Diese Seite verwendet Cookies für die Funktionalität und für anonymisierte Statistiken.
Stimmen Sie auch der Verwendung von Cookies durch Drittanbieter auf dieser Website für die Schaltung von personalsierter Werbung zu? Weitere Informationen
Sie können Ihre Zustimmung jederzeit auf der Seite Impressum / Datenschutz widerrufen.
Dort finden Sie auch weitere Informationen zu Cookies.

30. Erzgebirgsmarkt in Bad Schwartau eröffnet

Bad Schwartau: Archiv - 01.12.2021, 17.29 Uhr: „Mit großer Freude und Dankbarkeit heißen wir den 30. Erzgebirgsmarkt in Bad Schwartau willkommen“, sagte Bürgermeister Dr. Uwe Brinkmann zur Eröffnung der Jubiläumsveranstaltung. Noch bis Sonntag, 5. Dezember 2021, ist die diesjährige „Erzgebirgsstube“ täglich zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet, sehr zentral in der Rathauspassage.

Was 1991 als private Initiative der Familie Kirsten begann, verbindet heute viele Menschen der Region mit dem erzgebirgischen Kunsthandwerk. Dieses sei ein weltweit einzigartiges Kulturgut mit jahrhundertelanger Tradition, offiziell ausgezeichnet als UNESCO-Weltkulturerbe, führte Brinkmann aus. „Und hier bei uns in Bad Schwartau finden Sie die schönsten Originale und den typischen erzgebirgischen Weihnachtsschmuck.“ Die Stadt sei wieder gern Gastgeber und Partner der außergewöhnlichen Verkaufsausstellung – und diese Tradition wolle man beibehalten.

Bereits in den Anfangsjahren dabei war Ulrich Pötschke. Ausgelöst durch die Absage des Dresdner Striezelmarktes, ist er jetzt wieder im Norden präsent: „Ich habe kurzerhand schöne Raritäten und außergewöhnliche Miniaturen eingepackt.“ Dabei hält er eine handbemalte Engelsfigur nach historischem Vorbild hoch. Ebenso weist er auf „handgearbeitete Kostbarkeiten aus Walnussschalen“ hin. Die „Björn-Körber-Weihnachtsmänner“ seien seit einiger Zeit sehr beliebt und würden gut zu einem modernen Ambiente passen.

Kathrin Hahn zeigt schöne Exponate für Freunde des Klöppelhandwerks: Sternmotive, Wand- und Fensterschmuck, Armbänder. Dabei pflegt Hahn die Gepflogenheiten aus den Anfangsjahren des Marktes und „klippelt“, wie es im Erzgebirge heißt, vor den Augen der Besucherinnen und Besucher.

„Ich habe bereits erste Vorbestellungen für den Virologen“, sagt Heiko Sperber mit einem Schmunzeln. Besser bekannt unter dem Namen „Räucher-Drosten“, ist die von Tino Günther hergestellte Holzfigur ein wahrer Verkaufsschlager. „Ich habe von Tino insgesamt zehn Exemplare erhalten.“ Der Räuchermann, dem im wahrsten Sinne des Wortes „der Kopf raucht“, ist international begehrt.

Laut Sperber sind in der diesjährigen „Erzgebirgsstube“ rund 20 Kunsthandwerker mit ihren Produkten und Artikeln vertreten. So neue Wichtel aus Sperbers eigener Werkstatt sowie reizende Spielzeugfiguren von Annedore Krebs und ein breites Sortiment der Hersteller-Genossenschaft Dregeno. „Die großen Nussknacker waren 2020 sehr schnell ausverkauft. Mal sehen, wie es in diesem Jahr läuft.“

Ob Schnitzereien, Schwibbögen, Spitzenklöppelei, traditionelle Weihnachtspyramiden oder Spielzeug: Die Erzgebirgsstube ist wieder ein anregender Schau- und Stöberplatz.

Beim Besuch wird alles strikt nach Corona-Bestimmungen gehandhabt: 2G, Abstand, Maske. „Wir kommen ja aus dem Erzgebirge und sind deshalb doppelt vorsichtig.“

Ulrich und Kathrin Hahn, Bürgermeister Dr. Uwe Brinkmann, Heiko Sperber, Dietrich Klindwort und Ulrich Pötschke eröffneten den Markt. Foto: ews group

Ulrich und Kathrin Hahn, Bürgermeister Dr. Uwe Brinkmann, Heiko Sperber, Dietrich Klindwort und Ulrich Pötschke eröffneten den Markt. Foto: ews group


Text-Nummer: 148746   Autor: ews group   vom 01.12.2021 um 17.29 Uhr

Text teilen: auf facebook +++ auf Twitter +++ über WhatsApp

Text ausdrucken. +++  Text ohne Bilder ausdrucken.