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Erste Gewitterfront sorgte für viele Einsätze

Lübeck: Archiv - 19.05.2022, 21.48 Uhr: Am Donnerstagabend gegen 19 Uhr erreichte eine Gewitterfront Lübeck. In der Stadtweide löste ein Blitzschlag einen Dachstuhlbrand aus. Dazu gab es Regenmengen um 20 Liter pro Quadratmeter. Am Abend beruhigte sich die Lage, am Freitag soll es noch einmal heftig werden. Dann werden bis zu 50 Liter pro Quadratmeter erwartet.

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Um 19.09 Uhr erreichte die Feuerwehr der Notruf, dass es in der Straße Stadtweide brenne. Dort stand der Dachstuhl eines Mehrfamilienhauses in Brand. Das Problem für die Feuerwehr: Durch den Blitzschlag konnten keine Drehleitern eingesetzt werden. Ein Angriffstrupp bekämpfte den Brand von innen und bekam ihn unter Kontrolle. Erst nach Abzug des Gewitters konnten von den Drehleitern aus die Dachziegel entfernt werden, um Glutnester zu löschen. Der Einsatz dauerte gegen 21.50 Uhr noch an.

Die Wohnungen im Obergeschoss sind nach ersten Angaben nicht mehr bewohnbar. Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Die Höhe des Sachschadens ist noch unklar. Im Einsatz waren zwei Wachen der Berufsfeuerwehr und zwei Freiwillige Feuerwehren.

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Bis kurz vor 22 Uhr verzeichnete die Feuerwehr 19 Einsätze wegen vollgelaufener Keller. Für die Einsätze wurden sechs weitere Freiwillige Feuerwehren alarmiert. Zwei weitere Freiwillige Wehren besetzten die Wachen der Berufsfeuerwehr, um den Brandschutz in Lübeck sicher zu stellen.

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Nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes wird die Feuerwehr auch am Freitag einiges zu tun haben. Im einen Bogen von Hamburg über das Herzogtum Lauenburg bis Ostholstein erwartet der Deutsche Wetterdienst am Abend bis zu 50 Liter Regen pro Quadratmeter. Die können von Gewittern begleitet werden. Am Samstag beruhigt sich das Wetter langsam.

Immerhin brachte die Gewitterfront in Lübeck eine deutliche Abkühlung von 30 Grad auf unter 20 Grad.

Die Feuerwehr konnte die Drehleitern erst nach dem Gewitter einsetzen. Fotos: STE(3), Karl Erhard Vögele (1)

Die Feuerwehr konnte die Drehleitern erst nach dem Gewitter einsetzen. Fotos: STE(3), Karl Erhard Vögele (1)


Text-Nummer: 151786   Autor: VG   vom 19.05.2022 um 21.48 Uhr

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