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Ver.di Lübeck: Respektables Ergebnis

Lübeck: Archiv - 21.05.2022, 10.45 Uhr: Nachdem die Beschäftigten des Sozial- und Erziehungsdienstes der Stadt Lübeck, sowie der Kommunen in den Kreisen Ostholstein, Stormarn und dem Herzogtum Lauenburg in den letzten Monaten in zahlreichen Aktionen und Streikveranstaltungen unterstrichen haben, dass ihre Arbeitsbedingungen dringend verbessert werden müssen, hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di ein Tarifergebnis erreicht.

„Wir haben ein respektables Ergebnis verhandeln können, das vielen Beschäftigten die erhoffte Entlastung bringt. Obwohl sich die Arbeitgeberseite an bestimmten Punkten weiterhin uneinsichtig zeigte, konnten wir eine Aufwertung der Arbeit im Sozial- und Erziehungsdienst durchsetzen. Dies wird besonders deutlich bei den Regenerationstagen, der monatlichen Zulagen sowie der Ausweitung der Verfügungszeiten, sagt dazu der zuständige ver.di-Gewerkschaftssekretär Markus Ameln von ver.di Lübeck. "Die Forderungen, die wir bislang nicht durchsetzen konnten, werden wir weiterverfolgen und in die nächsten Tarifrunden einbringen", so Ameln weiter. Bis zu vier zusätzliche freie Tage pro Jahr könnten als guter Einstieg in echte Entlastungsregelungen gesehen werden.

Insgesamt sind rund 23.000 Beschäftigte in Schleswig-Holstein mittelbar oder unmittelbar von dem Tarifergebnis betroffen. Allein 21.500 Betroffene arbeiten als pädagogisches Personal in Kitas. Direkt tarifgebunden an die Regelungen des kommunalen Öffentlichen Dienstes (TVöD) in Lübeck und Umgebung sind ca. 1.500 Beschäftigte in den Kitas, in der Sozialen Arbeit, der Behinderten- und der Kinder- und Jugendhilfe.

Der Lübecker ver.di-Gewerkschaftssekretär Markus Ameln ist mit dem Ergebnis der Tarifrunde zufrieden.

Der Lübecker ver.di-Gewerkschaftssekretär Markus Ameln ist mit dem Ergebnis der Tarifrunde zufrieden.


Text-Nummer: 151808   Autor: Verdi/red.   vom 21.05.2022 um 10.45 Uhr

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