide Fynn Kleeschätzky das taktische Opfer war. Doch es war zunächst ein Spiel, in dem beide Mannschaften zunächst mit sich selbst und der ungewohnten Kulisse zu tun hatten. Phönix hatte früh eine Torchance, als der Ex-VfBer Kubilay Büyükdemir zu viel Platz hatte und Haris Hyseni nach dessen Hereingabe an den Außenpfosten schoss (4.). Erst eine halbe Stunde später war ein Konter, bei dem Eric Gründemann gut gegen Büypkdemir parierte (34.), die nächste Torannäherung. Viel mehr ließ der VfB nicht zu, hatte allerdings selbst zu viele leichte Ballverluste im Spielaufbau, um zu eigenen Möglichkeiten zu kommen. Gefährlich wurde es bei den Gastgebern vor allem, wenn Cemal Sezer ins Spiel gebracht wurde, was mit langen Bällen manches Mal gelang. Als Phönix-Keeper Kevin Tittel sich verschätzt hatte, hatten die Gäste Glück, dass der VfB-Angreifer den Ball nicht aufs Tor brachte (16.). Zudem scheiterte Sezer nach einem Pass von Aron Ingi Andreasson am Schlussmann, der per Fußabwehr parierte (29.).

Das erste Tor, das auf keiner Seite in der Luft lag, entstand aus einer ähnlichen Szene. Diesmal war es Calvin Brackelmann, dessen langen Ball Sezer erst über einen Verteidiger hinweg köpfte und dann am herausstürzenden Tittel vorbei spitzelte, um den Ball ins leere Tor zu bugsieren (39.). Um aus dem 1:0 Sicherheit zu gewinnen, hatte es nicht lange genug Bestand. Dabei fiel das Tor für die Gäste etwas glücklich, als Büyükdemirs Schuss aus spitzem Winkel abgefälscht wurde und vom Innenpfosten am langen Eck ins Netz sprang (42.). Doch der VfB ging noch vor der Pause erneut in Führung. Im Anschluss an eine Ecke wurde der Schuss von Mateusz Ciapa abgeblockt, Mirko Boland reagierte am schnellsten und traf zum 2:1 (45./+6).

Im zweiten Abschnitt erwischte jedoch Phönix den besseren Start. Der VfB, der mit der Hereinnahme von Morten Rüdiger für Malek Fakhro taktisch umgestellt hatte, sah sich in die Defensive gedrängt und kassierte nach einer guten Ibraimo-Flanke durch Kenny Korup, einen weiteren Ex-VfBer, das Kopfballtor zum 2:2 (49.). Zwar hatten anschließend die Grün-Weißen deutlich mehr Möglichkeiten: Sezer scheiterte nach einem Amamoo-Zuspiel freistehend an Tittel (52.), Amamoo setzte einen Kopfball nach Boland-Flanke über das Tor (55.), Samuel Abifades Schuss nach guter Ciapa-Vorarbeit strich abgefälscht vorbei (57.).

Doch Phönix hatte zwar weniger, aber die besseren Möglichkeiten im zweiten Abschnitt: Hyseni schoss knapp am langen Pfosten vorbei (59.), der Mittelstürmer scheiterte bei einer Doppelchance erst an Gründemann, dann an der Latte (62.), und schließlich senkte sich auch noch ein 20-Meter-Schuss von Büyükdemir auf die Querstange (65.).

In der Schlussphase lagen dann deutliche Feldvorteile auf Seiten der Gastgeber. Doch Phönix rettete den Punkt über die Ziellinie. Amamoo traf nach einer Boland-Flanke den Außenpfosten (79.), Abifade scheiterte bei einer guten Möglichkeit an Tittel (84.). Insgesamt fehlte den VfBern zu oft die richtige Entscheidung in der gefährlichen Zone, um das Spiel am Ende noch zu gewinnen. So ist dieses Derby am Ende leider wieder nur als eine wichtige Erfahrung für die überwiegend junge Mannschaft einzuordnen, die insbesonderen in punkto Mentalität in den nächsten Wochen weiter wachsen muss.

Der VfB Lübeck ist vom Spiel gegen den 1. FC Phönix enttäuscht.

Der VfB Lübeck ist vom Spiel gegen den 1. FC Phönix enttäuscht.


Text-Nummer: 147600   Autor: VfB   vom 02.10.2021 um 09.03 Uhr

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