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UKSH versorgt ukrainische Kriegsverletzte

Lübeck: Archiv - 20.05.2022, 11.31 Uhr: Am Donnerstag, 19. Mai, sind die ersten zehn Kriegsverletzten in Schleswig-Holstein angekommen. An ihrer Versorgung ist das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) wesentlich beteiligt. Drei der Patienten mit schweren Minen-, Schrapnell- und Schussverwundungen werden in Kiel behandelt, zwei weitere Patienten von Prof. Dr. Andreas Paech an der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie in Lübeck.

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Ein Spezialflugzeug der Bundeswehr hatte insgesamt 33 Verletzte aus Polen nach Norddeutschland gebracht. Es landete gestern Nachmittag auf dem Flughafen in Hamburg. Der Transport mit der fliegenden Intensivstation A 310 „MedEvac“ der Luftwaffe und die Verteilung der Patienten wurde unter maßgeblicher Beteiligung des Instituts für Rettungs- und Notfallmedizin des UKSH nach dem pandemieerprobten Schema des Kleeblattprinzips organisiert.

Mitarbeiter sowie das Netzwerk des UKSH haben sich bereits außerordentlich für die Unterstützung der Ukraine seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs engagiert. Ebenfalls am Donnerstag startete der fünfte Hilfstransport in die Ukraine. In den Lkw befanden sich unter anderem 21 Beatmungs- und Narkosegeräte, die das schleswig-holsteinische Gesundheitsministerium für die Aktion „UKSH hilft Ukraine“ gespendet hatte. Das Gesamtengagement an Spenden für medizinische Hilfsgüter beläuft sich mittlerweile auf mehr als 3,2 Millionen Euro.

Seit Ende Februar wurden an beiden Campi des UKSH 574 ukrainische Patientinnen und Patienten versorgt (116 von ihnen stationär), die in ihrem Land nicht mehr behandelt werden konnten. 14 Patientinnen und Patienten befinden sich aktuell in der Kardiologie, Neurochirurgie, Gynäkologie, Neurologie, Inneren Medizin, Hämatologie/Onkologie, HNO sowie der Kinder- und Jugendmedizin. Außerdem betreut das UKSH 60 Pflegekräfte aus der Ukraine, davon 15 auf dem Campus Kiel und 45 auf dem Campus Lübeck.

Auch das UKSH beteiligt sich an der Versorgung der Verletzten. Fotos: UKSH

Auch das UKSH beteiligt sich an der Versorgung der Verletzten. Fotos: UKSH


Text-Nummer: 151791   Autor: UKSH/red.   vom 20.05.2022 um 11.31 Uhr

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