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VfB Lübeck gewinnt bei Bremen II mit 1:0

Lübeck: Toller Punktspiel-Abschluss für den VfB Lübeck: Vom Gastspiel beim SV Werder Bremen II kehrte die Mannschaft mit einem 1:0 (0:0)-Sieg im Gepäck heim. Vor 358 Zuschauern auf Platz 11 des Bremer Weserstadions, darunter exakt 103 Lübecker Anhänger im Gästeblock, lieferte die Mannschaft eine gute Leistung ab. Chancen hatten beide Mannschaften, weil die besseren auf Seiten der Bremer lagen, war der VfB-Sieg insgesamt glücklich, aber nicht unverdient.

Ohne die erkrankten Eric Gründemann, der von Julius Schmid stark vertreten wurde, und Vjekoslav Taritas waren die in weiß-rot angetretenen Lübecker auf Augenhöhe mit den Bremern, die eine individuell stärker besetzte Mannschaft als noch im Hinspiel (1:0 für den VfB) aufgeboten hatten. Der VfB unterband phasenweise die spielerischen Ambitionen der Gastgeber gut. So kam die erste Chance der Bremer quasi aus heiterem Himmel. Abdenego Nankishi tauchte nach einem Steilpass frei vor Schmid auf, der den Ball parierte. Den Nachschuss setzte der Bremer Angreifer an den Pfosten (19.). Der VfB wurde erstmals richtig gefährlich, als Calvin Brackelmann nach einer Boland-Flanke im Anschluss an eine Ecke frei zum Schuss kam, den Ball aber freistehend links am Tor vorbei setzte (21.). Noch besser war aber auch die zweite Bremer Chance, als Löpping für Nankishi zurücklegte und der diesmal an der Latte des VfB-Tores scheiterte (34.).

In der zweiten Halbzeit hatten die Lübecker zwar weniger Spielanteile, denn die Bremer setzten nun ihre spielerischen Vorteile zumindest im Mittelfeld um. Doch zunächst lagen die besseren Torchancen auf Seiten unserer Mannschaft. Einen Freistoß von Nathaniel Amamoo drehte Werder-Keeper Louis Lord um den Pfosten (52.). Der Schlussmann parierte auch in einem Eins-gegen-Eins-Duell mit dem von Robin Kölle in Szene gesetzten Mirko Boland stark. Der Nachschuss von Malek Fakhro wurde abgeblockt, den direkt folgenden Versuch von Morten Rüdiger griff sich dann Lord (59.). Der Bremer Keeper war zudem gefordert, als er einen Lupfer von Mateusz Ciapa parierte, nachdem sich zuvor Kaniwar Uzun gut in Szene gesetzt hatte (70.). Die Bremer hatten drei Minuten später eine gute Führungschance, als der eingewechselte Torjäger Tim van de Schepop allein vor Schmid an einer guten Fußabwehr des VfB-Keepers scheiterte (73.).

Den Sieg erkämpften die Lübecker noch mit ein wenig Glück. Einen Schuss von Ciapa blockte Kyu-Hyun Park mit ausgestrecktem Arm – Schiedsrichter Tim-Alexander Strampe blieb keine andere Wahl, als den schon verwarnten Bremer mit Gelb-Rot vom Platz zu schicken. Und natürlich gab es Elfmeter für den VfB: Den nahm sich Kaniwar Uzun, und der in der Saison aus der U23 in die Liga aufgerückte Stürmer verwandelte platziert und mit Überzeugung zum 0:1 (88.). Gegen zehn Bremer schafften es die Lübecker in der Schlussphase nicht, die Ansätze zum Kontern gut auszuspielen, sondern mussten sogar in der Nachspielzeit noch eine Schrecksekunde überstehen, als nach der letzten Ecke des Spiels Halbouni an den Ball kam, doch Schmid mit einem starken Reflex den Auswärtssieg sicherte.

Aktuell steht die Elf von Trainer Lukas Pfeiffer damit nach einer Serie von nur einer Niederlage aus den letzten 16 Spielen auf dem dritten Tabellenplatz der Regionalliga-Meisterrunde, bevor in den kommenden beiden Wochen die Konkurrenz noch weiter punkten kann. Für den VfB Lübeck geht es am 21. Mai im Pokalfinale beim TSB Flensburg weiter, in dem das starke Halbjahr gekrönt werden kann. Zuvor steht noch ein Testspiel gegen Oberligist Preußen Reinfeld (Freitag, 19 Uhr, Lohmühle) auf dem Programm.

Der VfB Lübeck steht aktuell auf Platz 3 der Regionalliga.

Der VfB Lübeck steht aktuell auf Platz 3 der Regionalliga.


Text-Nummer: 151535   Autor: VfB/red.   vom 07.05.2022 um 18.47 Uhr

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