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Über drei Stunden Bedrohungslage in Pansdorf

Ratekau: Am Mittwoch, 5. Januar 2022, wurde die Polizei darüber informiert, dass ein 38-jähriger Mann in Pansdorf seine Lebensgefährtin mit einer Schusswaffe bedroht habe. Er habe anschließend das Haus mit der Waffe verlassen.

Neben den örtlichen Kräften befanden sich das Spezialeinsatzkommando und die Verhandlungsgruppe des Landes Schleswig-Holstein im Einsatz. Der Einsatz wurde durch eine besondere Aufbauorganisation (BAO) der Polizeidirektion Lübeck geführt. Die wird nur bei sehr großen Aufgaben gebildet, zum Beispiel bei dem Messerangriff in einem Bus in Kücknitz im Jahr 2018.


In den sozialen Medien gab es viele Gerüchte, unter anderem soll auf einen Zug geschossen worden sein. Die Bahnlinie Lübeck-Kiel blieb stundenlang gesperrt. Darüber gebe es keine Erkenntnisse, sagt Polizeisprecher Stefan Muhtz. Die Freiwillige Feuerwehr Pansdorf ging vorsorglich in Bereitschaft.

Der 38-järhige Mann wurde gegen 21.30 Uhr leblos von Spezialeinsatzkräften in einem anderen Wohnhaus aufgefunden. Erste Ermittlungen lassen auf einen Suizid schließen. Die 37 Jahre alte Partnerin blieb unverletzt. Die Kripo hat ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet.

Über drei Stunden waren Polizeibeamte mit Maschinenpistolen in Pansdorf unterwegs. Foto: JW

Über drei Stunden waren Polizeibeamte mit Maschinenpistolen in Pansdorf unterwegs. Foto: JW


Text-Nummer: 149293   Autor: VG   vom 05.01.2022 um 23.16 Uhr

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