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Linke erfreut: Initiative zur Straßenbahn zeigt Erfolg!

Lübeck: Die Linke" Lübeck unterstützt die Forderung von Fridays for Future nach dem Bau einer Straßen- beziehungsweise Stadtbahn in Lübeck. Diese Forderung sei aber nicht neu: Schon im Jahre 2010 habe die Fraktion "Die Linke" einen Antrag in der Lübecker Bürgerschaft für eine Projektstudie zur Planung einer Stadtbahn gestellt, die damals 10.000 Euro kosten sollte. Dieser Antrag sei damals von Rot-Rot-Grün beschlossen aber nie umgesetzt worden.

Katjana Zunft, Vorsitzende der Fraktion "Die Linke":

(")Jetzt nach über 10 Jahren wurde diese Forderung nach einer Projektstudie im Bauausschuss wieder ans Tageslicht geholt. In Lübeck gehört die mögliche Auferstehung einer Straßenbahn nach über 60 Jahren zum Tagesgespräch. Über die damaligen Antragsteller wird aber jetzt kein Wort mehr verloren. Das ist schade. Inzwischen hat Lübeck unter der GROKO viel Zeit verloren, um bei diesem Projekt voranzuschreiten. Laut der Lübecker Bauverwaltung, wäre eine Straßenbahn auf dem Weg zu einer Klimaneutralität sogar Elektrobussen überlegen. Jetzt gibt die GROKO 90.000 Euro für eine Potenzialanalyse aus. Für eine echte Verkehrswende müsste die GROKO deutlich mehr und deutlich schneller agieren. Die Verwirklichung einer Straßen- beziehungsweise Stadtbahn ist ein wichtiger Baustein für eine klimagerechte Zukunft.(")

Katjana Zunft unterstützt die Forderung von Fridays for Future.

Katjana Zunft unterstützt die Forderung von Fridays for Future.


Text-Nummer: 148542   Autor: Fraktion DL/Red.   vom 22.11.2021 um 12.33 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Walter Koch

schrieb am 22.11.2021 um 12.53 Uhr:
Eine Studie zu Stadtbahnen und Straßenbahnen gab es schon in den neunziger
Jahren. Und? Haben wir jetzt eine Stadtbahn? Oder Straßenbahn? Und warum nicht?
Aber man darf gern alle Jahre wieder oder nach einigen Jahrzehnten wieder von vorn anfangen. Oder womöglich mit dem gleichem Material von damals. Wenn es noch irgendwo existiert.

J. Gerwien

schrieb am 22.11.2021 um 14.22 Uhr:
Ach ja... die Straßenbahn als Allheilmittel. Interessanterweise schafft es doch in der Kommunalpolitik auch keiner, die vorhandenen Bahnstrecken sinnvoll einzubinden, z.B. durch einen Zubringerverkehr zu den immer mehr werdenden Haltepunkten. Aber da passiert nix. Der Stadtverkehr unterhält sein eigenes Parallelnetz ohne große Abstimmung, am Bahnhof Kücknitz oder im Hochschulstadtteil z.B. ist Abstimmung auf den Zugverkehr vergebens, die Linie 6 könnte auch einen Schlenker zum Haltepunkt "Flughafen" machen - alles nüscht bisher. Und da soll es die teure Straßenbahn auf (oder neben) viel zu schmalen Straßen richten?

Bei aller Unterstützung für das Unterfangen - wo soll das denn realistisch funktionieren können? Erst mal das optimieren, was da ist - und dann kann man nach den Sternen greifen...

Calle

schrieb am 22.11.2021 um 16.00 Uhr:
Es wird schon seinen Grund gehabt haben warum seinerzeit der Straßenbahnverkehr in Lübeck eingestellt worden ist.

Alternativen wären Elektrobusse mit Oberleitungen oder mit Brennstoffzellentechnik....... nur da muss wohl noch einiges an Entwicklungsarbeit geleistet werden.....

Fiete Senfgeber

schrieb am 22.11.2021 um 16.10 Uhr:
Wenn noch ein (Rest)Straßenbahnsystem in Lübeck vorhanden wäre...gerne! Da wäre sie der erste Wahl. Aber es muss alles sehr teuer komplett über mehrere Jahrzehnte neu geplant und gebaut werden. Der Erfolg und Nachfrage sind keineswegs sicher. Lübeck ist ja mittlerweile eine Autostadt (nach jahrelangen Sparorgien im ÖPNV). Zu berücksichtigen ist auf jeden Fall auch der CO2 Ausstoß bei der Herstellung der erforderlichen Materialien und der Baumaschinen während der Arbeiten. Vielleicht könnte man dann mit der Straßenbahn in 30 Jahren vom HBF zum Holstentor fahren... Ich möchte den Kommentar von J. Gerwien unterstützen.

Calle

schrieb am 22.11.2021 um 16.30 Uhr:
@Fiete Senfgeber

früher lagen noch einige Schienen unter den Straßendecken. Z.B. in der Kronsforder Allee und meines Wissens auch in Schwartauer Allee....... Nur die Straßen sind ja inzwischen auch saniert worden...... da dürfte tatsächlich nicht mehr all zu viel über sein

T.J.

schrieb am 22.11.2021 um 17.12 Uhr:
Herr J.Gerwien ihren letzten Satz kann ich unterstützen. Lübeck sollte erst mal das was vorhanden ist auf vorderman bringen,Straßen, Brücken und die Haltestellen damit der ÖPNV auch vernünftig und Sicher genutzt werden kann. Aber die Politik gibt lieber Steuergelder aus für Prunkvolle umbauten wie die Untertrave und demnächst die Beckergrube für 7,7 Millionen. Also wird es auch irgendwann eine Straßenbahn wieder geben ob das sinnvoll ist oder nicht.

mia

schrieb am 23.11.2021 um 11.56 Uhr:
Hallo Frau Zunft, ich glaube Sie haben nicht einmal eine Vorstellung, wie eine so Pleite-Stadt wie Lübeck überhaupt die Kosten tragen soll? Wie zahlen schon für 1 (!!) Toilette 250.000 €. Wer soll dies zahlen? Fangen Sie doch erst einmal damit an, die Autos aus der Innenstadt teilweise zu verbannen (klappt in so vielen Städten, wie Lüneburg, nur in HL nicht. Das ergibt schon ein gutes Klima. Oder Fahrradwege zu sanieren. Nein, da wird über eine völlig unnötige Straßenbahn diskutiert.
Auch sehe auch schon die Unfallzahlen, wie sich die Schüler mit dem Fahrrad in den Straßenbahnschiene verkeile (weil die Straßen viel zu eng sind) und schwer verletzten. Wir haben ja nicht nur 1 Schule in der Innenstadt.

John Doe

schrieb am 23.11.2021 um 12.17 Uhr:
Es ist doch schön das von den ursprünglichen Antragstellern nicht mehr geredet wird, jedenfalls für diese. Oder Frau Zunft möchten Sie Ihren Namen immer wieder im Zusammenhang mit dem Veruntreuen von Steuergeldern hören? Anstatt Maut-Andy hier in Lübeck dann die Strab-Katja?
Jeder Euro der in diese Geschichte gesteckt wird, verringert die Mittel für eine andere Gestaltung des Verkehrs in Lübeck. Vielleicht sollten die Kosten bei den Haushaltsstellen bzgl. Radverkehr eingespart werden, dann ergäbe es einen Sinn.
Ein drittes Verkehrsmittel im ÖPNV macht in einer Kleinstadt wie Lübeck überhaupt keinen Sinn, insbesondere dann nicht wenn an vielen Stellen die Verkehrswege das gar nicht hergeben.