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CDU: Kombibahnsteig am Strandbahnhof kommt!

Lübeck - Travemünde: "Der Stillstand am Travemünder ZOB muss endlich ein Ende haben", sagt Thomas Thalau, Vorsitzender der CDU Travemünde. Er reagiert damit auf die Forderung von Carl Howe (GAL), den geplanten Kombi-Bahnsteig am Strandbahnhof nicht zu bauen.

"Es ist schon erstaunlich, wo doch Herr Howe als Mitglied des Bauausschusses, bestens informiert sein sollte. Er müsste auch ihm bekannt sein, dass der Kombibahnsteig von der DB im Jahre 2011 bereits wegen des geplanten Neubaus des Travemünder ZOB als Kombibahnsteig errichtet wurde. Der Weg vom Bahnsteig ist uneben und mit Überwindung von Kantsteinen alles andere als barrierefrei - noch ist der Bussteig wetterfest überdacht – Attraktivität sieht anders aus", so Thomas Thalau, Vorsitzender der CDU-Travemünde.

"Es mag sein, dass die Bäume am Gleis mittlerweile den Status Busch in Richtung Baum gewechselt haben, aber über 100 Jahre sind sie nicht und mindestens 100 Stück sind es auch nicht. Wie die Infrastruktur verbessert werden kann, ist genau Bestandteil des freiraumplanerischen Wettbewerbs, alle reden vom Umstieg auf den ÖPNV – dazu muss auch eine moderne Infrastruktur vorhanden sein", ergänzt Jan Ingwersen, stellvertretendes Mitglied der CDU im Bauausschuss.

"Im Übrigen: das Thema Weiterbau „Paul-Brümmer-Straße“ steht nicht auf der Tagesordnung der CDU-Travemünde, da kann Herr Howe noch so viel das Gerücht verbreiten – wir handeln und beschließen lieber den Fortschritt für unser Travemünde", so Thomas Thalau und Jan Ingwersen abschließend.

Die CDU bezweifelt, dass die Büsche und Bäume am Bahnsteig über 100 Jahre alt sind. Foto: VG

Die CDU bezweifelt, dass die Büsche und Bäume am Bahnsteig über 100 Jahre alt sind. Foto: VG


Text-Nummer: 147818   Autor: CDU Travemünde/red.   vom 13.10.2021 um 15.30 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Hans-Georg Kloetzen

schrieb am 13.10.2021 um 17.22 Uhr:
Da war mal ein Gleis, welches in den 50er/60er Jahren des vorigen Jahrunderts noch in Betrieb war. Ich weiß das aus meiner Erinnerung. Und ich bin noch keine 100 Jahre alt.

Will Berghoff

schrieb am 13.10.2021 um 18.32 Uhr:
@Hans-Georg Kloetzen
Ja, rechts vom Kombibahnsteig waren zwei lange Gleise, der Wendeplatz war der Bereich, den eine Lokomotivdrehscheibe benötigte. Zudem gab es Anlagen zur Versorgung der Dampfloks dort.
@alle
Ich denke, dass Bewohner der Fehlingstraße vermutlich nicht wirklich um den Naturschutz besorgt sind. Dabei ist die Durchbindung der Paul-Brümmer-Straße ein Gewinn für die Natur, weil der Verkehr nicht mehr zum Strand und Park geführt wird. Der Weg zwischen Strandbahnhof und Strand wird verkehrsberuhigt und damit ein klarer Mehrwert für Mensch und Natur.

Stefan Höfel

schrieb am 13.10.2021 um 19.45 Uhr:
@ Will Berghoff und alle
Will, Du hast ja die Historie schon angesprochen. Leider hat die Bahn nach Travemünde im Vergleich zur Anbindung anderer Seebäder stark nachgelassen.
So kann man z. B. Westerland auf Sylt, Binz auf Rügen und auch Norddeich (Ostfriesische Inseln) mit InterCity-Zügen teilweise umstiegfrei aus großer Entfernung erreichen. Fehmarn ist nur noch bis 2022 per Bahn und auch per InterCity zu erreichen, während Travemünde lediglich per Regionalexpress, also höchstens von Hamburg aus ohne Umstieg zu erreichen ist. Selbst Dagebüll erreicht man umstiegfrei nach kurzen Rangierarbeiten in Niebüll, wenn man nach Amrum und Föhr möchte, mit InterCity.
Mit freundlichen Grüßen und komm gut durch die Zeit und nach Travemünde SH

Dirk Schulz

schrieb am 15.10.2021 um 07.30 Uhr:
Man könnte sich ja mal um den Bahnhofsvorplatz inkl. Parkplätze und dem Gebäudebestand drumherum mal insgesamt Gedanken machen...

gerade die Bushaltestellen und die Wege am "ZOB Travemünde" sind nämlich unter aller Sau... da hat man in den letzten Jahren alle Verkehrsplätze anscheinend in Lübeck verkommen lassen...

dann lieber ein überdachter Platz am ZOB, meinetwegen darüber ein Gebäude und eine Sichtterasse oder ein Cafe, ein KUlturplatz oder das Tourismusbüro, schöne Architektur ist gefragt....

Ein Kombigleis mach da für mich leider keinen Sinn, aber anscheinend sucht man eben nur jemanden, der das bezahlen würde... anstatt eine echte Vision oder einen Wettbewerb daraus zu machen... wieder mal eine Gelegenheit verschenkt, den Bahnhof deutlich aufzuwerten und dem Platz da mal mit etwas ganz Neuem richtig überplanen und tolle Architektur hinzustellen...

Manfred Oschwald

(eMail: manfred.oschwald@t-online.de) schrieb am 15.10.2021 um 08.32 Uhr:
" Alle geben ihren Segen nur Hein Tüten ist dagegen" Es ist mittlerweile unerträglich mit welchen Argumenten hier agitiert wird, frei nach dem Motto ich muss auch was dazu brabbeln.
Gleis 2, von hier aus fuhr der Schienenbus über Brodten nach Niendorf/Ostsee. Nach Einstellung der für die DB unwirtschaftlichen Strecke siedelten sich hier in Teilbereiçhen (siehe Maps hier noch zu erkennen die alte Bahntrasse) Pioniergehölze an.

Stefan Höfel

schrieb am 15.10.2021 um 13.50 Uhr:
@ Manfred Oschwald

Fuhr der Schienenbus nicht vom Hafenbahnhof (Gleis 3) aus nach Niendorf?
MfG, schönes Wochenende und kommt gut durch die Zeit SH

TOM

schrieb am 16.10.2021 um 01.24 Uhr:
Der Schienenbus konnte nicht vom Strandbahnhof nach Niendorf fahren .Er musste zurück zum Hafenbahnhof um dann den Abzweig über die Fehlingstraße neben der Fleischerei Brandenburg zu nehmen .Dann war nach nach ca. 200 m der erste Halt in Lübeck-Travemünde-Nord am Moorredder .Und 100 m weiter gab es einen ungesicherten Übergang in das Kleingartengelände am Steenkamp .Und der Lokführer , weil man sich kannte , hat angehalten um mich dort aussteigen zu lassen .

Damals war die Welt noch in Ordnung und unaufgeregt.