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Dauerthema ÖPNV: Linke gegen E-Luftlinientarif

Lübeck: "Die Linke" in Lübeck lehnt den Vorschlag der Verwaltung nach einem E-Luftlinientarif für den ÖPNV in Lübeck ab. Bei diesem Tarif, der sich nach der Entfernung richten würde, würden gerade die ÖPNV-Nutzer, die man mit dem Wegfall der dritten Preisstufe entlasten wollte, wieder mit den höchsten Preisen belastet werden, so die Linken. Lübecker, die in Moisling, Travemünde oder Kücknitz wohnten, müssten wieder mit höheren Preisen rechnen.

(")Die Stadt möchte es sich mit einem Entfernungstarif leichtmachen. So wäre zwar eine Preis-Leistungs-Gerechtigkeit hergestellt, aber keine soziale Gerechtigkeit("), erklärt Katjana Zunft, Fraktionsvorsitzende der Lübecker Linken.

Lübeck gerate immer wieder in die Schlagzeilen, weil die Stadt die teuersten Tarife Bundesweit habe. Die Bürgerschaft habe das ändern wollen und die dritte Preisstufe abgeschafft. Dieser Beschluss sei durch die Verwaltungsvorlage ad absurdum geführt worden, so "Die Linke". (")Wir wollen, dass niemand aus finanziellen Gründen auf den ÖPNV verzichten muss, egal wo die Bürger in Lübeck wohnen und gerade in den entlegenen Stadtteilen leben mehr finanzschwache Menschen. Die wären dann weiter benachteiligt(") erklärt Sascha Luetkens, stellv. Fraktionsvorsitzender.

"Die Linke" halte weiter an einem umlagefinanzierten ÖPNV fest, der solidarisch von allen Bürger bezahlt werden soll und von jedem genutzt werden könne. Dieses sei "ein Weg in die Zukunft der Verkehrswende".

Sascha Luetkens und Katjana Zunft lehnen den Vorschlag der Verwaltung ab.

Sascha Luetkens und Katjana Zunft lehnen den Vorschlag der Verwaltung ab.


Text-Nummer: 151630   Autor: Linke Fraktion/Red.   vom 12.05.2022 um 09.49 Uhr

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Kommentare zu diesem Text:

Waldemar Wagner

schrieb am 12.05.2022 um 12.39 Uhr:
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Die Stadt sollte sich mit unserer Steuergeldkasse einfach aus dem ÖPNV heraushalten.

Warum überhaupt, soll jemand der beispielsweise aus Israelsdorf mit dem Rad oder zu Fuß in die Stadt kommt um seiner Beschäftigung nach zu gehen, für einen anderen Faulpelz der sich nicht bewegen möchte mitzahlen.

Das ist an sich schon ein völlig verfehlter Gedanke - egal ob da Energiewende-Spielchen drauf steht - oder nicht.

Soziale Gerechtigkeit ist ganz einfach: Wer zu faul zum Laufen ist, der zahlt!
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Hans

schrieb am 12.05.2022 um 13.54 Uhr:
Die "finanzschwachen Menschen" aus Travemünde - egal ob Backbord, Steuerbord oder Kaiserallee - werden sicherlich der Linken für billige Fahrpreise danken. Damit ist die 5%-Hürde sicher geknackt, und die "Fraktion" kann sich weiterhin mit inhaltlich wertvollen Beiträgen an der Diskussion beteiligen - z.B. auch zum Thema sexuelle Belästigung.

Waldi Waage

schrieb am 12.05.2022 um 14.33 Uhr:
@Waldemar Wagner
Vielleicht sind Sie in ein paar Jahren alt und gebrechlich und können den Weg in die Stadt nicht mehr zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegen. Vielleicht formulieren Sie Ihren Kommentar dann um und fordern den Staat auf, keine Steuergelder für Fuß und Radwege auszugeben.

Lebenslustig

schrieb am 12.05.2022 um 17.43 Uhr:
Waldemar Wagner: Ihre Aussage zeigt mir das Sie keine Ahnung von sozialer Gerechtigkeit haben. Das hat nicht's mit Faulheit zu tun. Es soll eine Entlastung sein, für alle die für Beförderung (egal welcher Art) bezahlen.