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Polizei warnt vor Betrug mit SMS

Lübeck: Am Mittwoch, 4. Mai, erlitt eine 62-jährige Lübeckerin einen hohen finanziellen Schaden, nachdem sie einen Link öffnete, der in einer gefälschten SMS enthalten war und sie zur Eingabe ihrer Bankdaten aufforderte.

Das als "Phishing" bekannte Phänomen tritt seit längerem wiederholt auf. Die Täter steuern ihre Phishing-SMS oder Phishing Mail an Kunden eines Bankinstitutes und weisen beispielsweise auf eine vermeintliche Umstellung des Secure-Go-Verfahrens hin, das Onlinezahlungen per Kreditkarte freigibt. Durch Aktivierung eines mitgesandten Links werden die Geschädigten nicht nur zur Eingabe ihrer persönlichen Daten und Bankverbindungen, sondern auch zur aktiven Veranlassung von Testüberweisungen aufgefordert. Dadurch gelangen die Betrüger in das Onlineportal des jeweiligen Bankkunden und haben zusätzlich Zugang zu entsprechenden Transaktionsmöglichkeiten.

Im Fall des 62 Jahre alten Opfers aus Lübeck wurde am Nachmittag eine SMS des vorgeblichen Absenders "SecureGo" versandt. Demnach sollte die Geschädigte zur Verlängerung ihrer App für sicheres Onlinebanking einen Link anklicken. Da die Dame über die SecureGo-App verfügt, hielt sie die SMS für vertrauenswürdig und folgte den Anweisungen. Nach einer Weiterleitung auf die vermeintliche Internetseite ihrer Hausbank, gab die Lübeckerin ihre Bankdaten ein und veranlasste außerdem zwei Testüberweisungen. Wie sich später herausstellte, handelte es sich hierbei jedoch um reale Transaktionen in Höhe eines mittleren fünfstelligen Bereiches.

Das Kommissariat 14 der Bezirkskriminalinspektion Lübeck hat ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Betruges eingeleitet und konnte im Zuge der Ermittlungen einen Großteil des Geldes zurückerlangen.

Die Polizei gibt folgende Verhaltenstipps

Gehen Sie skeptisch mit SMS unbekannter Absender um! Bankinstitute verschicken weder SMS noch E-Mails, in denen Sie aufgefordert werden, einen Link zu aktivieren.

Geben Sie niemals Kundendaten, Transaktionsnummern, PINs oder ähnliches preis.

Löschen Sie derartige Nachrichten umgehend und rufen Sie Ihre E-Mails ausschließlich über den eigenen Online-Zugang ab.

Kontrollieren Sie regelmäßig Ihren Kontostand und die Kontobewegungen.

Bei Unsicherheiten kontaktieren Sie Ihren Kundenberater oder wenden sich an die Polizei.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: www.polizei-beratung.de

Symbolbild.

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Text-Nummer: 151497   Autor: PD Lübeck   vom 05.05.2022 um 15.28 Uhr

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