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Nach dem Sturm kam das Wasser

Lübeck - Innenstadt: Archiv - 30.01.2022, 22.35 Uhr: Die heftigen Sturmböen in der Nacht zu Sonntag haben das Wasser der Ostsee nach Nordosten gedrückt, am Sonntagabend kam es dann zurück. Der Pegel stieg in Lübeck sogar noch etwas höher als erwartet, blieb aber bei 6,31 Meter gegen 22 Uhr stehen.

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Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrgrafie hatte das Hochwasser rechtzeitig angekündigt. Die Prognose von rund 1,20 Meter über dem Mittelwasser war sehr präzise. Viele Anwohner schauten am Abend auf die Seiten von "Pegelonline" des Wasserstraßen- und Schifffahrtamtes sowie die Windvorhersagen. Der Wind drehte rechtzeitig auf West. Damit war klar: Es wird nicht dramatisch.


Trotzdem blieb es spannend. Gegen 20.30 Uhr begann die Stadt die Straßen im Bereich der Obertrave abzusperren. Zu diesem Zeitpunkt waren die Hartengrube, die Effengrube und der Kleine Bauhof bereits zum Teil unter Wasser.

Um kurz nach 22 Uhr waren die Anwohner beruhigt. Der Pegel in Wismar sank bereits und auch in Travemünde war kein Anstieg mehr feststellbar. Für sie ist eine überspülte Straße unspektakulär. Viele Lübecker machten einen abendlichen Spaziergang an die Obertrave, um selbst zu erleben, wie Enten auf der Straße schwimmen. Besonders für Kinder in Gummistiefeln ist ein leichtes Hochwasser auch ein Spaß.

Nach dem Sturm kam im Domviertel das Hochwasser. Fotos: VG

Nach dem Sturm kam im Domviertel das Hochwasser. Fotos: VG


Text-Nummer: 149696   Autor: VG   vom 30.01.2022 um 22.35 Uhr

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